Die Mannschaften in der Medenrunde
Saisonstart der TCR-Teams in die MedenrundeNach dem Auftakt der Pfalzliga-Herren am Mittwoch steigen die weiteren Teams des TCR am Wochenende in die Medenrunde ein.
Zum Auftakt am Samstag erwarten die Herren 40 I in der C-Klasse gleich den vermeintlich stärksten Gegner aus Steinfeld auf der Clubanlage. Die Südpfälzer schlossen letztes Jahr die Runde als Gruppenzweiter ab. Die Römerberger müssen ersatzgeschwächt antreten und auf B. Bockstiegel verzichten. In der D-Klasse ist das zweite 40er Team in Kandel zu Gast. Würde man nach den LK- Nummern urteilen, ist ein Sieg möglich. Ihr erstes Heimspiel tragen die Herren 50 gegen Hinterweidenthal aus. Die Gastgeber waren in der Vorsaison Tabellenzweiter dieser C-Klasse. Vielleicht können die TCRler den Heimvorteil zu einem Sieg nutzen. Beim TSV Haßloch geben die Herren 55 ihre Visitenkarte ab. Die TSVler sind in der Klasse B und ihrer Alterklasse neu gemeldet. Nach der Leistungsklassen-Einteilung sind die Pfalzdörfer favorisiert. Zu Gast in Altdorf beginnen die Herren 60 ihre Saison am Mittwoch den 9. Mai. Die Damen 50 gastieren am Samstag nicht weit davon beim TC Lachen. Die TCRlerinnen haben als Gäste leichte Vorteile aufzuweisen und versuchen diese in einen Sieg umzuwandeln.
Nach dem Auftakt am 1. Mai in Deidesheim erwarten die Herren II in der Pfalzliga den nächsten Gegner von BW Herxheim, den Absteiger aus der Verbandsliga, am Sonntag auf eigener Anlage. Björn Henkel wird noch einmal zum Einsatz kommen und wird sich mit dem gesamten TCR-Team für einen Sieg strecken müssen. Die 3. Herren-Mannschaft bestreitet ihr Auftaktmatch gegen den TC Schifferstadt ebenfalls zu Hause. Das Team hat gut trainiert und läuft komplett auf. Die Damen sind in der A-Klasse mit einem Zuwachs gut aufgestellt und erwarten als 3. Heimmannschaft das Team vom TC Germersheim. Die Gästemannschaft spielt erstmals neu zusammen, wobei einige der Gäste-Spielerinnen im letzten Jahr noch in der Verbandsliga agierten. Zum Auftakt gleich ein Lokalderby erwartet die Damen 30 beim Nachbarverein TuS Heiligenstein. Beim Vergleich gegen das zweite Team der TuSler ist alles offen und die Begegnung kann sehr interessant werden.
Spielbeginn ist am Samstag um 13:30, am Sonntag um 10:00 Uhr. Die Mannschafts- und Namensmeldungen sowie die aktuellen Ergebnisse sind auf unserer Homepage einsehbar. (dfa)
Weitere Berichte und Ergebnisse auf dieser Homepage unter "Medenspiele".
TC Römerberg startet mit 17 Mannschaften in die Medenrunde40er und 60er haben Aufstiegsambitionen
Beim TC Römerberg läuft in 2007 eine Mannschaft weniger auf. Neu sind die Herren 40 I in der C-Klasse gemeldet. Die Damen 50 treten jetzt als 55er in der A-Klasse an. Der Jugendbereich in der Spielgemeinschaft mit dem TuS Heiligenstein ist gut besetzt. Es kämpfen 6 Teams mit Heranwachsenden um Punkte.
Nach dem letztjährigen Aufstieg treten die Herren II in der Pfalzliga an und wollen mit Unterstützung von Ersatzspielern aus der Oberliga zumindest den Klassenerhalt sichern. Spielbeginn ist am 1. Mai, 10:00 Uhr, wo beim TC Deidesheim der erste Prüfstein wartet. Die 3. Herrenmannschaft hat nach Ihrem Aufstieg in die C-Klasse einen Abgang zu verzeichnen, konnte sich aber wiederum verstärken. In dieser Staffel werden die Duelle mit WR Speyer und Dudenhofen die Höhepunkte bilden. Die Mannschaft will auf jeden Fall das Ziel Klassenerhalt erreichen. Die Damen verstärkten sich mit einer ehemaligen Oberligaspielerin und wollen die A-Klasse halten. Gleichzeitig sollen junge Spielerinnen in der Mannschaft eingebaut werden. Als nächstliegender Gegner ist der TC Germersheim zu nennen. Weiterhin in der B-Klasse spielen die Damen 30 und müssen zum Auftaktspiel am 6.5. beim TuS Heiligenstein antreten. Ebenfalls in der B-Klasse wollen sich die Damen 50 weiterhin beweisen. Nach einem 3. Platz in 2006 will man heuer ebenfalls gut Abschneiden. Nur mit 4 Mannschaften in der Staffel kämpfen die Damen 55 in der neuen höheren Spielklasse auch in der neu eingeteilten 55er A-Klasse.
