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5. Spieltag: Sonntag, 03.08.2008 gegen TC Wolfsberg Pforzheim


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Julien Mathieu



Bild: Klaus-Venus.de

_______________________________________________________

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Römerberg


TC Wolfsberg-Pforzheim




Recouderc, Laurent


Trujillo-Soler, Gabriel

6:3

4:6

7:6(5)

Craciun, Dacian


Junaid, Rameez

6:7(7)

1:6


Marin, Juan-Antonio


Klein, Tobias

6:2

6:4


Mutis, Olivier


Fischer, Holger

6:2

6:4


Mathieu, Julien


Dominguez, Alejandro

6:2

7:6(4)


Becker, Jerome


Hantschk, Markus

6:0

7:6(5)


Zwischenstand


Punkte

5:1



Recouderc, Laurent
Mathieu, Julien


Trujillo-Soler, Gabriel
Fischer, Holger

4:6

6:2

7:10

Craciun, Dacian
Becker, Jerome


Junaid, Rameez
Klein, Tobias

6:7

3:6


Mutis, Olivier
Gast, Julian


Hantschk, Markus
Messmer, Thomas

6:3

6:4


Endergebnis


Punkte

6:3



TC Römerberg verlässt nach erstem Saisonsieg Abstiegsränge in der Zweiten Bundesliga

Den glänzend aufgelegten Gastgebern glückte am 4. Spieltag endlich der ersehnte Sieg, gegen den TC Wolfsberg Pforzheim gewann man mit 6:3. Der Erfolg stand dabei bereits vor den Doppeln fest. Die Badener geraten nach der Niederlage in der Verbandsgemeinde selbst tiefer in den Abstiegsstrudel.

Dem Römerberger Jerome Becker glückte nach zwei vergeblichen Anläufen endlich der erhoffte Befreiungsschlag, gegen den erfahrenen Markus Hantschk, einst Weltranglisten-71., gelang Becker ein beachtlicher 6:0 7:6 Erfolg. Bis zum gestrigen Spieltag war Hantschk in allen Einzeln der laufenden Spielzeit noch ohne Niederlage geblieben, weshalb Beckers engagierte Vorstellung nach zwei unglücklichen Drei-Satz-Niederlagen im Einzel gegen Ravensburg und Amberg umso bemerkenswerter war.
Auch Olivier Mutis, einem von drei Franzosen im Kader des Gastgebers, die gestern allesamt zum Einsatz kamen, war ein Sieg vergönnt. Wie der Pforzheimer Hantschk hatte auch er einst den 71. Platz in der Weltrangliste inne (2003), mit seiner ganzen Erfahrung rang er in seinem Einzel den diesjährigen Finalisten der Römerberg Open, Holger Fischer, mit 6:2 6:4 nieder. Es war bereits der dritte Einzelsieg im vierten Spiel für die französische Neuverpflichtung des TCR, nur am 2. Spieltag hatte er gegen den Amberger Dusan Lojda das Nachsehen.

