Peter Egelhof neuer Vorsitzender des TC Römerberg
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von links
2. Vorsitzende Babs Bohlender, 1. Vorsitzender Dr. Peter Egelhof und Gerd Werry
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Ausgleich zwischen Spitzensport und Hobbyspielern
TENNIS:
Peter Egelhof vierter Vorsitzender des TC Römerberg - Babs Bohlender gleichberechtigte Vertreterin des Vereins
RÖMERBERG. Im zweiten Anlauf klappte es: Peter Egelhof ist nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung neuer Vorsitzender des TC Römerberg. Nach Claus Doppler, Jürgen Meyerholz und Gerd Werry, der 15 Jahre lang die Geschicke des Vereins leitete, ist Egelhof der vierte Clubchef in der 35-jährigen Vereinsgeschichte.
Voraussetzung für seine Amtsübernahme sei eine Satzungsänderung gewesen, berichtete der neue Vorsitzende. Sein Vorgänger Werry zu den wesentlichen Neuerungen: „Nach der überarbeiteten Satzung vertreten sowohl der erste wie auch die zweite Vorsitzende, Babs Bohlender, gleichberechtigt den Verein nach innen und außen. Babs hätte nach bisheriger Regelung den zweiten Vorsitz nach elf Jahren abgeben müssen, weil sie nun dem Wirtschaftsausschuss nicht mehr vorsteht. Ferner wurden die Ausschüsse aufgewertet, um die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen."
Egelhof, gebürtiger Mainzer, wohnt seit seinem dritten Lebensjahr in Speyer, besuchte das Purrmann-Gymnasium, studierte Physik in Heidelberg und war einige Jahre wissenschaftlicher Assistent an der Universität Basel, bevor er als Kernphysiker zum Forschungszentrum GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) nach Darmstadt wechselte. Daneben doziert er an der Uni Mainz Physik und ist bei internationalen Kollaborationen tätig.
„In all diesen Funktionen fallen häufig längere Dienstreisen an. Deshalb hätte ich das Amt nicht übernehmen können, wäre nicht eine Arbeitsteilung vorgenommen worden, die den übrigen Funktionären ein wesentlich höheres Maß an Eigenverantwortung abverlangt", berichtet der Vereinsboss, dessen zweites großes Hobby das Segeln bei der Hansa-Segel-Kameradschaft in Otterstadt ist.
Mit Tennis begann Egelhof früh bei WR Speyer, dem er heute als passives Mitglied angehört. 1999 zog es den 54-Jährigen nach Römerberg. Grund: „Speyer hatte keine Mannschaft mehr in meiner Altersklasse, und hier konnte ich bei den 40ern spielen."
Auf seine neue Aufgabe freue er sich sehr, da der Club praktisch in allen Bereichen gut aufgestellt und gut durchorganisiert sei: „Mein besonderer Dank gilt den bisher Verantwortlichen, die unter der Leitung von Gerd Werry über viele Jahre hinweg eine kontinuierliche und exzellente Arbeit leisteten. Es wurden Maßstäbe gesetzt und die Messlatte für mich sehr hoch gelegt. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir mit der neuen Führungsmannschaft und einer guten Mischung aus jungen, motivierten sowie bewährten Kräften den Anforderungen gerecht werden können. Ich übernehme die Leitung eines Vereins, der sportlich und gesellschaftlich zu den führenden Clubs der Region zählt und denke dabei vor allem an die Herrenmannschaft, die am grünen Tisch um den Aufstieg in die zweite Bundesliga kämpft und an die im Vorjahr zum Weltranglistenturnier aufgewerteten Römerberg Open, die heuer zum 16. Mal ausgetragen werden. Ohne einen sehr aktiven Förderkreis und das hervorragende Engagement von dessen Vorsitzendem, Hubert Bohlender, wären diese Erfolge nicht möglich gewesen."
Positiv sieht der 54-Jährige auch die 17 gemeldeten Punktspiel-Mannschaften, wobei keineswegs selbstverständlich sei, dass der TC drei Herren-Teams und eine Damen-Auswahl auf die Beine stellt. Seine vorrangigen Ziele sind die Entwicklung einer guten Balance zwischen den Bedürfnissen des bezahlten Spitzensports und den Freizeit- und Hobbyspielern.
Ferner möchte er den Tennissport gegen Trendsportarten und das immer größer werdende Freizeitangebot verteidigen. „Wir wollen den wunderbaren Tennissport noch attraktiver gestalten, aktive Mitgliederwerbung betreiben sowie eine intensive Jugendarbeit in Kooperation mit TuS Heiligenstein gestalten", sagt der Funktionär.
Die zweite Vorsitzende, Babs Bohlender, stimmt den Überlegungen zu: „Ich kann mich absolut anschließen, weil seine Gedanken das Positive bewahren und weiterentwickeln. Von daher sehe ich eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit auf mich zukommen." (dsch)
ERBACHM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.142
Datum: Freitag, den 22. Juni 2007
Seite: Nr.22
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