TC-Römerberg
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Biergarteneinweihung mit Steinenthüllung

noch ist er umhüllt.......

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Gerd bei der Eröffnung

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Der Cheforganisator Hubert

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Er ist enthüllt, die Fete kann beginnen.

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Es gab Freibier für alle

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viele Besucher waren im Biergarten

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zum Bier gab es Brezeln und Weisswürste

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E I N L A D U N G

Biergarteneinweihung mit Steinenthüllung


Am Vatertag – natürlich auch ein Termin für Mütter – und die es werden wollen, soll unter der noch jugendlichen Kastanie stilecht der Ruf erschallen: „oazapft is.“

Donnerstag, 5. Mai 2005, 15.00 Uhr,

wird unser TCR-Biergarten endlich auch „offiziell“ mit einem Fass Weizen-Freibier zünftig eingeweiht.

Dabei wird unter dem Motto „Kunst im Biergarten“ das Tennisspieler-Relief, für das unser Turnier-Logo die Vorlage lieferte, enthüllt.
Die Künstlerinnen Melanie Braun und Lilo Stadler werden persönlich anwesend sein und das 7 Tonnen schwere, steinerne Kunstwerk signieren.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Unsere Wirtschaftsausschusscrew hat Weißwürste und frische Brezeln im Angebot.

Auf euer Dabeisein freuen sich

Die Vereinsleitung
i.A. Hubert Mandl

Die Entstehung des Biergartens:


Idee Nummer eins: Auf dem vom Förderkreis gepachteten Acker Bäume pflanzen und eine Tür in das Clubhaus einbauen konnte nicht umgesetzt werden, da uns das Pflanzen der Bäume nicht erlaubt wurde.

Idee Nummer zwei: der Spielplatz ist verwahrlost, was sinnvolles daraus machen!

Hubert und Hubby entwickeln Ideen.

Im September 2003 war es dann soweit.

Die Sitzgarnituren wurden während einer Passau-Wien Donauradtour von Hubert Mandl in Österreich entdeckt und zum Preis von ca. 1000 EURO vom aufgelösten Faschingszugteam der Familien Bohlender, Schikarski, Haaf, Kroth, Bein, Schilling, Mandl, Lehr, Schuhmacher, Musial, Dennhardt, Hirth, Kölz, Hoffmann, Walter und von den Familien Kreuels, Bengert, Beisel, Freymeyer, Strube, Wegner, sowie der BASF-Freundschaftsspieltruppe gestiftet.

Auch der Rollrasen wurde aus dem Budget der vorgenannten Spender angeschafft und nach der Beseitigung der Fundamentreste durch die fleißigen Helfer Gerd Lehr, Harry Bein, Hubert Mandl mit der Vorbereitung des Untergrundes durch Reinhold Mehrhof besorgt und fachmänisch verlegt.

Der Kastanienbaum: Wurde gestiftet von Walter Haaf, in Kooperation mit der Gärtnerei Wühl in Berghausen.

Die Schaukel: Lieferte Rainer Prinz, errichtet vom Team der Herren 30.

Das Schild: Ist eine Coproduktion von Rudi Beisel und Gerd Lehr.

Der Zierhopfen: Wurde von Hubert Mandl im Oktober 2003 gepflanzt.

Rasenpflege: Ist seit 2003 die Aufgabe von Hubert Mandl.

Hubert Bohlender

Die Entstehung des Steins:


Liebe TCRler

Wenn öffentlich gebaut wird – gehört „Kunst am Bau“ wie selbstverständlich dazu;
Was der Öffentlichen Hand billig ist, durfte uns natürlich nicht teuer sein.
Da war für Kunst im Biergarten guter Rat gefragt.
Doch kamen uns glückliche Umstände entgegen. Eingeweihte haben nämlich mitgekommen, dass im Winterhalbjahr 2003/04 zwei Damen, Melanie Braun und Lilo Stadler, mit schwerem Gerät da unten im Loch einer neuen Passion nach gingen: Sie haben sich in das Kunsthandwerk der Steinmetze und der Bildhauer eingearbeitet und erste beachtliche Exponate geschaffen.

