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Berichte zum fünften Spieltag beim TC Großhesselohe
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Spielername von:
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Spielername von:
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1.Satz
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2.Satz
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3.Satz
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TC Großhesselohe
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TC Römerberg
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Brands Daniel
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Becker Jerome
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7:5
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6:3
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Zimmermann Marcel
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Mathieu Julien
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6:3
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6:3
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Settergren Johan
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Gast Julian
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6:1
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6:0
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Schiessling Thomas
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Wolff Thorsten
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6:1
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6:4
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Gojowczyk Peter
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Halbroth Benedict
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6:3
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6:4
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Mesaros Kristijan
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Georgescu Rares
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7:5
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6:4
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Zwischenstand
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Punkte
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6:0
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Brands Daniel
Zimmermann Marcel
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Becker Jerome
Gast Julian
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6:3
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6:2
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Settergren Johan
Gojowczyk Peter
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Mathieu Julien
Halbroth Benedict
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6:7
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2:6
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Schiessling Thomas
Regnat Philipp
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Wolff Thorsten
Georgescu Rares
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6:3
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6:1
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Endergebnis
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Punkte
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8:1
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TC Römerberg unterliegt Großhesselohe mit 1:8
MÜNCHEN (dsch). Am 6.. Spieltag der Zweiten Tennis-Bundesliga Süd verlor der TC Römerberg gestern beim Münchner Vorortclub TC Großhesselohe ohne seine Spitzenspieler Laurent Recouderc, Juan-Antonio Marin und Guillermo Hormazabal 1:8. „Diese Top-Mannschaft war heute einfach eine Nummer zu groß für uns. Hinzu kam noch die Belastung einer über sechsstündigen Fahrt", berichtete Römerbergs Team-Manager Hubert Bohlender, der erneut auf die Spieler der Region setzte.
Mit Julien Mathieu (Frankreich) stand der einzige Ausländer in der Mannschaft. Aber auch er konnte den klaren Erfolg der Gastgeber nicht verhindern. Gegen Marcel Zimmermann, Position 409 der Weltrangliste, verlor der 25-Jährige 3:6, 3:6. Im ersten Durchgang genügte Zimmermann ein Break, um den etwas indisponierten Franzosen niederzuhalten. Nach 0:3-Rückstand im zweiten Satz kämpfte sich Mathieu zwar auf 3:3 heran, doch leichte Magenprobleme schwächten ihn entscheidend.
Erneut eine ansprechende Partie bot Jerome Becker auf der Spitzenposition, doch am Ende stand der Mannheimer wieder einmal mit leeren Händen da. Er beherrschte seinen Kontrahenten Daniel Brands (ATP 242) bis zum 5:2 klar, als ihn eine gerissene Saite völlig aus dem Konzept brachte. Nach 5:7 hielten beide bis zum 3:3 ihren Aufschlag. Ein Break reichte Brands schließlich zum Satz- und Matchgewinn. Den Ehrenpunkt für die Pfälzer holte das Doppel Mathieu/Benedict Halbroth mit einem 7:6 (2), 6:2-Erfolg gegen Settengren/Gojowczyk.
Morgen, ab 11.00 Uhr, tritt Römerberg zum brisanten Lokalderby beim TC Schwarz-Weiß Neckarau an.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.185
Datum: Samstag, den 11. August 2007
Seite: Nr.9
Der schwarze Freitag beginnt bei Hockenheim
TENNIS: Zweitligist TC Römerberg verliert beim TC Großhesselohe mit 1:8 - Morgen geht"s zu SW Neckarau - Bohlender am Telefon
MÜNCHEN. Zweitbundesligist TC Römerberg blieb seiner Linie treu und kassierte gestern in seiner dritten Auswärtspartie die dritte Niederlage. Beim Titelanwärter TC Großhesselohe gab es eine 1:8-Schlappe.
Um 6 Uhr startete der nahezu vollbesetzte Bus mit sechs Spielern und zahlreichen Schlachtenbummlern in Richtung München. Nach sechseinhalbstündiger Fahrt kam der Tross an.