Auf Craciuns Niederlage folgten Siege von Marin und Mathieu

Eine Niederlage musste dagegen der an Position 2 auflaufende Rumäne Dacian Craciun hinnehmen.
Der Römerberger hatte bei seinen bisherigen Einsätzen für seinen neuen Arbeitgeber – im letzten Jahr spielte er noch für den TC Schwarz-Weiss Neckarau auf der Spitzenposition – einen guten Eindruck hinterlassen, gestern dann sollte es gegen Gastspieler Rameez Junaid nicht zum Sieg reichen. Nach dem hart umkämpften ersten Durchgang, den der Australier Junaid erst im Tie-Break mit 9:7 für sich entschied, ging Craciun im zweiten Durchgang mit 1:6 unter. In seiner persönlichen Zweitliga-Bilanz stehen nun zwei Siegen zwei Niederlagen im Einzel gegenüber.
Danach hellten sich die Minen bei den Römerberger Fans aber wieder auf, denn dem mit 33 Jahren ältesten Spieler im Kader des TCR Juan-Antonio Marin gelang im dritten Anlauf 2008 der erste Sieg im Einzel. Seinem Gegner Tobias Klein fügte der bestens aufgelegte ehemalige Weltklassespieler – im Jahr 1999 war Rang 55 ATP seine beste Platzierung - eine 6:2 6:4 Niederlage zu.
Die zwischenzeitliche 4:1 Führung besorgte kurz darauf Julien Mathieu. Der Franzose, in den vergangenen Jahren stets eifriger Punktesammler für die Römerberger, konnte im vierten Anlauf endlich auch einmal wieder einen Sieg bejubeln. Mit seinem 6:2 7:6 Triumph über den Spanier Alejandro Dominguez brachte Mathieu seine Mannschaft in eine hervorragende Ausgangslage, nur noch ein Einzelsieg fehlte den Gastgebern zum Tagessieg.
Nicht einmal die kühnsten Optimisten hätten im Vorfeld der Partie wohl einen solch deutlichen Spielverlauf prognostiziert, bedenkt man nur, dass die Gäste in den vorangegangenen Spielen drei 5:4 Ergebnisse – zwei 4:5 Niederlagen, einen 5:4 Sieg – auf dem Konto hatten. Diese knappen Resultate verdeutlichen, wie eng es in diesem Jahr in der Zweiten Tennis-Bundesliga zugeht, nahezu alle Teams bewegen sich auf gleichem Niveau. Aus diesem Grund rechnete man auch gestern mit einem Kopf-an-Kopf Rennen, doch die glänzend aufgelegten Römerberger brachten das heimische Publikum zum Staunen.
Römerbergs Spitzenmann Laurent Recouderc sollte es schließlich vergönnt sein, für den umjubelten ersten Saisonerfolg der Pfälzer zu sorgen. Gegen Gabriel Trujillo-Soler sollte er in einem dramatischen, mitreißenden Match mit 6:3 4:6 7:6 die Oberhand behalten, im Tie-Break des entscheidenden Satz setzte er sich mit 7:5 durch. Zweimal bereits waren beide Akteure auf der Tour aufeinander getroffen, beide Male hatte der Spanier dabei das bessere Ende für sich gehabt (zuletzt im April diesen Jahres beim Challenger in Athen). Gestern dann konnte der 24-jährige Franzose im direkten Vergleich auf 1:2 verkürzen und somit erfolgreich Revanche nehmen für die erlittenen Zwei-Satz-Niederlagen aus den Jahren 2005 und 2008.

Gast/Mutis legten im Doppel zum 6:3 Endstand nach

In den anschließenden Doppeln wollten die Hausherren dann noch einmal nachlegen, im Kampf um den Klassenerhalt kann am Ende jeder eingefahrene Sieg entscheidend sein.
Zudem hatte man insbesondere in den vorangegangenen Begegnungen in der Doppelkonkurrenz nicht gerade geglänzt, hier hatte man die Partien gegen Ravensburg, Amberg und Nürnberg letztlich verloren;
schon alleine deswegen wollte man sich auf dem heraus gespielten Vorsprung nicht ausruhen.
Letztlich sollte nur dem dritten Doppel um Julian Gast und Olivier Mutis ein weiterer Römerberger Sieg glücken, sie schlugen Markus Hantschk/Thomas Messmer mit 6:3 6:4.
Eine Zwei-Satz-Niederlage mussten Dacian Craciun/Jerome Becker hinnehmen, mit 6:7 3:6 ging das Zweier-Doppel an Rameez Junaid/Tobias Klein.
Die beiden Franzosen Laurent Recouderc und Julien Mathieu schnupperten im Spitzendoppel bereits am Sieg, doch am Ende verloren die beiden gegen Doppelspezialist Gabriel Trujillo-Soler und Holger Fischer im Match-Tie-Break des finalen Durchgangs. 4:6 6:2 7:10 lautete das Endergebnis aus Sicht des Römerberger Duos.

Bohlender : „Heute endlich das benötigte Glück gehabt!“

Römerbergs Teamchef Hubert Bohlender fiel nach dem ersten Erfolg natürlich ein Stein vom Herzen. Endlich habe die Mannschaft nach drei knappen Niederlagen auch einmal das nötige Glück gehabt, das man benötige, um solche Spiele zu gewinnen. „In den letzten Partien gingen die Tie-Breaks meist an die Gegner, heute hatten sowohl Recouderc als auch Becker und Mathieu das bessere Ende für sich“, so Bohlender im Gespräch mit unserer Zeitung.
Freuen konnten sich die Römerberger zudem über die gestrigen Niederlagen der beiden direkten Abstiegskonkurrenten vom TEC Waldau Stuttgart (3:6 in Nürnberg) und vom TC Grün-Rot Weiden (3:6 zuhause gegen Tabellenführer TC Ravensburg). Beide Teams haben 2008 noch immer keinen Sieg auf dem Konto und rutschten in der Tabelle hinter den TC Römerberg ab, der erstmals in dieser Saison den Tabellenkeller verlassen konnte und nun auf Rang 5 klettert. Dort will man auch noch nach dem letzten Spieltag stehen, denn dieser Platz wäre gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Am nächsten Freitag bestreitet die Mannschaft dann bereits ihr nächstes Spiel, gegen den Tabellenzweiten TC Großhesselohe genießt man abermals Heimrecht. (ant)

