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Berichte zum siebten Spieltag gegen TC GR Weiden

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Hormazabal Guillermo
Bild: Klaus-Venus.de
.

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Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Römerberg


TC Weiden




Marin, Juan-Antonio


Vacec, Jan

2:6

2:6


Hormazabal, Guillermo


Minar, Jan

6:7(2)

6:3

4:6

Becker, Jerome


Delfino, Mariano

3:6

7:5

5:7

Mathieu, Julien


Guccione, Matias

6:1

6:4


Gast, Julian


Rudi, Patricio

2:6

7:6(2)

5:7

Halbroth, Benedict


Vojtisek, Petr

7:5

6:1


Zwischenstand


Punkte

2:4



Hormazabal, Guillermo
Mathieu, Julien


Vacek, Jan
Minar, Jan

6:7(3)

2:6


Marin, Juan-Antonio
Wolff Thorsten


Delfino, Mariano
Rudio, Patricio

4:6

6:7(3)


Becker, Jerome
Gast, Julian


Vrbka, Jiri
Vojtisek, Petr

4:6

7:5

6:2

Endergebnis


Punkte

3:6



Viel Pech bei Hormazabals Premiere


TENNIS: TC Römerberg unterliegt Abstiegskonkurrenten TC Grün-Rot Weiden 3:6 und steht gegen Amberg unter Druck

RÖMERBERG. Tennis-Zweitligist TC Römerberg verlor gestern gegen den direkten Abstiegskonkurrenten TC Grün-Rot Weiden 3:6 und verpasste die Chance, den Klassenerhalt mit einem Heimerfolg endgültig zu sichern. Morgen kommt es zur Zitterpartie gegen den Traditionsclub TC Amberg am Schantzl (11.00 Uhr), um die Liga endgültig zu sichern.
Bei seinem Debüt für Römerberg lieferte der Guillermo Hormazabal (Chile) trotz der 6:7, 6:3, 4:6-Niederlage gegen Jan Minar (Tschechien) eine hervorragende Partie. Er brillierte mit glänzenden Winnerschlägen und lag schnell mit 2:0 vorne. Doch sein Gegenüber besann sich auf sein wahres Können und schaffte zwei Breaks zur 4:2-Führung. Hormazabal holte sich postwendend das Re-Break. Beide hielten anschließend ihr Service. Im Tiebreak zeigte sich der Weidener nervenstärker und gewann 7:2.
Auch in Durchgang zwei boten beide Akteure unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer begeisterndes Tennis. Der Chilene durchbrach das Service seine Widersachers zum 4:2 und ließ sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Mit einem Kunstschlag aus schier aussichtsloser Position gelang ihm der Satzausgleich (6:3). Kaum eine Blöße gaben sich beide Spieler im dritten Abschnitt. Hormazabal verlor erstmals seinen Aufschlag zum 3:5. Doch postwendend kam er wieder auf 4:5 heran. Bei eigenem Aufschlag unterliefen ihm ein Doppelfehler und einige unbedrängte Fehler zum unglücklichen 4:6.
Einen blendenden Tag erwischte Youngster Benedict Halbroth. Der Ludwigshafener Medizinstudent tat sich zunächst gegen einen weiteren Tschechen im Team der Gäste, Petr Vojtisek, etwas schwer. Mit Mühe holte er sich den ersten Satz 7:5. Doch anschließend spielte er nahezu fehlerfrei und fegte den Weidener mit 6:1 vom Platz.
Pech hatte Jerome Becker, der im Entscheidungssatz gegen Mariano Delfino bereits 3:0 und bei eigenem Aufschlag 5:3 führte. Doch dann verlor der Mannheimer sein Selbstvertrauen und gab mit 5:7 gegen den nervenstärkeren Weidener ab. Nicht besser erging es Julian Gast, der gegen den abgezockten Routinier Patricio Rudi (Argentinien) ebenfalls 5:7 im Dritten unterlag. Beide hatten im Doppel ein Erfolgserlebnis. 4:6, 7.5, 6:2 siegten sie zum 3:6-Endstand.

