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Berichte zum dritten Spieltag gegen TC RW Wiesloch

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Der Sieger an Position 6
Thorsten Wolff
Bild: Klaus-Venus.de
.

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Römerberg


TR RW Wiesloch




Recouderc, Laurent


Snobel, Pavel

6:4

6:4


Marin, Juan-Antonio


Dellatore, Andres

1:6

3:6


Becker, Jerome


Brown, Dustin

4:6

6:7(4)


Matthieu, Julien


Puttkammer, Daniel

6:0

6:3


Gast, Julian


Nylen, David

6:2

4:6

6:1

Wolff, Thorsten


Schmidt, Johannes

7:6(3)

7:5


Zwischenstand


Punkte

4:2



Recouderc, Laurant
Mathieu, Julien


Snobel, Pavel
Dellatore, Andres

7:5

5:7

0:6

Becker, Jerome
Gast, Julian


Brown, Dustin
Nylen, David

7:6/5)

6:3


Marin. Juan-Antonio
Wolff, Thorsten


Puttkammer, Daniel
Schmidt, Johannes

7:5

6:4


Endergebnis


Punkte

6:3



Ho Chi Minh und Chikmagalur


TENNIS: Römerberg - Wiesloch 6:3 - Spieler auf der Welt zu Hause
RÖMERBERG. Die Besucher der Zweitbundesliga-Begegnung des TC Römerberg gegen TC RW Wiesloch bereuten ihr Kommen gestern nicht. Beide boten beim 6:3-Sieg der Gastgeber im Heimspiel spannendes Spitzentennis auf hohem Niveau.
Auf Punkt eins bekamn es Römerbers Neuzugang Laurent Recouderc (Frankreich, Weltranglistenposition 240) mit dem Linkshänder Pavel Snobel (269) zu tun. Der Tscheche stand vor zwei Jahren auf Rang 178 und gewann im März dieses Jahres das Turnier in Ho Chi Minh Stadt/Vietnam.
Im Einzel trafen die beiden bereits in der Qualifikation der French Open aufeinander. Der Franzose hatte das bessere Ende für sich und zog in die Hauptrunde ein. Im Doppel verlor Recouderc bei einem Weltranglisten-Wettbewerb in Chikmagalur/Indien gegen die Wieslocher Nummer eins.
An seinen Indien-Aufenthalt hat der Franzose keine guten Erinnerungen: „Die Armut in diesem Land stimmte mich sehr nachdenklich und traurig", berichtete der 21-Jährige.
In beiden Sätzen genügte ihm jeweils ein Break, um seinen Kontrahenten mit 6:4, 6:4 niederzuhalten. Auf schnellen Beinen und mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ausgestattet, bot Recouderc etwa 300 begeisterten Zuschauern Tennis vom Feinsten.
Gegen sein gutes Auge für alle Situationen und die spielerische Leichtigkeit seiner Schläge hatte ein gut agierender Snobel letztlich keine Chance.
Mit der Verpflichtung des 21-Jährigen aus Toulouse bewies Mannschaftsmanager Hubert Bohlender eine glückliche Hand. „Ein feiner Spieler, der auch menschlich sehr gut zu uns passt. Ich hoffe, dass er uns auch im nächsten Jahr erhalten bleibt", meinte der Coach im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Wenn er einmal nicht auf dem Platz steht, bevorzugt der junge Mann am liebsten Fußball. Andre Agassi und Yannick Noah sowie Amelie Mauresmo und Steffi Graf bewundert er am meisten.
Sein großer Lebenstraum: Bei den French Open im Stadion Roland Garros in Paris einmal als Sieger den Centre Court verlassen. Sollte seine sportliche Entwicklung so weitergehen wie in den vergangenen beiden Jahren, er verbesserte sich um über 300 Plätze, ist auch ein Grand-Slam-Erfolg nicht utopisch.
Dem sympathischen Familienmenschen und Hundeliebhaber, der die Küche seiner Großmutter so sehr liebt, wäre es zu gönnen. Im Finale stand er ja bereits als Junior.

