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5. Spieltag: Freitag, 10.08.2007 beim TC Groshesselohe


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Julian Gast
Bild: Klaus-Venus.de
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Mit Assen aus der Region


TENNIS: Römerberg beim TC Großhesselohe
RÖMERBERG (dsch). Den TC Römerberg erwartet morgen ab 13 Uhr in der Zweiten Bundesliga Süd beim Münchner Vorortclub TC Großhesselohe eine schwierige Aufgabe. Team-Manager Hubert Bohlender muss auf neun Spieler aus seiner 15-köpfigen Meldeliste verzichten.
„Uns bleiben nur noch sechs Akteure. Es wäre deshalb arg vermessen, mit dem Anspruch eines Sieges gegen diese Top-Mannschaft des TC Großhesselohe in die bayerische Hauptstadt zu fahren. Wir bieten wieder einmal fast nur Sportler aus der Region auf, die ihr Bestes geben werden. Einzig Julien Mathieu, unser französischer Import, ist mit dabei", berichtete Hubert Bohlender.
Die übrigen ausländischen Cracks der Pfälzer sind bei internationalen Turnieren in Europa und Südamerika unterwegs. Mannschaftsführer Markus Hornung hat zudem für dieses Wochenende seine Hochzeit eingeplant - der Oberliga-Spielplan, mit dem der Wormser ursprünglich kalkulierte, stand dem Termin nicht im Wege ...
Der Münchner Klub bietet nach Aussage von Präsident Leo Benz morgen eine schlagkräftige Truppe auf. „Wir wollen unseren Zuschauern attraktives Tennis bieten, ein Aufstieg in die Bundesliga kommt für uns aber nicht in Betracht, weil wir mit den Vierer-Mannschaften überhaupt nicht einverstanden sind. Die damit verbundenen Kosten wären auch unerschwinglich", sagte Benz im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Das wesentlich bedeutsamere Spiel hat der TC Römerberg dann am Sonntag (11 Uhr) gegen den TC Schwarz-Weiß Neckarau. Im Derby gegen die Mannheimer will das Team zwei weitere Punkte für den Klassenerhalt einfahren. Neckarau steht im Moment mit 0:6 Punkten auf dem vorletzten Platz.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.183
Datum: Donnerstag, den 09. August 2007
Seite: Nr.19

2.Bundesliga-Mannschaft des TCR am Freitag zu Gast im bayrischen Großhesselohe – Gastgeber in der Favoritenrolle.


