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7. Spieltag: Freitag, 17.08.2007 gegen TC GR Weiden


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Martin Pedersen
in Neckarau



Bild: www.foto-kunz.de

Finaler Countdown für den TCR – Mit Heimsieg zum Klassenerhalt?


An diesem Freitag biegt die 1. Herrenmannschaft des TC Römerberg allmählich auf die Zielgerade der Saison ein, am vorletzten Spieltag genießt man gegen den TC Grün-Rot Weiden Heimrecht.
Gegen den Mitkonkurrenten um den Abstieg wird Teammanager Hubert Bohlender am vorletzten Spieltag nochmals eine starke Formation aufs Feld schicken, denn mit einem weiteren Heimsieg wäre den Pfälzern der ersehnte Klassenverbleib nicht mehr zu nehmen.
Bohlender stehen für das richtungsweisende Duell gegen den Tabellennachbarn, der direkt hinter Römerberg in der Tabelle derzeit den sechsten Rang von neun Teams in der 2. Bundesliga Süd einnimmt, die Neuzugänge Juan-Antonio Marin aus Spanien sowie der 22-jährige Chilene Guillermo Hormazabal zur Verfügung, letztgenannter wird gegen Weiden sein Saisondebüt feiern. Auch die beiden Neuzugänge Recouderc und Pedersen, die beim Auswärtserfolg in Neckarau noch dabei waren, hätte der Förderkreisvorsitzende des TCR den treuen Fans nur allzu gerne präsentiert. Doch der begnadete Franzose befindet sich bereits in den Vereinigten Staaten, über die Qualifikation möchte er den Weg ins Hauptfeld der US Open, des letzten Grandslam-Turnier des Jahres, schaffen.
Der 20-jährige Martin Pedersen befindet sich ebenfalls im Turniereinsatz, der Däne, der bei seinem Sieg in Mannheim gegen Daniel Steinbrenner überzeugte, versucht derzeit bei den dänischen Meisterschaften sein Glück.
Mit Jerome Becker, Julien Mathieu und Julian Gast folgen weitere Topspieler auf den Positionen drei bis fünf, alle drei dürften durch ihre überzeugenden Einzelsiege in Neckarau viel Selbstvertrauen getankt haben. Offen ist derzeit noch, wer beim Gastgeber Rang 6 einnehmen wird, in Frage kommen Björn Krenzer, der ehemalige Karlsruher Bundesligaspieler Thorsten Wolff, Benedict Halbroth sowie Rares Georgescu.
„Die Zuschauer können sich in jedem Fall ein weiteres Mal auf Toptennis in der Region freuen, denn auch die Gäste werden sicherlich noch einmal ihre besten Spieler mit nach Römerberg bringen. Sie wissen, dass ihre Chancen auf den Klassenverbleib bei einer Niederlage drastisch sinken würden und werden alles daran setzen, um uns nicht davonziehen zu lassen“, hebt Bohlender die Brisanz der Partie hervor.