Bei Julian Gast wechselten Licht und Schatten. Beim ersten 6:2 gewonnenen Durchgang und bis zur erneuten 4:1-Führung beherrschte er den Schweden David Nylen. Doch dann baute er ab und verlor 4:6. Im entscheidenden dritten ließ er nichts mehr anbrennen und spielte hochkonzentriert. Mit seiner Vorhand setzte er seinen Gegner gewaltig unter Druck und gewann 6:1 zum vorentscheidenden 4:2-Einzelzwischenstand.

Drei Stunden spielte Thorsten Wolff bis zum 7:6, 7:5 über Johannes Schmidt. Er lag 1:4 zurück und kämpfte dann. Mit Juan Antonio Marin holte er auch den entscheidenden Matchpunkt. Das Spitzendoppel Recouderc/Julien Mathieu gab beim Spielstand von 1:1 Sätzen auf. Recouderc handelte sich auf dem nassen Geläuf eine Muskelzerrung ein.

Wieslochs Sportlicher Leiter Gerhard Nett lag mit seiner 3:6-Prognose goldrichtig. „Mit diesem Ergebnis dürften unsere Aussichten auf den Klassenerhalt auf ein Minimum gesunken sein. Wir hatten uns zwar eine Außenseiterchance ausgerechnet. Doch nach dem Rückzug unseres Hauptsponsors war uns klar, dass die Liga kaum zu halten ist. Wir hätten gerne noch einen starken Spieler geholt. Doch die finanziellen Mittel hierfür waren einfach nicht vorhanden, Glückwunsch an Römerberg, das ein absolut zweitligataugliches Umfeld besitzt. Wir wurden hier sehr gut aufgenommen und haben uns trotz Niederlage hier wohl gefühlt. Auch das Publikum war sehr fair", meinte der Ex-Speyerer. (dsch) Sport
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.174
Datum: Montag, den 30. Juli 2007
Seite: Nr.14

Römerberg auf der Euphorie-Welle


TENNIS: Zweiter Sieg in Zweiter Liga - 6:3 gegen den TC RW Wiesloch
RÖMERBERG (dsch). Auf einer Welle der Euphorie schwimmt derzeit der TC Römerberg. Dem Neuling gelang gestern gegen Mitaufsteiger TC RW Wiesloch mit 6:3 der zweite Erfolg in der Zweiten Liga Süd. Römerberg holte gegen einen direkten Konkurrenten zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenverbleib.

Nach den Einzeln lag Römerberg 4:2 vorne. Den entscheidenden fünften Punkt holte das Doppel Marin/Wolff. Sie bezwangen Puttkammer/Schmidt. Römerbergs Coach Hubert Bohlender war erleichtert: „Das war ein sehr gutes Wochenende mit zwei ganz wichtigen Siegen für uns. Einfach toll, mit welchem Einsatz die Jungs gefightet haben. 4:2 Punkte sind ein Auftakt nach Maß, den vorher wohl kaum jemand für möglich hielt. Schließlich hatten wir nur wenige Tage, um unseren Kader zu verstärken. Mit Laurent Recouderc und Juan Antonio Marin ist uns dies ganz gut gelungen, wenn auch der Spanier heute nicht seinen besten Tag erwischte."

Juan-Antonio Marin kämpfte gegen Andres Dellatore zwar um jeden Ball, doch das variantenreichere und druckvollere Spiel bot der Wieslocher. 6:1 holte er sich den ersten Durchgang und spielte dann bis zum 4:1 nahezu fehlerlos. Er variierte geschickt das Tempo und streute immer wieder gefühlvolle und unerreichbare Stops ein. Marin fightete zurück, vergebens.

Jerome Becker und der Römerberg Open-Champion, Dustin Brown, haben ein gemeinsames Hobby: Pokern am PC. Brown ging gestern als Favorit in die Partie. Beim Stand von 3:3 vergab Becker eine 40:0-Führung und sechs Breakbälle. Als er bei 4:5 und eigenem Aufschlag zwei Doppelfehler produzierte, war der erste Satz entschieden. 4:1 führte Brown im zweiten Abschnitt, doch Becker kämpfte sich mit kluger Taktik und schnellen Angriffsbällen in den Tie-Break. Dem Wieslocher glückten nun einige Paradeschläge mit seiner gewaltigen Vorhand und er holte sich das Match. „Ich habe versucht, ihn an der Grundlinie zu halten, um seine gefürchteten Stops und seine schnelle Vorhand durch lange Grundlinienbälle etwas zu entschärfen. Das klappte auch ganz gut, doch ganz lässt sich ein Klassemann wie Dustin aber doch nicht ausschalten", sagte Becker. Der Sieger haderte mit dem Nieselregen. „Das war einfach nicht mein Wetter und durch die schweren Bälle konnte ich mein Spiel nicht wie gewohnt aufziehen."