Liebe Tennisfreunde, nun will ich euch in groben Zügen den Projektverlauf schildern

Bei einer Geburtstagsfeier am 23. Mai 2004 unterhielten sich zu vorgerückter Stunde am Stehtisch, wie kann es schon anders sein, Hubert Bohlender, Hubert Mandl und Lilo Stadler über diese Passion.
Da kam Hubi die Erleuchtung diesen neu erworbenen Kunstfertigkeiten eine neue Herausforderung zu setzen und das das Römerberg-Open Logo, den Tennisspieler, in Stein zu hauen. Die Größe war auch gleich klar, Hubimannshoch musste er sein und der Standort im Biergarten.
Woher den Stein nehmen? In welchem Steinbruch?
Da gibt’s ja unseren Tennisfreund Helmut Keller von der Firma Gläser der in Sachen Stein zuhause ist, ihn anzusprechen war ein Gedanke.
Gesagt, getan. Und es war die richtige Adresse. Helmut konnte Herrn Piccard Besitzer eines Steinbruchs im Schweinstal bei
Schopp/Krickenbach
davon überzeugen, dass einer seiner Steine beim TC-Römerberg gut aufgehoben wäre.
Lilo und ich machten uns auf den Weg um den passenden Stein auszusuchen. Bei der Auswahl des Steines der schlappe 7 Tonnen auf die Waage brachte wurde uns klar, dass dies eine Dimension war welche die Logistik und die Künstlerinnen aufs Äußerste fordern würde.
Die Firma Gläser war so freundlich und ließ einige Wochen später den Stein auf einem LKW-Transport aus Richtung Saarbrücken in meinem Beisein aufladen
( um den richtigen Stein mitzukriegen) und zum TCR transportieren.
Hier hatten zuvor die Heinzelmännchen Günter Baumgart, Alfred Berger, Klaus Stadler und Hubert Mandl die 80 cm tiefe Grube für das Fundament ausgehoben. Dies erforderte ein hohes Mass an Einsatz, da hier von der ehemaligen Heiligensteiner Ziegelei Beton- und Steinreste entsorgt worden waren.
Gerald Webel betonierte das Grundfundament worauf der Stein gestellt werden sollte.
Als der LKW beim TCR ankam wartete schon ein von Hubert Bohlender gesponserter Autokran und die Helfer Wolfgang Walter, Gerald Webel, Günter Baumgart, Klaus Stadler, Lilo Stadler und meine Wenigkeit um den Stein in die Grube zu heben und nach einer Tennisspielervorlage entsprechend zu fixieren. Wiederum Gerald Webel errichtete dann das Stein umschließende Fundament.

Da stand er nun der 7,2 Tonnen schwere Koloß und wartete auf die Künste
der Bildhauer Lilo Stadler und Ihrer Künstlerfreundin Melanie Braun.
Fortan gab es Gespräche mit renommierten Künstlern wie Bildhauer Erich Keller und vor allem Karl Heinz Dörr der den beiden Künstlerinnen beratend zur Seite stand.

Bevor nun der für die Idee dieses Steinreliefs verantwortliche Hubert Bohlender und die Künstlerinnen das Kunstwerk enthüllen möchte ich mich bei Allen in meinem Bericht erwähnten Mitwirkenden recht herzlich für Ihren Spende und Ihren Einsatz bedanken welche diese Aktion, ebenso wie die Biergartengestaltung, für den TCR kostenneutral gestalteten.

Wir schreiten nun zur Enthüllung und Fertigstellung der Signatur.

…..

Ich möchte den Künstlerinnen mit diesem Blumenstrauß meine Anerkennung aussprechen und recht herzlich bedanken.
Sie haben sich mutig einer wahrhaft gewichtigen Aufgabe gestellt und für unseren Biergarten und unseren TC Römerberg ein unverwechselbares Monument geschaffen.

Hier werden wir in seinem Schatten manches Bierchen genießen und uns schelmisch an dem Gedanken erfreuen, was wohl die Archäologen in vielen hundert Jahren, wenn Tennis nur noch virtuell gespielt wird, denken werden, wenn sie hier mitten auf dem Acker dieses Relikt unserer Dagewesenseins bewundern werden.

Wir können auch nicht ausschließen, dass sich zukünftige Generationen noch vielfach an ihm kreativ zuschaffen machen. Und wir dürfen uns zu Gute halten, dass wir dafür die Substanz (Dicke des Steins) geschaffen haben. Das nennt auch unser 1. Vorsitzender Gerd Werry ein nachahmenswertes Beispiel für Nachhaltigkeit.

Vielen Dank

Hubert Mandl