Rares Georgescu 2 x Pfalzmeister in 2003
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Der frisch gekürte Pfalzmeister 2003 Rares Georgescu (links)
mit Finalist Benedict Halbroth
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Pfalzmeisterschaften in Kaiserslautern
Rares Georgescu 2 x Pfalzmeister in 2003
Nach genau zwei Stunden Spielzeit entschied am Pfingstmontag der amtierende Hallenpfalzmeister Rares Georgescu mit seinem dritten Matchball das Finale der 73. pfälzischen Tennismeisterschaften in Kaiserslautern. Drei Sätze hatten sich Georgescu und Benedict Halbroth bei heißem Sommerwetter auf dem Centrecourt einen spannenden Kampf geliefert, den der Rumäne vom TC Römerberg mit 4:6, 6:4 und 6:4 verdient gewann.
Nachdem der Römerberger Eskil Burck, Nick Djachok und im Halbfinale Eduard Schneider bezwang, stand er im Finale der Herren-Sonderklasse um die Pfalzmeisterschaft. Der erste Satz des Endspieles zwischen dem 20 Jahre alten Georgescu und seinem um vier Jahre jüngeren Gegner vom TC GW Frankenthal nahm einen kuriosen Verlauf. Beim Stand von 3:3 hatte noch keiner der beiden Finalisten sein Service durchgebracht. Jedem Break folgte ein Rebreak, und erst mit seinem vierten Aufschlagspiel konnte Halbroth diese Serie unterbrechen und ging mit 4:3 in Führung. "Wir haben beide nervös begonnen", sagte Benedict Halbroth zu dieser ungewöhnlichen Spielphase. Er war es dann aber, der Konstanz in sein Spiel brachte, seine Fehlerquote senkte und Georgescu durch sein schnelles und druckvolles Spiel weit hinter die Grundlinie drängte und den ersten Durchgang nach 35 Minuten mit seinem ersten Satzball 6:4 gewann.
Nach diesem für den Frankenthaler verheißungsvollen Beginn gaben wohl viele der fast 300 Zuschauer dem Römerberger nicht mehr allzu viele Chancen. Seine Bälle hatten einfach nicht die richtige Länge, und auch mit seinem Stoppbällen hatte er gegen den leichtfüßigen Halbroth zuerst wenig Glück. "Ich habe meinen Rhythmus nicht gefunden", sagte Georgescu später zu dem schwierigen Beginn. Er wechselte darauf im zweiten Satz den Schläger, brachte im vierten Spiel seinen ersten Aufschlag durch und dominierte fortan das Geschehen auf dem roten Sand. 6:4 ging der zweite Durchgang an ihn, und auch im dritten zog er schnell mit 3:0 davon. Bei seinem jungen Gegner machte sich wohl auch das harte Dreisatzmatch vom Vortag gegen Joscha Beutel bemerkbar. Seine Konzentration ließ nach, und der Sandplatzspezialist Georgescu kam dann im zehnten Spiel des dritten Satzes zu seinem ersten Matchball. Doch in dieser entscheidenden Situation bekam der Rumäne den Zitterarm und vergab diesen und den nächsten Matchball. Doch beim dritten war es dann soweit, Halbroths Return landete im Aus, und Rares Georgescu war Pfalzmeister.
Titelverteidiger Timo Nigri kam ins Viertelfinale, wo er Joscha Beutel knapp unterlag. Nach 10-monatiger Verletzungspause wollte Nigri nur sehen, wo er momentan im Tennis steht.
Jochen Gieger schied erst unter den letzten Vier gegen Eduard Schneider aus. Sascha Sroka verlor nach Freilos gegen Tom Weislogel.
Aus der zweiten Mannschaft schaffte es Björn Henkel in der C/D-Klasse 2 x bis ins Finale. Im Einzel mußte er Gabriel Wernicke mit 6:2, 2:6, 6:4 den Vortritt lassen und im Doppel zog er neben dem Nußdorfer Roth gegen Gimbel/Mindermann (HSV Landau) mit 4:6, 6:2, 6:0 leider den Kürzeren.
Ebenfalls gegen Wernicke schied im Viertelfinale René Marx aus, nachdem er zuvor gegen Simon Hänisch und Florian Bich klar gewonnen hatte.
Christian Weis verlor nach Freilos gegen Wenz in 3 Sätzen 3:6, 6:4, 2:6. (Text teilweise aus Rheinpfalz)
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Der Präsident vom Sportbund Pfalz, Gerhard Noppenberger, gratuliert Rares Georgescu zum Pfalzmeister 2003
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