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2. Spieltag: Freitag, 25.07.2008 beim TC Amberg


Zoom

Dacian Craciun

_______________________________________________________

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Amberg


TC Römerberg




Rosol, Lukas (1)


Craciun, Dacian (2)

3:6

6:7(4)


Hajek, Jan (2)


Marin, Juan-Antonio (5)

2:6

6:1

6:4

Lojda, Dusan (3)


Mutis, Olivier (6)

7:6(6)

6:0


Sandbichler, Armin (5)


Mathieu, Julien (8)

1:6

1:6


Triska, Karel (7)


Becker, Jerome (9)

3:6

6:1

6:4

Leipert, Andreas (9)


Gast, Julian (12)

5:7

3:6


Zwischenstand


Punkte

3:3



Rosol, Lukas
Sandbichler, Armin


Craciun, Dacian
Becker, Jerome

1:6

3:6

2:10

Hajek, Jan
Stork, Robin


Mutis, Olivier
Mathieu, Julien

6:1

6:4


Lojda, Dusan
Triska, Karel


Marin, Juan-Antonio
Gast, Julian

6:4

6:3


Endergebnis


Punkte

5:4



PRESSEDIENST TC RÖMERBERG

TC Römerberg zu Gast beim TC Amberg am Schanzl



Am heutigen Freitag tritt die Tenniselite-Truppe des TC Römerberg zum 2. Spieltag der 2. Tennis-Bundesliga beim TC Amberg am Schanzl an.
Nach der 3:6 Auftaktniederlage beim TC Ravensburg hoffen die pfäzischen Gäste, gegen den sechsfachen deutschen Meister den ersten Sieg einzufahren. Auch die Gastgeber verloren ihre Auftaktpartie, weshalb die Begegnung für beide Teams schon richtungsweisend sein kann.

Recouderc fehlt – Amberg mit zahlreichen Tschechen im Kader

Auf der Spitzenposition wird dabei wie schon in der Vorwoche der rumänische Neuzugang Dacian Craciun auflaufen, da der Franzose Laurent Recouderc, etatmäßige Nummer 1, derzeit bei einem Future-Turnier in Bosnien spielt.
Er dürfte es mit Lukas Rosol, einem von insgesamt neun Tschechen im Kader des Gastgebers, zu tun bekommen. Rosol, der gestern seinen 23. Geburtstag feierte, wird derzeit auf Position 172 in der Weltrangliste geführt. Craciun wird daher schon seine ganze Erfahrung in die Waagschale werfen müssen, um den 1,94 Meter großen Hünen, der kurioserweise Vor- und Rückhand beidhändig spielt, zu bezwingen.
Auf der zweiten Position wird erstmals in dieser Saison Juan-Antonio Marin für die Römerberger auf Punktejagd gehen. Der 33 Jahre alte Costa Ricaner, der im Jahre 1999 schon einmal auf Rang 55 der Welt stand und seine zweite Saison für die Gäste spielt, könnte auf Jan Hajek (Tschechien) treffen. Auch diese Begegnung verspricht höchst interessant zu werden, denn Hajek, aktuell auf Rang 532 notiert, stand vor zwei Jahren noch auf Position 71. Im vergangenen Jahr schaffte er den Einzug ins Hauptfeld der drei Grandslams in Melbourne (Australian Open), Paris (French Open) und Wimbledon.
Die beiden Franzosen Olivier Mutis und Julien Mathieu laufen auf den Positionen 3 und 4 auf, den Kader komplettieren Jerome Becker und Julian Gast (Punkt 5 und 6).
Der neuverpflichtete Mutis, der am 1. Spieltag mit zwei Siegen im Einzel und Doppel einen Einstand nach Maß für den TCR feierte, trifft vermutlich auf den jungen Tschechen Dusan Lojda, einen Linkshänder, der im Ranking aktuell Rang 725 einnimmt. Auch er stand zum Jahreswechsel noch deutlich weiter vorne (ATP 292), was ebenso auf seinen Landsmann Michal Tabara (ATP 827) zutrifft, der im Jahr 2001 gar Rang 47 einnahm.
Ob es zum Duell zwischen Mathieu und Tabara kommt, ist allerdings fraglich, bei der knappen 4:5 Heimniederlage der Amberger zum Auftakt gegen den TC Großhesselohe kam Tabara jedenfalls nicht zum Einsatz.
Sollten die Gastgeber mit der gleichen Aufstellung wie am 1. Spieltag antreten – wovon Römerbergs Teamchef Hubert Bohlender ausgeht - träfe Mathieu auf Karel Triska, Becker und Gast bekämen es mit Michal Navratil (Tschechien) und Andreas Leipert (Deutschland) zu tun. Als Ergänzungsspieler fuhren der Rumäne Rares Georgescu sowie Mannschaftsführer Markus Hornung nach Amberg mit.

