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Generalversammlung 2004

TC Römerberg: Generalversammlung

Die diesjährige Generalversammlung des TC Römerberg fand am Freitag, den 5. März, um 19:30 Uhr, im Clubhaus des Rauch- und Schießclubs in Berghausen statt.
Die Tagesordnung beinhaltete u.a. die Neuwahl des kompletten Vorstandes sowie
die vorläufige Planung bezüglich der Neu- und Umgestaltung des Clubhauses. ( siehe Tagesordnung )

1. Begrüßung und Versammlungseröffnung
2. Bericht des Vorsitzenden
3. Berichte der Ausschussvorsitzenden
4. Kassenprüfungsbericht
5. Entlastung von Vorstand und Vereinsleitung
6. Neuwahlen der Vereinsleitung
7. Anträge (sind bis zum 1.3.2004 an den Vorsitzenden zu richten)
8. Verschiedenes

Bericht von Gerd Werry siehe Anhang

Liebe Tennisfreunde,

allen erst einmal einen schönen guten Abend und ein herzliches Willkommen zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung, zu der satzungsgemäß eingeladen wurde.

Bevor ich nun unter TOP 2 „Bericht des Vorsitzenden“ einem Rückblick auf die vergangenen 3 Jahre mit besonderem Blick auf die aktuelle Situation nehmen werde, möchte ich 2 Punkte voraus schicken:

1. Wir können den Punkt 7 der Tagesordnung streichen, denn es sind keine Anträge bei der Vereinsleitung eingegangen.
2. Ich möchte aus praktischen Gründen an dieser Stelle noch eine Bitte los werden: Bitte gebt in der Anwesenheitsliste eure e-mail Adresse bekannt.

Dies erlaubt uns die Wege kurz zu halten, Informationen zeitnah zu kommunizieren und dabei auf teure Briefe zu verzichten.
Nicht vergessen dürfen wir in diesem Zusammenhang unsere homepage, die sich hervorragend entwickelt hat - Dank an Hubert Bohlender und Franz Dennhardt.

Wie ihr wisst, steht am Anfang meines Berichts immer eine Information zu unserer Mitgliedersituation. Es hat sich nichts gravierendes geändert. Mit Mühe können wir uns nach wie vor dem allgemeinen Trend entgegenstemmen. Unser Mitgliederstand ist stabil geblieben.

Wir brauchen Jahr für Jahr reichlich 30 Neumitglieder zur Kompensation von Austritten und Wechsel in den passiven Status.

Mitglieder sind wichtig dafür, dass der Verein sportlich und gesellschaftlich lebt. Mitglieder sind aber auch wichtig dafür, dass der Verein wirtschaftlich auf gesunden Beinen steht.
Im Hinblick auf die Finanzen werdet íhr natürlich noch ausführliches hören von unserem Schatzmeister Wolf Strube. Die Tatsache, dass wir hinsichtlich der Mitgliederzahl relativ stabil geblieben sind, trägt nicht unwesentlich dazu bei, dass unsere Finanzen geordnet sind. Nicht unerheblich hat auch der Erfolg des Wirtschaftsausschusses beigetragen, der sich zunehmend zu einer wesentlichen Stütze auf der Einnahmenseite entwickelt.

Von zentraler Bedeutung ist und bleibt die Attraktivität unseres Club für seine aktuellen und potentiellen Mitglieder: Wir müssen eine der ersten Adressen für Tennis in der Region bleiben. Das ist weniger Eitelkeit als überlebensnotwendige Voraussetzung.

Ein Sportverein muss vor allen Dingen sportlich attraktiv sein und zwar von der Jugend bis in die höheren und hohen Altersklassen.
Ich denke, wir können mit gutem Recht sagen, dass die Jugendarbeit in der vergangenen Amtsperiode deutlich aktiviert wurde und auch entsprechende Erfolge vorweisen kann. 2003 ist unsere U14-Mannschaft aufgestiegen; 2004 sind 6 Jugendmannschaften gemeldet. Erfreulich und richtungsweisend ist auch die Zusammenarbeit mit unserem Nachbarverein, der Tennisabteilung des TUS Heiligenstein.