„Wir hatten bereits ab Hockenheim eine Autobahn-Totalsperrung und dann auch noch mehrere Staus. Unseren Spielern setzte diese Belastung mächtig zu. Daraus gilt es Lehren zu ziehen. Es macht einfach keinen Sinn, bei solch einer Entfernung am Spieltag anzureisen", sagte Teamchef Hubert Bohlender.
Prominentestes Mitglied der Münchener Vorstädter ist Tommy Haas, der jedoch nicht gemeldet ist und natürlich nicht auflief, ebenso wie Ernest Gulbis (Lettland, Position 82 der Weltrangliste) und Hugo Armando (USA, 176), der in die Staaten zurückkehrte.
Auch Römerbergs ausländische Asse fehlten. Insgesamt standen dem TC neun Cracks nicht zur Verfügung.
Gegen den Schweden Johan Settergren (583) gab es für Julian Gast überhaupt nichts zu erben. 1:6, 0:6 lautete das Endergebnis gegen den überforderten Eppelheimer. Wie Leo Benz, Präsident des TC Großhesselohe, berichtete, gewann sein Punkt drei im Vorjahr alle Begegnungen und galt als der Emporkömmling der Mannschaft.
In den vergangenen vier Jahren verlor der 28-Jährige nur ein Match. Aufgrund seiner tatsächlichen Leistungsstärke müsste Settergren in der Weltrangliste weiter vorn stehen. Doch mangels Einsätzen bei ATP-Turnieren rutschte er weit zurück.
Thorsten Wolff war kaum richtig auf dem Platz, als der erste Satz mit 1:6 weg war. Den zweiten Durchgang gestaltete der Rülzheimer gegen den achtfachen österreichischen und amtierenden bayerischen Meister, Thomas Schiessling, bis zum 4:4 ausgeglichen. Ein Break entschied die Paarung zugunsten des Widersachers.
Kein Glück hatte Benedict Halbroth gegen die Nummer eins der deutschen U18-Rangliste, Peter Gojowczyk. In beiden Abschnitten lag der Ludwigshafener Medizinstudent mit einem Aufschlaggewinn vorn, den er aber nicht hielt und 3:6, 4:6 unterlag. Rares Georgescu spielte bis zur 5:2-Führung souverän auf. Er beherrschte seinen Kontrahenten Kristijan Mesaros klar und hatte das Geschehen fest im Griff.
Seinen plötzlichen Leistungsabfall bis zum 5:7 konnte sich der Rumäne nicht erklären. Bis zum 4:4 brachten beide anschließend ihr Service durch. Ein Break entschied für Mesaros. Mit 4:6 Zählern tritt der TCR morgen ab 11 Uhr zum Abstiegsderby beim TC Schwarz-Weiß Neckarau an. Nach dem Gerangel um den Zweitligaplatz, an dem sich beide Vereine beteiligten, gewinnt die Begegnung besonders an Pfeffer. Beide Team-Chefs, Bohlender und Henrik Arnold, bemühen sich um Fairness und richten ihren Blick einzig und allein auf die sportliche Seite der Partie.
Römerberg hätte bei einem Sieg den Klassenerhalt fast sicher in der Tasche, wenngleich Funktionär Arnold davon überzeugt ist, dass die Entscheidung erst an den abschließenden beiden Spieltagen fällt: „Wir freuen uns auf das Spiel. Römerberg, das mit zwei Siegen psychologisch im Vorteil ist, wäre bei einem Sieg schon fast durch. Deshalb gilt unsere ganze Konzentration der morgigen Begegnung. Ich wünsche mir ein spannendes Match mit bester Unterhaltung für die Zuschauer und vertraue auf unseren Kampfgeist." Bohlender wusste gestern noch nicht, in welcher Besetzung sein Team in Neckarau auf dem Platz steht: „Ich telefoniere stundenlang, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzubekommen und hoffe, dass mir für morgen noch ein bis zwei Spieler zusagen. Denn im Kampf gegen den Abstieg benötigen wir unbedingt die Punkte." (dsch) Sport
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.185
Datum: Samstag, den 11. August 2007
Seite: Nr.22
David Römerberg zwingt Goliath Großhesselohe nicht in die Knie
Bei einem der Topmannschaften der 2. Tennis-Bundesliga Süd trat gestern Liganeuling TC Römerberg an, beim favorisierten Münchner Vorstadtclub TC Großhesselohe kassierte man die erwartete Niederlage.
Die Heimmannschaft sollte sich dabei als der erwartet starke Gegner herausstellen und wurde ihrer Favoritenrolle gegen den Oberliga-Aufsteiger vollauf gerecht. Dabei war die Niederlage des TCR bereits nach den Einzeln besiegelt, der frühere Bundesligist aus Bayern war gegen den Gast, der ohne seine neuverpflichteten Spitzenspieler wie Recouderc oder Marin angereist war, schnell und ohne allzu große Mühe mit 6:0 in Führung gegangen, wobei den pfälzischen Underdogs kein einziger Satzgewinn gelingen sollte.
Die erste Niederlage des Tages musste Römerbergs an Position 2 spielender, französischer „Import“ Julien Mathieu einstecken. Gegner Marcel Zimmermann sollte sich erneut als eine Nummer zu groß für ihn herausstellen, nachdem Mathieu vor nicht ganz 2 Monaten beim ITF-Future-Turnier in Trier schon einmal eine deutliche Zweisatz-Niederlage gegen den bayrischen Kaderspieler hinnehmen musste. Damals lautete das Ergebnis 2:6 2:6, beim gestrigen 3:6 3:6 konnte sich der Franzose im Vergleich zur ersten Niederlage - zumindest was das Ergebnis anbelangt - nur unwesentlich steigern. Dabei genügten dem Deutschen, den Mathieu wohl nicht zu seinen Lieblingsgegnern zählen dürfte, in jedem Satz je ein Break, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Auch bei seinem zweiten Saisoneinsatz hielt der für die Gäste an 6 spielende, gebbürtige Rumäne Rares Georgescu im Duell mit dem Kroaten Kristijan Mesaros mehr als wacker dagegen. Im ersten Durchgang bot Georgescu lange Zeit exzellentes Tennis und servierte nach einem Break und 5:2 Führung gar zum Satzgewinn. Doch dann riss beim Römerberger unerklärlicherweise der Faden, die zuvor blendend vorgetragenen Stoppbälle zum Beispiel fanden nun nicht länger ihr Ziel, und auch das Glück schien ihn nun verlassen zu haben, da nun eine Vielzahl von eigenen Schlägen den berühmten Zentimeter im Aus landete, wohingegen Widersacher Mesaros Glücksgöttin Fortuna auf seiner Seite hatte. “Rarisch“ gelang in der Folge kein Spielgewinn mehr, und so verlor er den ersten Satz mit 5:7.
Auch im zweiten Satz hielt Georgescu bis zum 4:4 tapfer dagegen, bis dahin gab er sich keine Blöße. Doch ausgerechnet zu diesem wichtigen Zeitpunkt gab er den Aufschlag zum 4:5 ab, im darauffolgenden Spiel ließ Mesaros, der durch den gestrigen Sieg seine persönliche Einzel-Bilanz in diesem Jahr auf 4:1 Siege ausbauen konnte, bei eigenem Service nichts mehr anbrennen und gewann mit 6:4. Eine mehr als unglückliche Niederlage für den seit Jahren in Römerberg lebenden und spielenden Rumänen, der nach Meinung Bohlenders „den Sieg eigentlich verdient gehabt hätte, da er sehr gutes Tennis gespielt hat. Ich glaube, ich werde den Jungen ein wenig psychologisch aufbauen müssen.“
Einen ähnlichen Spielverlauf nahm wenig später die Partie des an Position 1 auflaufenden Jerome Becker. Der einzige im Einsatz befindliche Neuzugang hatte seinen Gegenüber, den 20-jährigen, hünenhaften MLP BaseLine Spieler Daniel Brands im ersten Satz ebenfalls lange im Griff und führte – genau wie Teamkollege Georgescu – zunächst mit 5:2. Just in diesem Moment rissen Becker die Saiten seines “Lieblingsschlägers“, mit neuem Racket war der Mannheimer fortan völlig von der Rolle. Wer selbst den weißen Sport betreibt weiß, welch großen Einfluss die Psyche des Tennisspielers einnimmt, dessen mentale Verfassung in kürzester Zeit von stark und stabil zu sensibel und unsicher kippen kann. Eben jenes “Umkippen“ vollzog sich nun bei Becker, der den ersten Satz genau wie Georgescu noch mit 5:7 verlieren sollte. Und auch im nächsten Durchgang konnte Becker das Match bis zum Stande von 3:3 völlig offen und ausgeglichen gestalten, dann aber kassierte er das vorentscheidende Break gegen den derzeitigen Weltranglisten-235., der in dieser Saison bereits zweimal im Finale von Challenger-Turnieren stand – in Wolfsburg in der Halle sowie im kasachischen Almaty und auch im Doppel in Kasachstan und Usbekistan (in Fergana) Triumphe feierte.