„Jeder kann jeden schlagen“

Unabhängig von der genauen Aufstellung erwartet Bohlender ein enges Match, die Entscheidung über Sieg oder Niederlage hänge auch von der Tagesform der einzelnen Spieler ab. „In dieser ausgeglichenen Liga kann jeder jeden schlagen“, so Bohlender, der dabei auf die knappen Ergebnisse der Spiele vom 1. Spieltag verweist, „ein wenig Glück“ gehöre letztlich auch dazu, um solch starke Konkurrenten wie den TC Amberg zu schlagen. Mal sehen, ob Glücksgöttin Fortuna den Römerbergern am Ende zum ersten Saisonsieg verhilft - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum auserkorenen Saisonziel Klassenerhalt wäre es allemal.

FC Nürnberg am Sonntag zu Gast

Am Sonntag genießt man dann erstmals Heimrecht, Gegner wird Erstliga-Absteiger FC Nürnberg sein. Gegen die Franken hofft Bohlender auf ein Mitwirken von Laurent Recouderc, dessen Einsatz vom Abschneiden beim Turnier in Bosnien abhängt. Die heimischen Fans fiebern der Begegnung schon heute entgegen, um 11 Uhr hat das lange Warten dann ein Ende. (ant)

Sandplatzspezialist Marin spielt durch


TENNIS: Zweitligist TC Römerberg morgen beim TC Amberg

RÖMERBERG. Nach dem missglückten Saison-Auftakt beim TC Ravensburg tritt Zweitbundesligist TC Römerberg morgen, 13 Uhr, beim sechsfachen Deutschen Meister TC Amberg am Schanzl an. Wie Römerberg verlor auch Amberg seine Auftaktpartie.

„Nachdem uns in Ravensburg der erhoffte Sieg nicht gelang, möchten wir uns zu gerne in Amberg schadlos halten. Es wird ein richtig schwieriges Unterfangen, das höchste Konzentration erfordert. Wenn aber alle ihre Bestleistung abrufen, könnte uns ein überraschender Coup gelingen", sagte Teamchef Hubert Bohlender.

Er sah eine hoch motivierte Mannschaft im Laufe der Woche gut trainieren. Bei Benjamin Becker hofft Coach Bohlender auf eine Leistungssteigerung durch aggressiveres Angriffsspiel. Knüpft er mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen an seine Vorjahresleistungen an, traut ihm Bohlender einen Sieg gegen seinen voraussichtlichen Kontrahenten Michal Navratil zu. Besinnt sich Julian Gast auf seine Stärken, ist ein Erfolg gegen die deutsche Nummer 128, Andreas Leipert, nicht ausgeschlossen. 2007 schaffte dies Guillermo Hormazabal und trug so zum 9:0-Sieg bei.