Sportlich attraktiv sind und bleiben wir auch dadurch, dass rund die Hälfte unserer aktiven Mitglieder in den Medenspielbetrieb eingebunden ist. Hier lebt der Verein, hier wird Vereinsbindung geschaffen, hier soll jeder die Chance haben, sich einen Fixpunkt seines sportlichen und gesellschaftlichen Freizeitvergnügens zu schaffen.
Ich werte diese Entwicklung als ein Erfolg unserer Vereinspolitik, eine Politik, die der Ermöglichung von Mannschaften stets höchste Priorität einräumte.
Hinzu kommt, dass auch die Erfolge nicht ausblieben.
Ich verweise auf unsere erste Herrenmannschaft, die in ihren Oberliga-Spielen Tennis vom Feinsten auf unsere Anlage bringt.
Unsere 2. Herrenmannschaft und unsere Damenmannschaft haben den Aufstieg geschafft. Das kommt nicht von ungefähr. Neben der Leistung der Spielerinnen und Spieler ist es vor allem das Umfeld - ich nenne Hubert Bohlender und Wolfgang Walter, unsere Trainer Marian Voinea und Jochen Gieger - das die entscheidend günstigen Voraussetzungen geschaffen hat.

Liebe Tennisfreunde, ohne den besonderen Charme des Erfolgs - und hier zählt auch der noch so kleine Erfolg - ist in keinem Sport lustvolle Betätigung auf Dauer gesichert.
14 Erwachsenen-Mannschaften, 6 Jugendmannschaften stellen natürlich zum einen für die Kapazität unserer Anlage eine erhebliche Herausforderung dar – zum anderen auch eine Herausforderung an die Toleranz bisweilen sogar Leidensfähigkeit all derjenigen, denen wir in Zeiten drangvoller Enge erhebliche Einschnitte hinsichtlich ihrer eigenen Spielmöglichkeiten zumuten.
Dem einen werden wir möglicherweise begegnen müssen, in dem wir bei unseren Nachbarvereinen zusätzliche Plätze anmieten, dem anderen können wir nur dadurch begegnen, in dem wir um Nachsicht und Toleranz zum Wohle des Gesamtclubs bitten.

Ich komme nun nur scheinbar zu einem anderen Thema. Im Prinzip bleibe ich beim gleichen Thema: Attraktivität des TCR jetzt u n d in der Zukunft
Wir müssen unser Clubhaus neu möbilieren.
Wie müssen dafür Geld in die Hand nehmen.
Das Thema Moninger-Vertrag verfolgt mich, seit ich in diesem Amt bin.
Fakt ist, dass wir mit Moninger einen Vertrag hatten der Gestalt, dass uns im Gegenzug zur Abnahme einer definierten Biermenge Möbel leihweise zur Verfügung gestellt wurde. Zunächst drohte uns eine Konventionalstrafe, weil wir hinter dem vereinbarten Bierkonsum zurückblieben. Diese Konventionalstrafe konnte abgewendet werden. Inzwischen haben wir die Gesamtmenge abgetrunken. Mein Dank gilt denjenigen, die hier herausragendes geleistet haben. Das heißt nicht, dass nach dieser Schluckleistung das Mobiliar in unser Eigentum übergegangen sei. Das war auch vertraglich so nie vereinbart.
Wir haben den Versuch unternommen, nach Ablauf des Vertrages die Möbel zu einem realistischen Restwert zu übernehmen. Es kam erst gar nicht zu ernsthaften Verhandlungen. Nicht weil wir in unseren Preisvorstellungen zu weit auseinander lagen, sondern weil Moninger grundsätzlich nicht daran interessiert war und ist, das Möbel zu veräußern. Es blieb uns also nichts anderes übrig als Tische und Stühle zu dem uns gesetzten Termin an Moninger zurück zu geben. Hinsichtlich der Theke und des Gläserschrankes haben wir, weil mit Erlaubnis von Moninger Einbauten auf unsere Kosten vorgenommen wurden, eine andere rechtliche Position eingenommen und dies Moninger auch so übermittelt.

Zur Zeit hat uns die Fa. Bischof Stühle und Tische leihweise zur Verfügung gestellt, ursprünglich auf April 04 befristet.
Diese Situation hat uns in erheblichen Zugzwang versetzt, hätten wir doch zum Beginn der Saison für neues Mobiliar sorgen müssen.
Das ist bis dato nicht geschehen und zwar aus gutem Grund: Wolfgang Walter hat erreicht, dass uns das derzeitige Möbel für die gesamte Saison (Ausnahme 14 Tage) zur Verfügung steht. Das heißt, wir haben Zeit für das Gesamtkonzept und für die notwendigen Entscheidungen gewonnen.
Ich möchte euch jetzt dieses Gesamtkonzept in groben Zügen vorstellen:
Einig waren wir uns, dass wir eine Lösung für die nächsten 10-15 Jahre brauchen. Das erfordert nicht unerhebliche Investitionen. Eine Größenordnung von 20-25.000 Euro ist durchaus realistisch, wobei man gewiss Teile dieser Investitionen auf nachfolgende Jahre verschieben kann.
Lasst mich erst etwas zum Grundsätzlichen sagen:
Übergangslösungen dürfen allenfalls kurzfristiger Natur sein.
Wir brauchen eine Lösung, die unserem Clubhaus dauerhaft die Attraktivität erhält. Wir wollen uns wohlfühlen. Hier verdienen wir heute und in der Zukunft einen nicht unerheblichen Teil unseres Gesamtbudgets.
Die notwendigen Investitionen dürfen eine vernünftige Größenordnung nicht überschreiten. Das bedeutet, sie müssen finanzierbar sein und sie müssen sich amortisieren, bezogen auf die Gesamtnutzungsdauer.

Nun noch einige Anmerkungen zum gestalterischen Konzept:
Das Mobiliar, das Ambiente, soll einen eher zeitlosen vielleicht mediterranen Charakter haben. Sitz-, Tischmöbel, Theke usw. sollen eine Einheit bilden. Die vorhandene Theke eignet sich wahrscheinlich nicht zum Umbau. Höchstwahrscheinlich brauchen wir einen neuen Bodenbelag.
Die Holzdecke bleibt erhalten, eventuell werden Strahler eingebaut. Die Gläserspülmaschine soll in die Theke integriert werden. Das Leergut soll aus dem Clubraum verbannt werden.

Es macht keinen Sinn nach billigen Lösungen - nicht zu verwechseln mit preiswerten Lösungen - zu suchen. Ich will das am Beispiel von Stühlen deutlich machen: Es gibt optisch zufriedenstellende Lösungen für 20-30 € das Stück. Die auch qualitativ für uns infrage kommenden Lösungen liegen im einem Preissegment von ca. 60 bis 200 €.
Dies macht deutlich, dass die eingeschätzte Investitionssumme von 20-25.000 € für die Gesamtlösung durchaus realistisch ist und es keine ernsthafte Alternative zu dieser Anstrengung geben kann.

Liebe Mitglieder, ich habe versucht euch einerseits die Notwendigkeit zum Handeln vor Augen zu führen und andererseits einen Einblick in den aktuellen Stand des Gesamtkonzeptes zu geben. Soviel zu unserer aktuellen „Baustelle“.

Liebe Tennisfreunde, das Jahr 2004 ist ein Wahljahr.
Ich habe in diesen Tagen noch einmal nachgelesen, was ich vor 3 Jahren an dieser Stelle gesagt habe. Ich habe 2001 davon gesprochen, dass 9 Jahre genug seien, dass ich noch keinen Nachfolger gefunden habe. 3 Jahre sind vergangen und es hat sich an diesem Befund prinzipiell nichts geändert.
Ich stehe deshalb für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung, ich bewerbe mich erneut um euer Vertrauen.
Nun lasst mich diesem Statement einige Anmerkungen nachschieben.
Ich mag den Gedanken nicht, hier zu einem Tennisfunktionär mit Lebenszeitverbeamtung geworden zu sein. Ich habe nicht die Vorstellung warten zu müssen, bis mir persönlich die Nase eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin wirklich passt. Das wäre töricht.
Ich bin allerdings der Meinung, dass mit der Nachfolge auch eine gewisse Verjüngung verbunden sein sollte. In aller Unbescheidenheit darf ich vielleicht anmerken, dass der TCR 1992 mit einem damals 41–jährigen Gerd Werry so schlecht nicht gefahren ist. Diese Altersgruppe steht nicht nur mitten im Leben, sondern auch mitten im Altersaufbau des Clubs. Ich habe also noch immer die Hoffnung, dass sich in dieser Altersgruppe eine Lösung auftut. Ein erster und wichtiger Schritt könnte der sein, dass man/frau bereit ist, sich vielleicht heute bereits in einen Ausschuss wählen zu lassen, dadurch den Club in seiner Innenansicht kennen zu lernen um dann vielleicht bereit und gerüstet zu sein, den Karren in einer Vorsitzfunktion zu ziehen. Das hat in der Vergangenheit funktioniert und ich denke, dass dies wieder so funktionieren könnte.

Es gibt einen weiteren für mich wichtigen Grund, der mich bei der Stange bleiben lässt. Zum ersten Mal in diesen vergangenen 12 Jahren musste ich nicht mit Engelszungen reden um für vakant werdende Positionen einen Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin zu finden. Die Kernmannschaft der Vereinsleitung ist zu einer erneuten Kandidatur bereit. Ich werte dies auch - wohlgemerkt auch - als einen Loyalitätsbeweis mir gegenüber, den ich in gleicher Münze dieser Mannschaft und dem Club zurückgeben möchte.

Ich schließe mit einem ganz persönlichen und herzlichen Dank an meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Vereinsleitung für die menschlich angenehme und effektive Zusammenarbeit in den vergangenen 3 Jahren. Ich bin davon überzeugt, dass wir die unmittelbare Zukunft des Clubs schaukeln werden, stets mit Blick auf die notwendigen und gewollten personellen Erneuerungen.
Vielen Dank.

Text aus der Rheinpfalz vom 09.03.2004

"Beachtliches Image beim Verband"
RÖMERBERG: Mitgliederzahlen des Tennisclubs stabil bei 440

"Wir möchten einer der größten Sportvereine der Region bleiben", merkte der Vorsitzende des Tennisclubs Römerberg (TCR), Gerd Werry, bei der Jahreshauptversammlung am Freitag an und verwies auf die "relativ stabilen Mitgliederzahlen" von 440. Die Größe sei überlebensnotwendig, sagte er.


Der Verein bräuchte rund 30 Neuzugänge pro Jahr, um die Austritte und Abwanderungen in den passiven Bereich zu kompensieren, berichtete der Vorsitzende, der wie der gesamte Vorstand im Amt bestätigt wurde. Er appellierte, weiterhin werbewirksam tätig zu sein.


Mit 150 Spielern sei allein die Hälfte der Aktiven in Mannschaften eingebunden. Auf diesem Sektor lebe der Verein; hier entstünden Bindungen innerhalb des Spielbetriebs sowie im gesellschaftlichen Umfeld, sagte Werry und verwies auf die sportlichen Erfolge des TCR: Die erste Mannschaft der Herren etablierte sich in der vergangenen Saison in der Oberliga auf Tabellenplatz drei; zwei weitere Herren- sowie Damenmannschaften schafften in ihren jeweiligen Klassen den Aufstieg, berichtete Spielausschussvorsitzender Michael Schikarski. Insgesamt meldet der TCR für die Anfang Mai anlaufende Spielrunde 14 Teams. Nicht zuletzt durch die weit über die Gemeinde bekannten "Römerberg Open" habe der Verein beim Tennisverband ein beachtliches Image. Er gelte dort als einer der aktivsten Vereine, betonte Werry.


Lobenswert sei die Zusammenarbeit mit den Tennisvereinen in Heiligenstein und Schwegenheim, mit denen es im Jugendbereich Spielgemeinschaften gibt. Diese Entwicklung könnte auch auf die Seniorenmannschaft ausgeweitet werden, wünschte sich Werry. Allerdings sei durch die Vielzahl der Jugendmannschaften die Grenze der Belastbarkeit der Plätze erreicht, merkte Werry an. Abhilfe könne das Anmieten vereinsfremder Courts bieten.


Fünf Jugendliche hätten im Winter die C-Trainer-Lizenz erworben und könnten ab dieser Saison Trainerstunden geben, berichtete Werry.


Für den Umbau des Clubhauses und die durch den ausgelaufenen Brauereivertrag notwendige Neumöblierung werde in Kürze ein Gesamtkonzept erarbeitet, das eine Lösung für die kommenden zehn bis 20 Jahre beinhalte, berichteten Werry und Schatzmeister Wolfgang Strube. Gerechnet werde mit Investitionen von 20.000 bis 25.000 Euro. Die Summe solle aber nicht auf einmal aufgebracht werden, sondern gemäß den finanziellen Möglichkeiten des Vereins erst nach und nach. Zuerst soll sondiert werden, bevor Geld ausgegeben wird, lautete der Tenor.


Diverse Ausschüsse wurden bei Erweiterungswahlen verjüngt. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Alfred Berger, kandidierte aus privaten Gründen nicht mehr. Als Nachfolger wurde sein vorheriger Stellvertreter Wolfgang Egler gewählt. (kuki)


Vorstand


Vorsitzender: Gerd Werry


Stellvertreterin und Wirtschaftsausschuss: Barbara Bohlender


Schatzmeister und Finanzausschuss: Wolf-Dietrich Strube


Schriftführer und Informationsausschuss: Franz Dennhardt


Spielausschuss: Michael Schikarski


Jugendausschuss: Rainer Prinz


Bauausschuss: Wolfgang Egler



WILZEKM / WILZEKM
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.58
Datum: Dienstag, den 09. März 2004
Seite: Nr.21
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