Diesen Freitag muss die 1. Herrenmannschaft des TCR eine weite Reise antreten, am 5. Spieltag geht es für die Mannen von Teammanager Hubert Bohlender ins bayrische Großhesselohe, wo man als krasser Außenseiter in die Partie geht.
Der Gastgeber schrammte als Vorjahreszweiter nur haarscharf am Aufstieg in die 1. Bundesliga vorbei, nachdem man im direkten Duell mit Wacker Burghausen den Kürzeren gezogen hatte. Auch in dieser Saison mischt man wieder ganz oben mit, nach 4 Spieltagen stehen 3 Siege - gegen Weiden, das starke Team aus Windhagen sowie Neckarau - auf dem Konto der Bayern. Einziger Wermutstropfen war die 2:7 Schlappe zuhause gegen den letzten TCR-Gegner TC Wolfsberg Pforzheim, der nach der ersten Saisonniederlage vom vergangenen Sonntag gegen den neuen Tabellenführer TC Amberg am Schanzl derzeit Tabellenzweiter der 2. Bundesliga Süd ist.
Trotz der Heimpleite gegen Pforzheim besitzt man aber weiterhin gute Karten im Aufstiegskampf, besonders, wenn man sich die Aufgaben der kommenden Wochen vor Augen führt, die das Team noch zu meistern hat. Denn in den noch ausstehenden vier Begegnungen trifft man mit Römerberg, Stuttgart und Wiesloch auf drei Teams, für die es ausschließlich um den Klassenerhalt geht. Und auch gegen den derzeitigen Tabellenführer TC Amberg am Schanzl dürfte die junge Truppe von Coach Karsten Schulz – Vater und Trainer des 15 Jahre jungen Talents Dominik- im Heimspiel an diesem Sonntag,12.8., gute Siegchancen besitzen. Für die Bayern ist also noch einiges möglich in dieser Runde, der Aufstieg weiterhin möglich.
Gegen diesen starken Gegner wird der TCR nun alles geben, um „hoffentlich einige Ehrenpunkte mit in die Pfalz zu nehmen“, wie Bohlender im Gespräch mit unserer Zeitung bemerkt. Antreten werden die Gäste mit Neuzugang Jerome Becker, der sich in den vergangenen Partien von Spiel zu Spiel steigern konnte, Julien Mathieu wird an Position 2 auflaufen und bekommt es mit Marcel Zimmermann zu tun - für den Franzosen ist dieser Gegner kein Unbekannter, hatte er gegen ihn vor wenigen Wochen noch eine glatte 2-Satz-Niederlage beim ITF-Future-Turnier in Trier hinnehmen müssen. Mal sehen, ob dem Römerberger die Revanche glückt.
Komplettiert wird die Mannschaft durch den Eppelheimer Julian Gast, den erfahrenen, langjährigen Bundesliga-Spieler Thorsten Wolff, den jungen Benedict Halbroth und den Rumänen Rares Georgescu.
Gerne hätte Bohlender einen seiner starken Neuzugänge eingesetzt; doch ob Recouderc, Marin, der Chilene Hormazabal oder aber der Argentinier Uriarte - um nur einige zu nennen - alle sind sie derzeit bei internationalen Turnieren im Einsatz, so dass sich für den Unternehmer die Mannschaft quasi selbst aufgestellt hat.
Die Gastgeber müssen ihrerseits weiterhin ohne den aufstrebenden, lettischen Weltklassespieler und Pilic-Schützling Ernest Gulbis, der bereits zu den Top 100 der Welt zählt, sowie den an 2 gemeldeten US-Amerikaner Hugo Armando auskommen, die beide bislang noch ohne Saisoneinsatz sind. Allerdings hat die Heimmannschaft trotz des Fehlens der beiden Spitzenleute noch immer eine äußerst schlagkräftige Truppe beisammen, spielen werden gegen Römerberg an Position1 MLP TennisBase-Spieler Daniel Brands - der vor der Saison vom TC Rot-Weiss Landshut kam, 2003 nationaler und 2004 internationaler deutscher Jugendmeister war und seitdem einige Erfolge bei ITF-Future und Satellite-Turnieren feiern konnte – sowie Marcel Zimmermann (ATP 409), der in dieser Saison noch ungeschlagene Schwede Johan Settergren und der Innsbrucker “Oldie“ Thomas Schiessling, drei bewährte Kräfte auf Seiten der Gastgeber. An Position 5 wird wohl der 18 Jahre junge Peter Gojowczyk auflaufen, der zu den weltbesten Junioren seines Jahrgangs zählt und 2006 auf Platz 1 in der deutschen Jugend-Rangliste U 18 stand. In der Weltrangliste wird der Ballsportbegeisterte Gojowczyk, dessen erstes Wort dem eigenen Vernehmen nach “Ball“ gewesen sein soll, derzeit an Position 578 geführt, innerhalb eines Jahres ist er in der Rangliste um knapp 500 Positionen nach vorne gerückt. Mit diesem interessanten Emporkömmling, der das schnelle, glatte Spiel bevorzugt, bekommt es Benedict Halbroth im “Duell der jungen Wilden“ zu tun. Auf Position 4 hingegen treffen zwei “alte Hasen“ aufeinander, hier trifft der 30-jährige Thorsten Wolff auf den erfahrenen, 32 Jahre alten Österreicher Thomas Schiessling.
An 6 wird schließlich der Kroate Kristijan Mesaros (ATP 877) erwartet, die Geschwister Dominik und Jan Hansen ergänzen das Team und folgen auf den Positionen 7 und 8.
Mit diesen Spielern ist man also bestens gewappnet für das Duell gegen Römerberg, das auch in der darauffolgenden, brisanten Partie in Neckarau auf den Einsatz seiner Spitzenkräfte verzichten muss. Doch vor der sportlichen Auseinandersetzung mit den Mannheimern wird die Mannschaft am Freitag ab 13 Uhr erst einmal alles geben, um nach den 0:9 Pleiten gegen die Topteams aus Windhagen und Pforzheim nicht auch noch von den Bayern mit selbem Ergebnis abgewatscht zu werden. Der ein oder andere Punkt sollte in der Tat möglich sein, allerdings müssen alle Akteure dazu ihr gesamtes Repertoire abrufen - die nötige Qualität besitzt die Mannschaft, der Bohlender vollstes Vertrauen schenkt, ohne Zweifel. (Ant)