Thorsten Wolff, langjähriger Karlsruher Bundesliga-Spieler auf Seiten der Römerberger, verlor sein Match im Duell zweier Oldies gegen den erfahrenen und achtfachen österreichischen Meister Thomas Schiessling mit 1:6 4:6. Im zweiten Satz konnte Wolff bis zum 4:4 konstant dagegenhalten, dieser Durchgang wurde lediglich durch ein vermeidbares Break zugunsten Schiesslings entschieden. Den Spielbeginn hatte Wolff indes völlig verschlafen, er fand überhaupt nicht in die Partie hinein, was Teammanager Bohlender vermuten ließ, dass Wolff & Co. durch die lange Anreise am frühen Morgen mit dem Bus erschöpft und nicht ausgeruht gewesen seien. „Dazu standen wir im Stau, und es regnete beinahe ununterbrochen. In der Zukunft werden wir solche Dinge anders angehen, es macht keinen Sinn, dass wir zu weit entfernten Auswärtsspielen erst am Spieltag anreisen und die Spieler dadurch nicht in der Lage sind, ihr ganzes Leistungsvermögen abzurufen.“
Völlig neben sich stand an diesem Spieltag dann auch Julian Gast, der beim 1:6 und 0:6 vom bärenstarken Schweden Johan Settergren regelrecht vom Platz gefegt wurde. Der Schwede stand 2001, im besten Jahr seiner Tenniskarriere, auch schon einmal auf Position 130 in der Welt, und auch heute noch müsste der Großhesseloher von seiner Spielstärke her deutlich weiter oben platziert sein, würde er noch regelmäßig an Turnieren teilnehmen. Zu Gasts Ehrenrettung sei also gesagt, dass man gegen diesen Gegner durchaus verlieren kann, der überdies am gestrigen Tage ganz im Gegensatz zum Römerberger “alles traf“ und in dieser Saison weiterhin seine weiße Weste im Einzel wahrte.
Im Duell zweier junger Spieler fügte das 19-jährige Talent Peter Gojowczyk dem nur 2 Jahre älteren Gastspieler Benedict Halbroth eine weitere Niederlage zu; 6:3 6:4 hieß es am Ende für den ambitionierten Münchener Rookie (=Aufsteiger) der vergangenen 12 Monate, der in diesem Zeitraum in der Weltrangliste einen Satz um 500 Postionen nach oben gemacht hat, womit er das eigene, vor einem Jahr in sich selbst gesteckte Ziel vollauf erfüllt hat.
In den abschließenden Doppelpartien erreichte der TC wenigstens das vor der Partie ausgegebene Ziel, welches lautete, „den ein oder anderen Ehrenpunkt“ einzufahren. Hier gewannen Mathieu/Halbroth ihr Match gegen Settergren/Gojowczyk in zwei Durchgängen mit 7:6 6:2 und verhinderten damit die Höchststrafe. Becker/Gast und Wolff/Georgescu verloren dagegen ihre Begegnungen glatt in zwei Sätzen.
Anton Tobias
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