Die Herren 40 I versuchen nach dem Aufstieg in neuer Formation das Beste zu erreichen und haben eine durchwachsene Gruppe mit nur 4 Spieltagen erwischt. Von der Spielstärke her sollte alles möglich sein. Weiterhin in der C-Klasse wird die 2. Mannschaft Herren 40 Ihre möglichen Siege feiern und sehen die Medenrunde als sportliche sowie gesellschaftliche Aufgabe an. Nach dem letztjährigen Ergebnis kann es bei den Herren 50 in der C-Klasse nur besser werden. In Abstimmung mit den Mannschaftsführern werden auch Spieler aus den Reihen der 55er dort auflaufen. Die Spielgegner kommen ausschließlich aus der Südpfalz. Ob dies zum Vorteil gereicht, wird sich zeigen müssen. In der B-Klasse haben die 55er eine recht gemischte Staffel und ein Nachbarschaftsderby gegen Dudenhofen zu bewältigen. Die Herren 60 wollen in der B-Klasse den Aufstieg in diesem Jahr nochmals versuchen und haben außer Waldsee ebenfalls nur Südpfalzgegner. Dieses Duell, mit dem Tabakdorf im Norden, wird heuer den Ausschlag geben können. Alle Mannschaften außer der Herren II werden am 4. bzw. 5. Mai in die Runde einsteigen.
Die Jugend meldet 6 Mannschaften als Spielgemeinschaften mit dem TuS Heiligenstein und tritt vorrangig in oberen Klassen an. In der höchsten Jugendspiel-klasse, der Pfalzliga steht die U 18 und beginnt am 2.6., 9:00 ihre Runde. Sie wird es mit dem Erhalt der Klasse schwer haben, da 2 Leistungsträger dort nicht mehr spielen dürfen. Die U 18 II tritt in der B-Klasse an, beginnt am 1.6., 15:30, und will nach dem letztjährigen Mittelplatz nicht schlechter abschneiden. Die Mädchen U 18, die sogenannten Juniorinnen, haben in der A-Klasse 2 Derbys gegen WR Speyer und Dudenhofen sowie starke Gegner aus ASV Landau und Dierbach. Einige Spielerinnen haben inzwischen Erfahrung bei den Erwachsenen gesammelt und können diese in die Mannschaft einbringen. Spielbeginn ist am 1.6. um 15:30. In der A-Klasse spielen die Youngsters der U 15 in einer 6er-Staffel unter anderem auch gegen WR Speyer. Die U 15 II spielen in der C-Klasse ebenfalls gegen WR und SW Speyer sowie gegen Dudenhofen. Beide haben am 2.5. um 15:30 ihren ersten Einsatz. Die U 12 hat in der B-Klasse keine Gegner aus der nahen Umgebung und beginnt am 5.6. ihre Runde. Die einzelnen Mannschafts- und Namensmeldungen sowie alle aktuellen Ergebnisse sind auf der homepage einsehbar. (dfa)
KOMMENTAR
Matchball für uneinsichtige Funktionäre
von Manfred Scherer
Römerbergs Manager Hubert Bohlender ist verärgert, dass der Spielausschuss der Regionalliga Süd-West seinem Team den heiß begehrten Platz in der zweithöchsten Spielklasse ohne erkennbaren sportlichen Grund verweigern möchte. Seit Jahren peilt er den Aufstieg an. Nun, da er sich am Ziel seiner Wünsche wähnt, sind es Funktionäre, die ihn um seinen Lebenstraum bringen wollen. Doch die haben die Rechnung „ohne den Wirt gemacht“. Bohlender gibt sich nicht geschlagen.
Bereits zwei Mal protestierte er beim DTB, zur Überraschung vieler Skeptiker bekam er sogar Recht. Denn wer eine jahrelang geübte Praxis, wie der Spielausschuss Süd-West, ohne ersichtlichen Grund über Bord wirft, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, seine Entscheidungen nach Gutsherrenart zu treffen. Kontinuität sieht jedenfalls anders aus.
Sollten die Badener wirklich bevorzugt werden, wie Bohlender vermutet? Und sind die Rheinland-Pfälzer tatsächlich wieder einmal die Dummen? Warum ignorieren die Süd-West-Funktionäre beharrlich die Auflage des DTB-Sportgerichtes, ihr Ermessen transparent, nach sportlichen Gesichtspunkten auszuüben? Ist es fehlende Einsicht, Unwissen oder was sonst? Warum gibt es keine klare Festlegung im Regelwerk, die sich häufig als hilfreich erweist? Ist diese vielleicht gar nicht gewollt, um sich den Rücken für Einzelfallentscheidungen freizuhalten? Fragen, die es zu beantworten gilt.
Letztlich geht es aber nicht nur um Römerberg oder Neckarau, nicht um Baden oder Pfalz, auch nicht darum, ob ein Aufstieg für die Pfälzer die einzige Glückseligkeit wäre. Offenheit, Ehrlichkeit, sportlich faire und gerechte Lösungen sind gefragt, auf die alle Beteiligten, die vielen Tausend Vereine in unserer Republik, einen berechtigten Anspruch haben. Eine sportliche Lösung ist hier jedenfalls nicht zu erkennen. Das DTB-Sportgericht hat dies in zwei Beschlüssen klar und deutlich begründet.
Die Glaubwürdigkeit des Tennissports und seiner Funktionäre steht auf dem Spiel. In Zeiten rückläufiger Mitgliedszahlen ist sie zur Unterstützung der Clubs in ihrem Bemühen um Mitgliederbindung und -gewinnung mehr denn je gefragt.
Man darf gespannt sein, wie sich die Verantwortlichen der Regionalliga Süd-West aus ihrer peinlichen Lage befreien, in die sie sich selbst durch ungeschicktes Handeln manövriert haben.
Inzwischen lieferte der TC Bamberg mit seinem Rückzug ungewollt den entscheidenden Matchball: Römerberg anstelle von Bamberg, für das bisher noch kein Ersatz nominiert ist, in die zweite Liga aufnehmen. Dies wäre problemlos möglich, niemand würde sich benachteiligt fühlen und der Matchball damit sicher verwandelt. Gelingt dies aber nicht, geht es in den Tie-Break mit all seinen Unwägbarkeiten, zum Nachteil des wunderbaren Tennissports …
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