Dieses klare Ergebnis sagt aber nichts über das heutige Leistungsvermögen Ambergs aus. Der Gegner bietet morgen gewiss eine wesentlich stärkere Besetzung auf als im Vorjahr. Die Spitzenkräfte weilten damals bereits bei den US Open. Die Reise in die Oberpfalz ist also alles andere als ein Spaziergang. Denn mit fünf tschechischen Spielern, die allesamt unter den Top 100 der deutschen Rangliste angesiedelt sind, unterlag Amberg am Wochenende Vorjahresmeister TC Großhesselohe nur 4:5.

Dem Verlierer drohen harte und nervenaufreibende Wochen. Denn die Liga ist so ausgeglichen wie selten zuvor, wie die beiden knappen 5:4-Ergebnisse am ersten Spieltag belegen. Und ob Römerberg-Bezwinger Ravensburg wirklich zu den Spitzenteams zu zählen ist, bleibt abzuwarten. Juan-Antonio Marin, spanischer Sandplatzspezialist, reiste gestern aus Barcelona an und steht für die restlichen Begegnungen zur Verfügung. Mit seiner riesigen Erfahrung aus vielen ATP-Turnieren sollte der immer lustige 33-Jährige auf Position zwei trotz seines Alters immer noch eine Verstärkung für die Mannschaft darstellen.

2007 glückte ihm ein 7:5, 6:0 gegen seinen Amberger Widersacher Jan Masik. Den größten Erfolg seiner Karriere feierte er allerdings bei den French Open mit einem Sieg über den früheren Weltranglisten-Ersten Pete Sampras.

Ein hartes Stück Arbeit erwartet den aus Neckarau gekommenen Rumänen Dacian Craciun auf der Spitzenposition gegen Lukas Rosol (ATP 167). Ein Sieg über den starken Tschechen wäre sensationell.

Olivier Mutis, der zum Einstand eine Klassepartie bot, Julien Mathieu, Rares Georgescu und Markus Hornung vervollständigen den Kader. Noch nicht ganz abgehakt hat Bohlender den Franzosen Laurent Recouderc, der beim Challenger-Turnier in Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) im Achtelfinale steht. Sollte er ausscheiden, ist sein Einsatz morgen und am Sonntag zu Hause gegen Nürnberg nicht ausgeschlossen. (dsch)
ERBACHM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.171
Datum: Donnerstag, den 24. Juli 2008
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '3839830'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Die Verlierer unter sich


Tennis: TC Römerberg in Amberg

RÖMERBERG (cka). Nach dem ersten Spieltag heißt es für den Tennis-Zweitligisten TC Römerberg klettern. Vorletzter sind die Römerberger, vor dem als Absteiger feststehenden RC Herpersdorf, der abgemeldet hat. „Das ist aber kein Beinbruch", sagt Teamchef Hubert Bohlender, der sich in seiner Einschätzung bestätigt fühlt, dass heuer jeder jeden schlagen kann und kein wirklicher Favorit dabei ist.


Amberg und Nürnberg mussten sich knapp geschlagen geben. Römerberg hatte bei der 3:6-Niederlage in Ravensburg auch ein bisschen Pech. In den anstehenden Doppelspieltag mit dem Auswärtsmatch heute (13 Uhr) in Amberg und dem ersten Heimspiel am Sonntag (11 Uhr) gegen Nürnberg wollen die Römerberger aber mit einem besseren Team gehen. Heute spielt Neuzugang Dacian Craciun wieder an Punkt eins. Der Rumäne, zuvor auf Hartplätzen daheim, hat in dieser Woche in der Pfalz trainiert. Seit Mittwoch ist auch Juan Antonio Marin wieder da. Der frühere spanische Top-Spieler, der sich vom Tourzirkus verabschiedet hat, kommt heute an Punkt drei zum Einsatz. Am Sonntag hofft Bohlender, Punkt eins, den Franzosen Laurent Recouderc (192. der Weltrangliste), der im Juni ein Turnier in Polen gewann, einsetzen zu können.
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.172
Datum: Freitag, den 25. Juli 2008
Seite: Nr.10
"Deep-Link"-Referenznummer: '3842023'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper