TC-Römerberg
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Pressebericht vom 12.07.2007

Der gemütliche Macher Bohlender legt sich erfolgreich mit den Großen an.

KOMMENTAR
Vorteil Hartnäckigkeit

von Martin Erbacher

Die Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Tennis-Bundes, den TC Römerberg anstatt Neckarau nachträglich in die zweite Liga zu hieven, ist in erster Linie keine Entscheidung zu Gunsten der Pfälzer und gegen die Badener, sondern eine gegen die unsinnigen, ungerechten und unsportlichen Begründungen des Spielausschusses Südwest. Dieser hatte Zweitliga-Absteiger Neckarau zunächst auch aus regionalen Gesichtspunkten bevorzugt. Doch mit den Cracks von der anderen Rheinseite hätten vier Baden-Württemberger Klubs und nur einer aus Rheinland-Pfalz in Liga zwei aufgeschlagen. Der Ausschuss wollte dem TC gar negativ auslegen, dass ein gemeldeter Spieler kurzfristig einer anderen Verpflichtung nach ging - im Tennis nichts Ungewöhnliches. Hubert Bohlender, Vorsitzender des TCR-Förderkreises ist damit vorerst am Ziel seiner Träume: Zweitliga-Sport im Dorf.

Jahrelang steckte der gemütliche Macher viel Zeit und Geld in sein Hobby. Nun zahlte sich seine Hartnäckigkeit aus, widerspruchsvolle Begründungen nicht hinzunehmen und sich mit den Großen anzulegen. Mit richtig viel Spaß widerlegte er den Ausschuss ein ums andere Mal. Die Region Speyer ist im Sport nun noch attraktiver: Zweitliga-Tennis, -Judo und -Basketball, Oberliga-Fußball, Regionalliga-Volleyball, -Handball, -Hockey und -Bogenschießen. Bleibt zu hoffen, dass nun die Neckarauer nicht die Dummen sind, die seit Monaten für Liga zwei planen, und es noch zum attraktiven Lokalderby für die Tennis-Fans kommt.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.159
Datum: Donnerstag, den 12. Juli 2007
Seite: Nr.19

TC Römerberg doch in zweiter Liga


TENNIS: Sportgericht des Dachverbandes sorgt für den Aufstieg

RÖMERBERG. Der TC Römerberg steigt nachträglich in die zweite Bundesliga auf. Dies bestätigte TCR-Förderkreisvorsitzender Hubert Bohlender gestern der RHEINPFALZ auf Anfrage.

Funktionär Bohlender verwies auf eine E-Mail des Sportgerichts des Deutschen Tennis-Bundes, das der wiederholten Beschwerde der Römerberger stattgab, die jüngste ablehnende Entscheidung des Spielausschusses Südwest vom 5. Juni zurückwies (wir berichteten) und den TC zum Aufsteiger erklärte.

Bohlender erfuhr von der neuen Entwicklung am Rande der Römerberg Open von Bundesliga-Spielleiter Oliver Weber.

„Wenn ich der Meinung bin, dass ich Recht habe, dann bin ich etwas zäh", sagte er gestern im Gespräch mit der RHEINPFALZ rückblickend auf seine drei Einsprüche und ein wochenlanges Hin und Her (wir berichteten mehrfach). Die Zweitliga-Saison beginnt am Sonntag, 22. Juli, 11 Uhr, mit einer Auswärtspartie beim Sportpark Windhagen. Römerberg soll die Termine von SW Neckarau einnehmen, das zunächst den Vorzug vor dem TC erhalten hatte.

anschließend wird wie in der ersten Liga freitags sowie sonntags und nicht wie in der Oberliga samstags/sonntags aufgeschlagen, da die Anfahrtswege weiter sind.

Im Spielplan rückt Römerberg zunächst an die Stelle der Neckarauer. Nun warten Gegner wie frühere deutsche Mannschaftsmeister mit ruhmreichen Namen wie TC Amberg am Schanzl, TC Großhesselohe oder TEC Waldau Stuttgart, aber auch ein Lokalderby mit dem 1. TC Rot-Weiß Wiesloch. Weitere Termine: Freitag, 27. Juli, 13 Uhr: gegen TEC Waldau Stuttgart; Sonntag, 29. Juli, 11 Uhr: gegen 1. TC Rot-Weiß Wiesloch; Freitag, 3. August, 13 Uhr: bei TC Wolfsberg Pforzheim; Freitag, 10. August, 13 Uhr: bei TC Großhesselohe; Sonntag, 12. August, 11 Uhr: bei TC Bamberg; Freitag, 17. August, 13 Uhr: gegen TC Grün-Rot Weiden; Sonntag, 19. August, 11 Uhr: gegen TC Amberg am Schanzl.

Bohlender geht davon aus, dass sein Aufgebot Zweitliga-Tauglichkeit mitbringt. „Wir haben einen großen und guten Kader." So könne aufgrund der neuen, aber nicht unwesentlich anderen Terminlage, bei Bedarf Ersatz gefunden werden.

Nichtsdestotrotz begann gestern die Suche nach einer Verstärkung. „Ich will noch einen Spieler." Eine Idee hatte der Römerberger freilich zunächst noch nicht, und die Zeit drängt: Am Montag muss er seine Mannschaft melden. (mer) Kommentar

so spielen sie: (Stand 12.07.2007)
TC Römerberg: Punkt eins Jerome Becker, zwei Florent Walter, drei Julien Mathieu, vier Julian Gast, fünf Cyril Baudin, sechs Björn Krenzer, sieben Markus Hornung, acht Thorsten Wolff, neun Benedict Halbroth, zehn Rares Georgescu, elf Timo Nigi, zwölf Sascha Sroka
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.159
Datum: Donnerstag, den 12. Juli 2007
Seite: Nr.


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Hornung Markus
der Mannschftsführer






Bild: Klaus-Venus.de