Gäste treten durchweg mit ausländischen Spielern an

Die Spitzenpositionen bei den Gästen, die in ihrem letzten Saisonspiel auswärts antreten müssen und dort auf den letzten TCR-Gegner Neckarau treffen werden, nehmen mit Jan Vacek und Namensvetter Jan Minar zwei Tschechen ein.
Der knapp 2 Meter große Prager Vacek steht derzeit an Position 258 im ATP Ranking, Kollege Minar wird aktuell an Position 217 geführt. Beide haben in diesem Jahr schon einige beachtliche Erfolge vorzuweisen, Vacek, im Jahr 2002 auch mal an Position 61 in der Welt, gewann unter anderem zwei Future-Turniere in Österreich und Kroatien und stand beim Challenger in Busan (Südkorea) im Finale. Das auch im Doppel mit ihm zu rechnen ist verdeutlichen drei Turniersiege anno 07. Der routinierte Spanier Marin, der die ganze Woche mit Bohlenders Mannen trainiert, wird es mit ihm zu tun bekommen. Eventuell könnte es eines der letzten Matches des Spaniers sein, der Bohlender gegenüber anklingen ließ, dass er im nächsten Jahr an das Ende seiner Profi-Karriere denkt, zumindest aber Weltranglistenturniere wolle er nicht länger spielen.
Minar gewann in diesem Jahr drei Titel bei Future-Turnieren im Einzel, gegen Römerbergs abwesenden Neuzugang Recouderc verlor er in Bournemouth (England) das Finale. Sein Gegner am Freitag ab 13 Uhr wird Hormazabal heißen, auf dessen ersten Auftritt die Römerberger Zuschauer gespannt hinfiebern.
Zu erwarten ist auch der Einsatz der beiden Italiener Mariano Delfino und Matias Guccione, die dann wohl auf 3 und 4 auflaufen dürften. Der Argentinier Patricio Rudi hat in dieser Spielzeit bislang bei allen Spielen der Gäste mitgewirkt, so dass auch mit ihm gerechnet werden darf. Des weiteren ist der erst 17 Jahre alte, tschechische Nachwuchsspieler Zalan Klempa ein heißer Kandidat für einen Einsatz, Peter Vojtisek, vierter Tscheche im Bunde, und Daniele Giorgini bestritten in dieser Spielzeit ebenfalls bereits einige Spiele für die Gäste, diese beiden muss man also auch auf der Rechnung haben.
„Selbstverständlich will ich einen Sieg. Was könnte es schöneres geben, als mit einem Erfolg vor heimischem Publikum den vorzeitigen Klassenerhalt zu sichern“, so Bohlender, der am Freitag auf die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer hofft. Um 13 Uhr ist Spielbeginn, fünf Minuten davor wird das Team dann – wie bereits in den vorangegangenen Heimspielen – den Platz betreten und namentlich vorgestellt - eine schöne Neuerung, die auch in Zukunft beibehalten werden soll. Eine Zukunft in der 2. Bundesliga, versteht sich. (Ant)


Halbe Liga bibbert -
nochmal Heimspiele in Römerberg


RÖMERBERG. Zum Abschluss der Zweitliga-Saison geht es für den Tennisclub Römerberg an diesem Wochenende mit den beiden Heimbegegnungen gegen TC GW Weiden, morgen ab 13.00 Uhr, und gegen TC Amberg am Schantzl, am Sonntag ab 11.00 Uhr, noch mal richtig zur Sache. Die Mannschaft benötigt mindestens einen Sieg aus den beiden Begegnungen zum sicheren Klassenerhalt.
Noch steht nicht fest, ob sich zwei oder drei Teams aus der Zweiten Bundesliga verabschieden. Steigen zwei Südvertreter aus der Bundesliga ab, trifft es drei Vereine. Der 1. FC Nürnberg steht als erster Bundesliga-Absteiger fest. Reutlingen, das zum Abstiegs-Finale beim punktgleichen Solinger TC antritt, muss bei einer Niederlage ebenfalls runter.
Spannender könnte es kaum sein, da fünf Mannschaften noch um den Klassenerhalt bangen. Römerberg hat als Fünfter mit 6:6 Zählern die beste Ausgangsposition. Es folgen Weiden (4:8), TC Waldau Stuttgart (4:8), TC Neckarau (2:10) und TC Wiesloch (0:12). Wiesloch ist wohl nicht mehr zu retten. Der Rechenschieber könnte letztlich entscheiden, da die vier abstiegsbedrohten Teams auf sechs Punkte kommen können, was nach dem jetzigen Tabellenbild und den noch ausstehenden Paarungen nicht ausgeschlossen ist.
Die ersten vier sind sämtliche Abstiegssorgen los: TC Pforzheim (12:2), TC Großhesselohe (10:2), TC Amberg (10:2) und Sportpark Windhagen (8:6). Da keine dieser Mannschaften in die Bundesliga aufsteigen will, dürfte deren sportlicher Ehrgeiz, an den beiden letzten Spieltagen zu punkten, nicht allzu ausgeprägt sein. Schließlich greifen die Vereine für ihre Spitzenspieler tief in die Tasche. Und wer gibt schon gerne Geld aus, wenn das Saisonziel „Nichtabstieg“ bereits erreicht ist? Die „Kleinen“ dürfen sich deshalb gegen die „Großen“ gute Erfolgschancen ausrechnen.
Auf Rechenspiele möchte sich TCR-Manager Hubert Bohlender allerdings nicht einlassen: „Wir schlagen Weiden, dann kann uns nichts mehr passieren. Unser Aufgebot ist in der Lage, den zum Klassenerhalt notwendigen Sieg einzufahren. Und außerdem halte ich mein Versprechen, den Zuschauern bei unseren Heimspielen attraktives, an Weltklasse grenzendes Tennis zu bieten“.
Im Spitzenduell trifft der Römerberger Juan-Antonio Marin (Spanien) auf den Tschechen Jan Vacek. (Weltranglistenposition 250). Der frühere Spieler von GW Mannheim belegte zu seinen besten Zeiten ATP-Position 55. Auch wenn der heute 32-Jährige in seinen Matches manchmal die eine oder andere Erholungspause einlegt, bietet er immer noch Sandplatz-Tennis der Extraklasse.
Der Chilene Guillermo Hormazabal (ATP 500) gibt sein Debüt im Dress der Gastgeber. Seine größten Erfolge feierte er in diesem Jahr bei Challenger-Turnieren in Ghana und Nigeria, wo er die Halbfinals erreichte und die Doppel-Konkurrenzen gewann. Jerome Becker, Julien Mathieu und Julian Gast sind ebenfalls fest nominiert. Position sechs ist offen: „In Betracht kommen Thorsten Wolff, Björn Krenzer, Benedict Halbroth oder Rares Georgescu“ berichtet Bohlender.
Weiden ist fest entschlossen, mit einem Sieg die Klasse zu sichern. Coach Christian Weiss optimistisch: „Wir haben keine Lust, am Sonntag das Abstiegsfinale gegen Neckarau zu bestreiten. Deshalb fahren wir mit einer starken Mannschaft in die Pfalz. Es wird gewiss sehr eng, doch am Ende haben wir nach einem 3:3-Zwischenstand mit 5:4 die Nase vorn“. (dsch)
Spiele der Abstiegskandidaten:
TC Weiden: Römerberg (A), TC SW Neckarau (A)
Waldau Stuttgart: TC Großhesselohe (H), TC Pforzheim (H)
TC Neckarau: TC Wiesloch (A), TC Weiden (H)
TC Wiesloch: TC Neckarau (H), TC Großhesselohe (A). (dsch)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.189
Datum: Donnerstag, den 16. August 2007
Seite: Nr.17