Spitzenspieler über die ganze Welt verstreut


TENNIS: Zweitligist TC Römerberg morgen bei TC Großhesselohe - Von Südamerika bis Estland
RÖMERBERG. Morgen, 13 Uhr, gibt Zweitligist TC Römerberg beim früheren Bundesligisten TC Großhesselohe seine Visitenkarte ab. Auf die Cracks wartet nach zwei klaren Auswärtsniederlagen erneut eine schier unlösbare Aufgabe.
Römerbergs Spitzenakteure sind international bei Wettbewerben im Einsatz. Laurent Recouderc schlägt beim Challenger-Turnier in San Marino auf. Anschließend fliegt er zu den US-Open. Sein weiterer Einsatz dürfte in der diesjährigen Spielrunde kaum noch möglich sein.
Juan-Antonio Marin (Spanien) ist in seiner Heimat aktiv, Guillermo Hormazabal (Chile) und Sebastian Uriarte (Argentinien) in Südamerika, Cyril Baudin in Frankreich, Martin Pedersen (Dänemark) in Finnland und Bas van der Valck (Niederlande) in Estland. Mannschaftsführer Markus Hornung heiratet und steht ebenso wenig zur Verfügung wie sein Mannschaftskollege Björn Krenzer, der ihn zur kirchlichen Trauung begleitet.
„Die Zeit für Spielerverpflichtungen war knapp bemessen, um für die komplette Zweitbundesligarunde zu planen. Leider können wir unsere stärksten Akteure nicht wie gewünscht einsetzen, da deren Terminplan dies nicht zulässt", sagte TC-Teammanager Hubert Bohlender.
Beim Traditionsclub im Süden Münchens rechnet sich Coach Bohlender keine Siegchancen aus. „Wir möchten uns achtbar aus der Affäre ziehen, und hoffen auf den einen oder anderen Ehrenpunkt." In einem gecharterten Bus besteht für den Preis von 20 Euro noch Mitfahrgelegenheit. Los geht"s um 6 Uhr an der Rhein-Pfalz-Halle. Anmeldung bei Bohlender.
Der TCR hat die zulässige Höchstzahl von 15 Spielern für die Runde gemeldet. Nach neun Ausfällen stellt sich die Mannschaft praktisch von selbst auf: Jerome Becker, Julien Mathieu, Julian Gast, Thorsten Wolff, Benedict Halbroth, Rares Georgescu.
Becker bewies bei seiner knappen Niederlage in Pforzheim, dass er mit den Großen der Liga mithält. Auch gegen den Spitzenakteur der Münchner möchte der Mannheimer gut aussehen, und „wenn es klappt" für eine Überraschung sorgen. Der rheinland-pfälzische Vizemeister Gast kann an einem guten Tag nahezu jeden Konkurrenten schlagen, wenn die gewaltige Vorhand funktioniert und auch sein Nervenkostüm dem Druck standhält. Mit 6:2-Punkten liegt Großhesselohe im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg noch aussichtsreich im Rennen.
Ernest Gulbis (Weltranglistenplatz 82), ein vielversprechender Lette aus der Tennis-Akademie des Ex-Bundestrainers Niki Pilic, besetzt die Spitzenposition vor dem US-Amerikaner Hugo Armando (Nummer 176). Der 19-Jährige kam bereits im Davis Cup für sein Heimatland zum Einsatz und erzielte in jüngster Zeit beachtliche Turniererfolge.
Auch wenn die beiden Ausnahmespieler nicht auflaufen, stehen mit Daniel Brands, Marcel Zimmermann, der deutschen Nummer eins der U 18, Peter Gojowczyk, sowie dem achtfachen österreichischen Meister Thomas Schiessling absolute Top-Spieler im Kader der Bayern, die nur schwer zu bezwingen sind. (dsch)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.183
Datum: Donnerstag, den 09. August 2007
Seite: Nr.18