Julien Mathieu, der Mann aus Metz mit dem feinen linken Händchen, zelebrierte gegen Daniel Puttkammer erneut Tennis der Spitzenklasse. Mit spielerischer Leichtigkeit siegt er 6:0, 6:3. Recouderc bewies beim Zweisatzerfolg gegen Pavel Snobel (Tschechien) seine Extraklasse. Mit ihm hat Römerberg eine glänzende Nummer eins an Land gezogen.
So spielten sie
Einzel: Laurent Recouderc - Pavel Snobel 6:4, 6:4, Juan Antonio Marin - Andres Dellatore 1:6, 3:6, Jerome Becker - Dustin Brown 4:6, 6:7 (4:7) Julien Mathieu - Daniel Puttkammer 6:0, 6:3, Julian Gast - David Nylen 6:2, 4:6, 6:1, Thorsten Wolff - Johannes Schmidt 7:6 (7:3), 7:5
Doppel: Recouderc/Mathieu - Snobel/Dellatore 7:5, 5:7, Aufgabe Recouderc wegen Verletzung, Becker/Gast - Brown/Nylen 7:6, 6:3, Marin/Wolff - Puttkammer/Schmidt 7:5, 6:4.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.174
Datum: Montag, den 30. Juli 2007
Seite: Nr.10

Weiterer wichtiger Etappensieg auf dem Weg zum Klassenerhalt – Erfolgreiche Revanche im Lokalderby gegen Wiesloch