Vorschau____________________________________________________________

TC Römerberg - TC Wolfsberg Pforzheim

RÖMERBERG. Trotz guter Leistungen gab es für Tennis-Zweitbundesligist TC Römerberg drei knappe Niederlagen. Team-Manager Hubert Bohlender fordert deshalb von der Mannschaft in der Heimpartie gegen TC Wolfsberg Pforzheim, Sonntag 11 Uhr, den ersten Saisonsieg.
„Was nützt es uns, wenn wir toll spielen und kämpfen, am Ende aber mit leeren Händen dastehen. Nun müssen wir auch mal punkten, koste es was es wolle“ sagte der Coach im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Im Vorjahr verloren seine Mannen beim gleichen Gegner mit Jerome Becker auf der Spitzenposition und Julian Gast auf Punkt mit 0:9. Diese deftige Niederlage sollten die Römerberger Cracks aus dem Gedächtnis streichen, wollen sie gegen die mit 2:4 Punkten ebenfalls abstiegsbedrohten Badener etwas ausrichten.
Fünf Spieler des Aufgebotes waren damals nicht dabei: Laurent Recouderc, Dacian Craciun, Juan-Antonio Marin, Olivier Mutis und Julien Mathieu. Sie gehen unbelastet in die Partie. Jerome Becker, Julian Gast und Rares Georgescu sowie Mannschaftsführer Markus Hornung vervollständigen den Kader. Pforzheim, das drei 5:4-Ergebnisse, einen Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto hat, kommt voraussichtlich in der Besetzung Gabriel Trujillo-Soler (Spanien - ATP 343), Junaid Rameez (Australien - 308), Juan Pablo Villar (Argentinien - 550), Tobias Klein (1622), Holger Fischer (643), Alejandro Dominguez (Spanien - 1533), Marco Ockernahl, Markus Hantschk und Thomas Messmer.
Obwohl Römerberg mit Weltklasseleuten wie Craciun und Mutis stärker besetzt ist als im Vorjahr, kommt es nicht so recht in die Gänge. Die Qualität der Mannschaft stimmt - fehlt es bei einigen Akteuren an physischer und psychischer Stärke? Von sieben Dreisatzmatches entschied Römerberg eines für sich - „Ersatzmann“ Georgescu war der Glückliche. Die Stammkräfte Marin, Mathieu und Becker gaben dagegen jeweils zwei Dreisatzspiele ab.
Marin verfügt zweifellos über ein großes spielerisches Potenzial. Auch seine Nerven dürfte er mit seiner Erfahrung aus vielen internationalen Turnieren im Griff haben. Der sympathische Spanier mit den listigen Augen gibt alles, kämpft wie ein Löwe, am Ende steht er in schöner Regelmäßigkeit mit leeren Händen da. Schade eigentlich, denn sein unbändiger Einsatz hätte mehr verdient.
Auch Mathieu, „Mister Zuverlässig“ in den vergangenen Jahren, knüpfte noch nicht an frühere Leistungen an. Nervenstark ist er, das hat der Franzose schon häufig bewiesen. Aber auch ihm ging in den Entscheidungssätzen etwas die Luft aus. Bleibt noch Becker: Der junge Mannheimer spielt phasenweise großes Tennis und beherrscht seine Gegner. In wichtigen Spielszenen, wenn es um Sieg oder Niederlage geht, scheinen ihm die Nerven einen Streich zu spielen.
Und eine alte Tennis-Weisheit besagt, dass Mannschaftskämpfe in den Doppeln entschieden werden. Von neun gewann Römerberg zwei - zu wenig, um letztlich erfolgreich zu sein.
Obwohl Manager Bohlender sieben ganz schwere Endspiele gegen den Abstieg prophezeite, stand ihm die Enttäuschung nach der 3:6-Niederlage gegen Nürnberg ins Gesicht geschrieben. Im Laufe der Woche hoffte er auf das rechtzeitige Ausscheiden seiner Spitzenkräfte Recouderc und Craciun bei Challenger-Turnieren in Tampere/Finnland und Timisoara/Rumänien: „Man wünscht seinen Spielern auf der Tour zwar alles Glück der Welt, doch in diesem Fall denke ich nur an den Verein“. Craciun tat ihm den Gefallen - er schied aus. Recouderc steht in Finnland heute im Viertelfinale. Gewinnt der Franzose, fällt er am Sonntag aus. (dsch)

Zur Erstrunden-Niederlage mit einem Chauffeur

RÖMERBERG (cka). Für Tennisspieler ist die närrischste Zeit im Jahr im Sommer. Während der Medenrunde ist nichts wie sonst. Eine besonders turbulente Woche hat die Saison in dieser Woche Rares Georgescu beschert. Der schon lange in der Pfalz lebende Rumäne hat Chauffeur spielen dürfen. Weil sein Landsmann Dacian Craciun, der in diesem Jahr zum ersten Mal das Römerberger Zweitligateam verstärkt, einen Flug in die Heimat verpasst hat, fuhr Mannschaftskollege Georgescu ihn nach Timisoara. Beim dortigen Challenger-Turnier hatte Craciun eine Wildcard erhalten. Abzusagen kam für ihn nicht in Frage. Rentiert hat sich die Fahrt nur bedingt, denn in der ersten Runde war Endstation. Auf der Rückfahrt hing Georgescu wegen eines kaputten Reifens noch zwei Tage in Ungarn fest, heimgekommen ist er gestern Morgen um fünf Uhr. Ausgeschlafen haben dürfte er bis Sonntag, wenn ab 11 Uhr Wolfsberg Pforzheim beim TC Römerberg gastiert, zum Einsatz kommt er als Ersatzspieler wohl eher nicht. Die Pfälzer haben dreimal gespielt und dreimal verloren. „Es war viel Pech dabei, wir werden aber wieder eine gute Mannschaft haben", setzt Teammanger Hubert Bohlender auf das Sextett, das sich am vergangenen Sonntag Nürnberg mit 3:6 hatte geschlagen geben müssen. Die Pforzheimer stehen unter ähnlichem Erfolgsdruck. Sie haben in Nürnberg 5:4 gewonnen und zu Hause jeweils 4:5 gegen Ravensburg und Amberg verloren. „Das zeigt, wie eng es in diesem Jahr ist. Es will keiner aufsteigen, aber auch keiner absteigen", sagt Bohlender.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.179
Datum: Samstag, den 02. August 2008
Seite: Nr.10
"Deep-Link"-Referenznummer: '3844990'
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TCR erwartet den TC Wolfsberg Pforzheim

Nach drei ebenso knappen wie unglücklichen Niederlagen gegen Ravensburg (3:6), Amberg (4:5) und am letzten Spieltag zuhause gegen den FC Nürnberg (3:6) wollen die 1. Herren des TC Römerberg am morgigen Sonntag den so dringend benötigten ersten Saisonsieg einfahren. Dabei genießt die Mannschaft gegen den TC Wolfsberg Pforzheim abermals Heimrecht, Spielbeginn ist um 11 Uhr.

Die Gäste aus Pforzheim haben ebenfalls bereits drei Partien in der laufenden Spielzeit der 2.Tennis-Bundesliga Süd absolviert, zwei knappen 4:5 Heimniederlagen an den letzten beiden Spieltagen gegen den TC Ravensburg sowie gegen den TC Amberg am Schanzl steht ein 5:4 Sieg zum Auftakt in Nürnberg gegenüber.

