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Rheinland-Pfalzmeisterschaften 2005

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Rares bei den Rheinland-Pfalzmeisterschaften 2005
Bild Dieter Jörger


Maximale Ausbeute
TENNIS:

Rares Georgescu und Maxi Ehmer Rheinland-Pfalz-Meister



MAINZ (cka). Die neuen Tennis-Rheinland-Pfalz-Meister in der Halle kommen aus der Pfalz: Rares Georgescu (TC Römerberg) gewann gestern das Finale gegen den Mainzer Martin Christmann, die Herxheimerin Maxi Ehmer rang Alisoh Rauh aus Trier in zwei umkämpften Sätzen und einem 6:0 im dritten Durchgang nieder.
Vor allem in der Damen-Konkurrenz tummelten sich Talente nach der kurzfristigen Absage der topgesetzten Nadine Hassinger (TSC Mainz).
„Sie hat es in der Hand, ob sie verliert oder gewinnt", sagte Markus Schur, Trainer der 14-jährigen Maxi Ehmer, die sich selbst Steine in den Weg legte. „Es ist sehr schwer gegen sie zu spielen, sie bringt alles zurück", beurteilte die Herxheimerin, die mit ihrem Verein Karlsruhe Rüppurr in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, ihre Kontrahentin Alison Rauh. Beim Damen-Turnier in Offenbach hatte sie sie in diesem Winter schon in zwei Sätzen geschlagen. Gestern sah es in der Halle des TC Römerquelle Mainz lange danach aus, als sollte diesmal die zwei Jahre ältere und einen halben Kopf größere Alison Rauh eine Revanche glücken. Die Aufgabenstellung des Coachs, sich in der Partie nach vorne zu orientieren und die Bälle früher zu nehmen, setzte Maxi Ehmer, Nummer drei in Deutschland im Jahresgang 1990, kaum um. Und so musste sie sich nach drei Stunden von Markus Schur auch sagen lassen, „grottenfalsch" gespielt zu haben. „Aber sie hat gut gekämpft", relativierte er - in Zahlen: 6:7 (4:7), 7:6 (8:6), 6:0. „Eben", meinte die Nachfolgerin von Lisa Fritz, die es wegen anstehender Klausuren vorgezogen hatte, nicht zu melden. Maxi Ehmer verdiente 300 Euro, „die Blumen kriegt die Oma".
Rares Georgescu hatte Blasen an den Händen und den Füßen. „Ich trainiere weniger als früher", spielte der seit Jahren für Römerberg in der Oberliga spielende Rumäne auf mangelnde Matchpraxis an. Insofern hatten die Finalisten gleiche Voraussetzungen mitgebracht, denn auch Martin Christmann kommt als Medizinstudent kaum zum Spielen. Als Dauerkarten-Inhaber des FSV Mainz 05 schreibt er Sport zudem als Zuschauer groß. Glück hatte der 23-Jährige, dass er am Samstag ins Stadion konnte.
Nach drei Turniertagen war er genauso kaputt wie Georgescu, der gegen den starken Volleyspieler den einen Tick sicherer war und auch davon profitierte, dass der Aufschlag des Mainzers im Finale nicht mitspielte. „Ich hatte genug Breakchancen, aber wenn man sie nicht nutzt ...", meinte Christmann, der nach dem 4:6 im ersten Satz gute Chancen hatte, im zweiten Durchgang in die Partie zurückzufinden. 3:2 hatte er in Front gelegen, aber beim Wechsel lief Georgescu zur Anzeigentafel und drehte auf 4:3 für sich weiter. Mit guten Returns und trotz eines Dreisatz-Matches am Morgen gegen Tobias Wernet besseren Beinen entschied er die Partie mit 6:4, 6:4 für sich. 400 Euro Preisgeld waren sein verdienter Lohn. Wo er einmal seine Brötchen verdienen wird, steht noch in den Sternen. Mit einem BA-Studium (Schwerpunkt Handel) in Mannheim versucht der Tennisspieler, die Weichen für seine Zukunft zu stellen. Vor den ersten Prüfungen hat er mehr Bammel als vor gegnerischen Aufschlägen und Returns. „Deutsch ist schwer", sagt er und hofft auf Prüfungsaufgaben zum Ankreuzen.
KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Ludwigshafener Rundschau
Datum: Nr.43
Datum: Montag, den 21. Februar 2005
Seite: Nr.9
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Rares der "Spieler"
Bild Dieter Jörger





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