Gestern trat mit dem TC Wiesloch ein alter Bekannter auf der Anlage des gastgebenden TC Römerberg auf. Im letzten Jahr spielten beide Teams noch eine Etage tiefer gegeneinander, im entscheidenden Spiel um den Aufstieg verlor der TCR damals noch mit 1:5.
Ein Jahr später traf man nun in der 2. Bundesliga aufeinander, die Heimmannschaft wollte sich für die bittere Pleite aus der Vorsaison revanchieren.
Für den ersten Punkt vor 400 Zuschauern sorgte Julien Mathieu. Der Franzose hatte es wieder mal eilig und besiegte seinen Kontrahenten Daniel Puttkammer nach einer bärenstarken Vorstellung mit 6:0 und 6:3. Damit bescherte er dem Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Dabei hatte der Franzose seinem Kontrahenten bereits nach knapp 30 Minuten die Höchststrafe im ersten Satz erteilt, im 2. Satz fand der Wieslocher dann besser ins Spiel, führte zwischenzeitlich mit 3:2 und lag mit Break vorne.
Mathieu konterte jedoch postwendend, schaffte das Re-Break zum 3:3 und verlor in der Folge kein Spiel mehr. Knapp 60 Minuten benötigte der Linkshänder für seinen gestrigen Sieg und brauchte damit nur 15 Minuten länger als bei seinem ebenso klaren Erfolg vom Freitag gegen Stuttgarts Kroaten Krajnovic.
An Position 2 kam an diesem Sonntag erneut Neuzugang Juan-Antonio Marin zum Einsatz. Während sich der Spanier am Freitag noch zu einem 3-Satz-Erfolg gegen den Stuttgarter Dirk Britzen kämpfte, musste er gegen den gestrigen Gegner eine klare 2-Satz-Niederlage einstecken. Kontrahent Andres Dellatore dominierte die Begegnung dabei von Anfang an, Marin musste gleich im ersten Aufschlagspiel ein Break einstecken und auch in der Folge fand der Spanier nicht zu seinem Spiel, Dellatore setzte Marin stark unter Druck, er agierte deutlich offensiver und nahm die Bälle früh an der Grundlinie. Gegen die clevere Spielanlage und das variable Spiel des Argentiniers, der mit einem großen Schlagrepertoire gesegnet ist, hatte Marin lange nichts entgegenzusetzen, Römerbergs Neuzugang bewegte sich nicht gut und hinterließ einen etwas müden Eindruck. Die logische Konsequenz war der Verlust des ersten Durchgangs mit 1:6 nach gerade mal 35 Minuten Spielzeit.
Und auch im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern lange Zeit ein ähnliches Bild, Dellatore zog schnell mit 4:0 davon. Doch trotz dieses klaren Zwischenstandes hatte sich der Spanier nun in das Match hineingekämpft, er bewegte sich nun deutlich besser und zeigte vor allem mehr Leidenschaft in seinem Spiel. Folgerichtig schaffte er erstmals ein Break und verkürzte zum 1:4. Das darauffolgende Spiel sollte dann das längste der Partie werden, es ging hin und her in dieser Phase, immer wieder musste Marin über Einstand gehen, Spielbälle und Breakbälle wechselten sich ab. Nach 20 Minuten aber gelang Dellatore dann doch das Break zum 5:1. Im Anschluss konnte Marin, einst auf Position 55 in der Welt, nochmals auf 3:5 verkürzen, doch nach ca. 2 Stunden Spielzeit nutzte Dellatore seinen 2. Matchball zum verdienten Sieg und dem ersten Punkt für die Gäste.
Als die Ergebnisse dieser beiden Matches bereits feststanden hatte Thorsten Wolff gerade den ersten Durchgang beendet, nach sage und schreibe 2 Stunden Spielzeit hatte Wolff den ersten Satz mit 7:6 im Tie-Break gewonnen. Dabei hatte Wolff bereits mit 1:4 zurückgelegen, doch er kämpfte sich in das Match zurück und gewann zuletzt doch noch gegen seinen Kontrahenten, der eine ähnliche Spielanlage zeigte wie der Rülzheimer.
Auch im 2. Satz hatte Wolff mit 1:3 und 3:5 zurückgelegen, doch auch hier gelang ihm die Wende und nach 3 Stunden Spielzeit gewann er das Match mit 7:6 und 7:5. Dabei war der Römerberger auch in brenzligen Situationen immer ruhig geblieben und siegte am Ende auch dank seiner Erfahrung. „ Es war schwer heute, Johannes Schmidt spielte heute auch taktisch sehr klug“, zollte er seinem Gegner im Anschluss Respekt. „Vor allem der häufig eingesetzte Slice war bei diesem verregneten Wetter schwer zurückzuspielen, denn der Platz war tief und die Bälle sprangen kaum von Boden hoch.“ Im letzten Aufschlagspiel wurde er von Krämpfen geschüttelt und zeigte sich am Ende glücklich, dass das Match nicht länger dauerte.
In einer weiteren interessanten Partie sollte Neuzugang Jerome Becker auf den diesjährigen Römerberg Open Sieger Dustin Brown treffen. Im Duell mit dem Wieslocher Publikumsliebling mit den krachenden Aufschlägen zog Becker am Ende knapp mit 4:6 und 6:7 den Kürzeren. Dabei hatte Becker eine klasse Partie abgeliefert, am Ende fehlte ihm auch das nötige Glück, das der Gast auf seiner Seite hatte. Vor allem in den entscheidenden Matchphasen zeigte sich der coole Jamaikaner eiskalt und nutzte die sich ihm bietenden Chancen aus. Becker zeigte sich vor allem mit seinem Aufschlag am heutigen Tag unzufrieden, der sonst eine Bank im Spiel des in Mannheim lebenden 22-jährigen ist. „Ansonsten war ich heute aber mit meinem Auftritt zufrieden, auf dieser Leistung lässt sich aufbauen“, so Becker.
Römerbergs Topspieler Laurent Recouderc bekam es an diesem verregneten Tag auf dem Centercourt mit Pavel Snobel zu tun. Recouderc, derzeit an Position 162 in der Welt geführt, ließ dabei erneut seine außergewöhnliche Klasse aufblitzen und gewann gegen den 100 Positionen unter ihm spielenden Tschechen beide Durchgänge mit 6:4 – sein zweiter Sieg im zweiten Spiel für den TCR. Vor zwei Jahren waren die beiden Kontrahenten schon einmal aufeinander getroffen, damals noch in der Qualifikation der French Open in Paris, und auch damals behielt Recouderc die Oberhand. Im gestrigen Spiel sollte dem Franzosen jeweils ein Break in jedem Satz zum Matchgewinn genügen. Der sympathische Neuzugang überzeugte auch gestern wieder mit grundsolidem Tennis, spielte höchst variabel und erreicht auch noch Bälle, die eigentlich unerreichbar schienen.
Im letzten Einzel des Tages trafen schließlich Julian Gast und David Nylen aufeinander.
Nach dem Gewinn des ersten Durchgangs mit 6:2 verlor er den zweiten Satz trotz zwischenzeitlicher 4:2 Führung noch mit 4:6, danach forcierte der Eppelheimer mit seinen gewohnt harten Aufschlägen und den peitschenden Grundlinienschlägen das Tempo wieder und sicherte sich den dritten Satz klar mit 6:1. Ein ganz wichtiger Sieg für die Mannschaft, denn nun konnte man mit einer 4:2 Führung im Rücken in die Doppelpartien.
Das Dreier-Doppel bestritten Thorsten Wolff und Juan-Antonio Marin miteinander, in der Partie gegen Puttkammer/Schmidt lagen die Römerberger zunächst mit 1:4 hinten, doch dann starteten die beiden eine erfolgreiche Aufholjagd, bogen den Satz noch um und gewannen mit 7:5. Im zweiten Durchgang gelang den Heimspielern dann das wichtige Break zum 4:2; in der Folge brachten beide Doppel ihre Aufschlagspiele durch. Thorsten Wolff wurde die besondere Ehre zuteil, das Match bei eigenem Aufschlag zu beenden, mit 6:4 gewannen Wolff/Marin auch den zweiten Durchgang und sicherten der Truppe unter dem tosenden Applaus des Publikums den so wichtigen Gesamterfolg.
Anschließend legte das Doppel Gast/Becker nach und siegte ebenfalls in 2 Sätzen mit 7:6 6:3 gegen Dustin Brown und David Nylen. Diese Partie endete fast zeitgleich mit der Begegnung von Wolff/Marin.
Im Spitzendoppel der beiden Franzosen Recouderc/Mathieu gegen Snobel und Dellatore wurde den Zuschauern erneut hochklassiges Tennis geboten. In einer emotionsgeladenen Begegnung sicherten sich die Römerberger nach einem krachenden Rückhand-Longline-Return Mathieus den ersten Durchgang mit 7:5. Zu Beginn des zweiten Satzes waren die Wieslocher dann völlig von der Rolle und lagen schnell mit 0:3 im Rückstand. Vor allem der argentinische Heißsporn Dellatore hinterließ zu diesem Zeitpunkt einen bisweilen übermotivierten Eindruck und brachte sich mit ständigem Fluchen selbst aus dem Rhythmus. In der Folge konzentrierten sich die Gäste dann wieder auf das Wesentliche, und sicherten sich nach einer erfolgreichen Aufholjagd den 2. Durchgang doch noch mit 7:5.
Im dritten Satz konnten die Franzosen dann auf schwerem, regennassen Geläuf nicht mehr antreten, da sich Recouderc eine leichte Zerrung zugezogen hatte und aufgab, um keine schwerwiegendere Verletzung zu riskieren.
Am Ende stand trotz der Niederlage des Spitzendoppels ein 6:3 Erfolg gegen einen Mitkonkurrenten um den Abstieg fest, womit ein höchst erfolgreiches Wochenende mit 2 Heimsiegen für den TCR zu Ende ging. Hubert Bohlender zeigte sich nach den beiden Erfolgen gegen Stuttgart (am Freitag) und Wiesloch überglücklich: „Nach dem Sieg vom Freitag war dies ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bislang liegen wir 100 Prozent in den Planungen.“
Am nächsten Freitag bietet sich dem TCR dann die nächste Möglichkeit, seine Siegesserie auf 3:1 auszubauen. Am 4. Spieltag geht es dann nach Pforzheim. (Ant)



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Tabelle 3. Spieltag 2. Bundesliga 2007