TCR muss weiter um Klassenerhalt zittern

– Niederlage gegen Weiden
Gestern traf die 1. Herrenmannschaft des TCR auf eigener Anlage auf den TC Grün-Rot Weiden und kassierte eine bittere 3:6 Heimniederlage.
Nach den Einzeln lagen die Römerberger bereits mit 2:4 hinten, wobei der Rückstand äußerst unglücklich zustande gekommen war. „Der Tennisgott war heute gewiss nicht auf unserer Seite“, brachte Teamchef Bohlender den Spielverlauf auf den Punkt.
In die Siegerlisten eintragen konnten sich in dieser wichtigen Begegnung mit dem direkten Tabellennachbarn aus Weiden lediglich Benedict Halbroth, der seinen Gegner Petr Vojtisek das ganze Match über im Griff hatte. Vor allem in Durchgang zwei ließ er seinem Kontrahenten, der durchweg zu viele Fehler gegen den solide spielenden Römerberger produzierte, keine Chance. Am Ende stand für Halbroth ein nie gefährdeter 7:5 6:1 Sieg zu Buche.
Römerbergs französischer Import Julien Mathieu trumpfte in seinem gestrigen Match groß auf, gegen den Italiener Matias Guccione siegte er wie so oft im Eiltempo. Beim 6:1 6:4 untermauerte der Publikumsliebling abermals seinen hohen Stellenwert für das Team und begeisterte die schätzungsweise 350 anwesenden Zuschauer mit seinem gewohnt leidenschaftlichen Spielstil.

2:0 Führung wurde noch verspielt

2:0 lag man nach den ersten beiden Tagespartien bereits aussichtsreich in Front, doch dem in dieser Saison erstmals für den TCR aufschlagende Chilene Guillermo Hormazabal gelang es in seinem Duell mit dem Tschechen Jan Minar nicht, für die beruhigende 3:0 Zwischenführung zu sorgen, Minars 7:6 3:6 6:4 Sieg brachte die Gäste wieder ins Spiel zurück. Es sollte ein begeisterndes Match zwischen den beiden Kontrahenten werden, wobei Hormazabal vor allem in der entscheidenden Matchphase zu viele unforced errors unterliefen. Bei eigenem Aufschlag unterlief dem neuverpflichteten chilenischen Profi beim Stand von 4:5 im dritten Durchgang ein Doppelfehler, und auch sonst war die eigene Fehlerquote nun zu hoch.
Völlig chancenlos war im Anschluss der an diesem Spieltag an Position 1 auflaufende spanische „Oldie“ Juan-Antonio Marin. Seine ganze Erfahrung reichte nicht aus, um den tschechischen Hünen Jan Vacek in die Schranken zu weisen. Der Gast spielte bisweilen wie entfesselt auf, er nahm die Bälle schon früh im Steigen und setzte die Römerberger Neuverpflichtung damit permanent unter Druck. Marin gab dabei stets sein Bestes, er kämpfte und gab bis zum Schluss keinen Ball verloren; doch gegen Vaceks variables Spiel war kein Kraut gewachsen, und so musste Marin bei der 2:6 2:6 Niederlage einfach die Überlegenheit seines Gegenüber anerkennen.
Die zwischenzeitliche Führung war nun dahin, die Gäste hatten den 2:2 Ausgleich geschafft. Doch für den Gastgeber aus der Pfalz sollte es noch dicker kommen, denn nach den knappen, unglücklichen 3-Satz-Niederlagen der Herren Becker und Gast sollte das Team sogar mit der schweren Hypothek eines 2:4 Pausenstands in die Doppel gehen müssen.

