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Von den Römerberg Open zu den US Open

Von den Römerberg Open 2005 zu den US Open 2006

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Gegen Voinea vor dem Aus Tennisstar Becker 2005


Römerberg-Open-Finalist
Am Sonntagabend schickte er bei den US Open der Tennisspieler in Flushing Meadows US-Superstar Andre Agassi in vier Sätzen in Rente. Vor gut einem Jahr stand er bei den Römerberg Open vor dem Aus gegen den einheimischen Marian Voinea und zog dann doch noch ins Finale ein: Benjamin Becker.
7:5 gewann damals der für den Oberligisten TC Römerberg aufschlagende Rumäne, Bruder des einstigen Boris-Becker-Bezwingers Adrian Voinea, den ersten Satz gegen Becker. Wer weiß, wie die Begegnung geendet wäre, hätte nicht ein Unwetter für eine Unterbrechung gesorgt. Am nächsten Tag setzte sich dann der heute 25-Jährige zweimal 6:3 durch.
Schon vor einem Jahr überzeugten sich die Zuschauer auf der Tribüne von der Aufschlagsstärke Beckers (bis zu 225 Stundenkilometer, wie am Sonntag gemessen), der schon gegen Voinea 15 Asse serviert hatte. „Es war ganz knapp", erinnerte sich gestern Open-Manager Hubert Bohlender. Und: „Er ist ein sehr guter Spieler und ein netter Kerl."
Doch in der Qualifikation 2005 tat sich der Mettlacher schwer. Turnier-Organisator Bohlender: „Benjamin spielte zuvor ein paar Jahre in den USA auf Hartplätzen - die Umstellung ist ihm schwer gefallen. Er ist viele Schläge ausgelaufen." Dennoch besiegte der Rechtshänder dann Thomas Gilner (Güglingen) 6:4, 6:4, Vytis Balsiukas (Oberwerth Koblenz) 6:4, 6:7, 7:6. Im Hauptfeld lief"s dann für den Mann von SW Neckarau super: 7:6, 6:3 über Fabian Poth (80 Frankfurt), 6:4, 7:5 gegen Andre Begemann (Soest), 6:1, 7:6, gegen Mariano Delfino (Weiden) und 7:5, 6:2 über Richard Drazny (Erlangen), ehe Marcos Conde (Schwetzingen) den Emporkömmling 6:3, 5:7, 6:3 stoppte. In die Qualifikation geriet der Tennisstar damals, weil er nach seinem USA-Aufenthalt nicht in der deutschen Rangliste auftauchte.
Eine Woche später bestritt Becker sein erstes Weltranglistenturnier und beendete das Jahr als 477. Aktuell ist er die Nummer 112 und dürfte nun einen riesigen Sprung machen. Experte Bohlender traut ihm im New Yorker Achtelfinale gegen den früheren US-Open-Champion Andy Roddick (USA) die nächste Überraschung zu.
Schon 2001 vertrat der Saarländer den TC Gersweiler beim Römerberger Wettbewerb, scheiterte aber als Nummer Drei der Konkurrenz in der ersten Runde. Ein Jahr später schlug er in der Oberliga für den TC Gersweiler II den TCR-ler Andreas Grasselli in drei Sätzen.
Bohlender: „Der ganze Club freut sich, dass ein so starker Spieler bei uns war. Das motiviert uns auch, weiterzumachen und zeigt uns, dass die Römerberg Open Sprungbrett in die Weltrangliste sind." (mer/Foto: Kunz)
KRANCZH / KRANCZH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Speyerer Rundschau
Datum: Nr.206
Datum: Dienstag, den 05. September 2006
Seite: Nr.17
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