13.08.2007 | Netzcode: 11058181
TC Grün-Rot hält sich Chance offen
Klassenerhalt nach 6:3-Sieg über Waldau Stuttgart?
Weiden. (af) Der TC Grün-Rot Weiden (4:8 Punkte) hat sich im Kampf um den Klassenerhalt zurückgemeldet. Zwei Tage nach der 3:6-Niederlage beim TC Wolfsberg-Pforzheim besiegten die Oberpfälzer im Sportpark am Hammerweg den ebenfalls um den Ligaverbleib kämpfenden TEC Waldau Stuttgart (2:8) mit 6:3.

Ob dieser Erfolg der Grundstein ist, um auch 2008 in der 2. Tennis-Bundesliga aufschlagen zu dürfen, bleibt völlig offen. Da am Freitag der TC SW Neckarau (2:8) einen 5:4-Überraschungscoup in Windhagen gelandet hat, läuft alles auf ein dramatisches Saisonfinale hinaus.

Wer neben dem TC RW Wiesloch zurück in die Regionalliga muss, entscheidet sich zwischen Weiden (17.8. beim TC Römerberg/19.8. in Neckarau), Stuttgart (17.8. gegen TC Großhesselohe/19.8. gegen TC Pforzheim) und Neckarau (17.8. in Wiesloch/19.8. gegen Weiden). Stuttgart und Neckarau bestreiten zudem am 15. August noch ihr Nachholspiel vom ersten Spieltag.

Drei Absteiger?

Sollten aus der Bundesliga zwei Süd-Vereine absteigen, dann müssen sogar drei Klubs aus der 2. Bundesliga Süd eine Etage runter. Im Oberhaus ist einen Spieltag vor Saisonschluss der 1. FC Nürnberg (1:15 Punkte) als Tabellenletzter nicht mehr zu retten. Stark abstiegsgefährdet ist noch der TV Reutlingen, der punktgleich mit Blau-Weiss Neuss und dem Solinger TC (je 4:12) ist.

Bittere Pille für den TC Grün-Rot: Die Spitzenspieler Jan Vacek und Jan Minar stehen für das Herzschlag-Finale am Wochenende wegen der Vorbereitung auf die US Open wahrscheinlich nicht zur Verfügung.