Gast und Becker mit viel Pech – Knappe 3-Satz-Niederlagen

Dabei wiesen beide Partien einige Parallelen auf: Jerome Becker als auch Julian Gast hatten fast zeitgleich den Platz betreten, mit betretener Miene schlichen sie anschließend nach beinahe 2,5 Stunden Spielzeit wieder von selbigem herunter. Becker verlor 3:6 7:5 5:7, Julian Gast unterlag ebenso hauchdünn Patricio Rudi mit 2:6 7:6 5:7. Schon allein das blanke Ergebnis spiegelt eine weitere Gemeinsamkeit bei den jeweiligen Partien wider, denn sowohl Gast als auch Becker hatten nur schlecht in die Partie gefunden und verloren ihre ersten Sätze deutlich. Beide lagen im zweiten Satz dann bereits mit 1:4 zurück, ehe sie eine erfolgreiche Aufholjagd starteten und das Spiel vorerst noch einmal drehen konnten. Doch im entscheidenden Moment zeigten die beiden Römerberger Nerven, so verlor Gast beim Stande von 5:6 erstmals sein eigenes Service und damit auch das Match. Noch ärgerlicher war jedoch die Schlappe des Mannheimers Jerome Becker, der dem routinierten Mariano Delfino im finalen Matchabschnitt bereits mit 3:0 und 5:3 enteilt war. 2 Punkte fehlten Becker zum Matchgewinn, doch dann drehte Delfino die Partie noch zu seinen Gunsten und gewann vier Spiele in Folge.
„Die Niederlagen von Jerome und Julian schmerzen doch sehr, wie in allen Partien war heute viel mehr drin. Mit dem nötigen Glück hätten wir selbst 4:2 führen können, hätte Guillermo Hormazabal noch gewonnen, wäre nach den Einzeln sogar eine 5:1 Führung für uns rausgesprungen“, analysierte Bohlender nach dem Duell den Spielverlauf treffend.

Nur Becker/Gast gewannen Doppel

Der Gastgeber hätte nun alle Doppel gewinnen müssen, doch dies sollte gegen die starken Gäste aus der Oberpfalz, für die es ja auch noch gegen den Abstieg geht, nicht zu realisieren sein. Das Einser-Doppel bestritten Julien Mathieu und Guillermo Hormazabal, gegen die tschechische Paarung Vacek/Minar verlor man mit 6:7 und 2:6, womit an der Gesamtniederlage nichts mehr zu rütteln war. Marin/Wolff verloren ebenfalls in zwei Sätzen, 4:6 6:7 ging es hier aus. Einen Sieg hingegen konnten dann die beiden im Einzeln so unglücklich gescheiterten Jerome Becker und Julian Gast verbuchen, gemeinsam zwang man Petr Vojtisek und Jiri Vrbka in drei Sätzen mit 4:6 7:5 6:2 nieder, erst kurz vor 20.30 Uhr endete der 7. Spieltag auf der Römerberger Anlage.
Der TCR muss sich am letzten Spieltag zuhause gegen den TC Amberg am Schanzl noch mal mächtig ins Zeug legen, um den Klassenerhalt im zweiten Anlauf endgültig unter Dach und Fach zu bringen.
„Eigentlich sollte uns der Klassenerhalt trotz der gestrigen Pleite nicht mehr zu nehmen sein“, erklärte Mannschaftsführer Markus Hornung im Gespräch mit unserer Zeitung. Nur, wenn Solingen gegen Reutlingen in der 1. Bundesliga gewänne – dadurch würden 3 statt 2 Mannschaften in die Oberliga absteigen - und der TCR am Sonntag gegen Amberg selbst den Platz als Verlierer verlassen würde könne man noch absteigen, so Hornung weiter.
Fest steht: der TCR steht vorm letzten Spieltag in der Tabelle auf dem begehrten sechsten Platz, der zum Klassenverbleib berechtigt. Hinter den Pfälzern finden sich die Mannschaften aus Wiesloch – das bereits als Absteiger feststeht – Neckarau und Stuttgart wieder. „Und so soll es auch bleiben“, äußert Bohlender seinen Wunsch, „ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen unserer Fans.“
Spielbeginn ist um 11 Uhr, antreten wird die Mannschaft wie gegen Weiden, also mit Marin an 1, Hormazabal und Becker folgen auf 2 und 3, Mathieu, Gast und Halbroth folgen auf den Plätzen 4-6.
Tobias Anton

TC Römerberg zittert weiter


TENNIS: 3:6 gegen Weiden
RÖMERBERG (dsch). Der TC Römerberg muss nach der 3:6-Niederlage gegen TC Grün-Rot Weiden weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Beim Heimspiel morgen (11.00 Uhr) gegen den sechsfachen Deutschen Meister TC Amberg am Schantzl benötigt das Team nun unbedingt einen Sieg.
Team-Chef Hubert Bohlender bescheinigte seiner Mannschaft trotz der Niederlage eine hervorragende Leistung: „Wir hatten einfach viel Pech. Statt des 2:4 Rückstandes hätten wir auch klar vorne liegen können. Die Routine der Gästespieler gegen unser junges Team war heute ausschlaggebend“.
Für die Gastgeber begann die Begegnung vielversprechend. 2:0 lagen sie durch Siege von Julien Mathieu und Benedict Halbroth vorne, doch Weiden glich durch die beiden Tschechen Jan Vacek und Jan Minar aus. Minar bezwang den Chilenen Guillermo Hormazabal bei dessen Debüt im Römerberger Dress knapp in drei Sätzen.
Juan-Antonio Marin (Spanien) rackerte und kämpfte auf der Spitzenposition gegen Vacek und gab keinen Ball verloren - vergebens. Der Weidener lieferte ein taktisch kluges Match. Er variierte geschickt das Tempo und spielte präzise Crossbälle, die Marin dazu zwangen, eine Spielfeldseite zu öffnen. Vacek agierte nahezu fehlerlos und nutzte die schwächere Rückhandseite des Spaniers zu erfolgreichen Netzattacken. Mit 6:2 holte er sich den ersten Durchgang. Satz zwei begann für Marin
zwar recht verheißungsvoll, 2:1 lag er vorne, doch dem druckvolleren Spiel seines Gegners konnte der 32-Jährige letztlich nicht ernsthaft Paroli bieten.
Hochspannung herrschte auf der Anlage, als Jerome Becker und Julian Gast den ersten Durchgang verloren und sich nach klarem Rückstand im zweiten Abschnitt ins Match zurückkämpften. 5:5 stand es bei beiden im Entscheidungssatz. Die routinierten Weidener Mariano Delfino (Italien) und Patricio Rudi (Argentinien) behielten schließlich knapp die Oberhand. Damit war die Vorentscheidung gefallen.
Römerberg drückt nun Bundesligist Reutlingen die Daumen, der bei einem Unentschieden im heutigen Abstiegsduell beim Solinger TC im Oberhaus verbleibt und aus der Zweiten Bundesliga Süd nur zwei Teams absteigen.

SO SPIELTEN SIE
Einzel: Juan-Antonio Marin – Jan Vacek 2:6, 2:6, Guillermo Hormazabal – Jan Minar 6:7 (2), 6:3, 4:6 , Jerome Becker – Mariano Delfino 3:6, 7:5, 5:7, Julien Mathieu – Matias Guccione 6:1, 6:4, Julian Gast – Patricio Rudi 2:6, 7:6 (2), 5:7, Benedict Halbroth – Petr Vojtisek 7:5, 6:1.
Doppel: Hormazabal/Mathieu - Vacek/Minar 6:7 (3), 2:6, Marin/Thorsten Wolff - Delfino/Guccione 4:6, 6:7 (3), Becker/Gast - Jiri Vrbka/Vojtisek 4:6, 7:5, 6:2. (dsch



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