Römerbergs Spitzenmann Recouderc voraussichtlich dabei

Der Spanier Gabriel Trujillo-Soler, aktuell auf Position 343 in der Einzel-Weltrangliste, nimmt bei den Gästen die Spitzenposition ein. Mit seinem Einsatz muss gerechnet werden, denn bislang stand er seinem Team bei allen drei Spielen zur Verfügung, wobei er noch keinen Einzelsieg verbuchen konnte. Seine Stärken liegen insbesondere im Doppel, hier feierte er allein in diesem Jahr drei Turniersiege. In der Doppel-Weltrangliste wird er aktuell auf Platz 211 geführt.
TCR-Teamchef Hubert Bohlender hofft, mit Laurent Recouderc sein bestes Pferd im Stall aufbieten zu können. Der Einsatz des Franzosen ist aber noch nicht hundertprozentig gesichert, da der 192. der Weltrangliste aktuell noch bei einem Challenger-Turnier im finnischen Tampa weilt und dort das Achtelfinale erreicht hat. Recouderc ist jedoch auf jeden Fall dabei, wenn er das Finale in Finnland verpasst, bei einem Ausscheiden in der Vorschlussrunde würde der Römerberger Punktegarant noch am Samstag mit dem Flugzeug die Reise nach Deutschland antreten, um schließlich zur Mannschaft zu stoßen.
Diese Begegnung verspricht höchste Spannung, denn Recouderc liegt im direkten Vergleich mit Trujillo-Soler mit 0:2 zurück, eine weitere Niederlage wird der 24-jährige Mann aus Toulouse mit aller Macht verhindern wollen.

Auch Craciun und Marin wieder mit von der Partie

An Position 2 wird bei den Gästen voraussichtlich der Australier Junaid Rameez auflaufen, der 2008 eine positive Einzelbilanz aufweisen kann - 2 Siegen im Einzel steht eine Niederlage gegenüber. Der 27-jährige rangiert im aktuellen Ranking auf Platz 308 im Einzel, im Doppel ist er die Nummer 161 der Welt und damit - genau wie sein spanischer Vereinskamerad Trujillo-Soler - ein echter Doppelspezialist. Sein Gegner wird der Rumäne Dacian Craciun sein, der bislang bei seinen ersten Einsätzen für den TCR einen höchst positiven Eindruck hinterließ.
Position 3 nimmt Juan-Pablo Villar ein. Aktuell nimmt der Argentinier im Einzel zwar „nur“ den 550. Rang ein, doch noch vor 10 Monaten stand er auf 273 im Ranking. Bislang kam er aber nur in einer Saisonpartie zum Einsatz, daher ist sein Erscheinen in der pfälzischen Verbandsgemeinde eher fraglich. Sollte Villar fehlen, würde der an Position 4 der Meldeliste geführte Deutsche Tobias Klein Rang 3 bekleiden und träfe auf den Costa Ricaner in Diensten des TCR, Juan-Antoni Marin.

Wiedersehen mit Open-Finalist Holger Fischer

An Postion 5 der Meldeliste gibt es für das Römerberger Publikum dann ein Wiedersehen mit Holger Fischer, dem diesjährigen Finalisten der Römerberg Open. Olivier Mutis, einst auf Rang 71 der Welt und neu verpflichteter Franzose in Reihen des Gastgebers, wird auf Position 4 sein Kontrahent sein.
Die Spieler Vladimir Obradovic (Serbien), Julien Cuaz aus Frankreich sowie der Spanier Toni Baldellou folgen dann auf den Rängen 6 bis 8, mit deren Mitwirken ist allerdings nicht zu rechnen, da kein einziger von ihnen bislang für die Pforzheimer zum Schläger griff.
Viel wahrscheinlicher ist dagegen der Einsatz von Alejandro Dominguez. Der Spanier kam bereits zweimal zum Einsatz, und auch in Römerberg ist mit seinem Erscheinen zu rechnen. Dominguez, mit einer ausgeglichenen Bilanz im Einzel ausgestattet, nähme folglich Position 5 ein. Römerbergs emsiger Punktesammler Julien Mathieu wird alles daran setzen, Dominguez in die Knie zu zwingen.
Markus Hantschk, 2008 in drei Begegnungen noch ohne Niederlage, folgt schließlich auf Position 6. Auch er ist ein interessanter Spieler, bedenkt man nur, dass er im Jahr 2000 schon einmal Platz 71 der Weltrangliste inne hatte. Heuer wird er zwar nicht mehr in der Weltrangliste geführt, doch jahrelang zählte er stets zu den besten 200 Spielern auf dem Globus. Auch die drei Einzelsiege in der laufenden Zweitligasaison machen deutlich, dass der 30 Jahre alte Deutsche noch längst nicht zum alten Eisen zählt. Gegen Hantschk wird Bohlender entweder Julian Gast oder Jerome Becker aufbieten, die beide für einen Einsatz bereit stehen.

Die Doppel als Zünglein an der Waage

Von seiner Mannschaft fordert Bohlender endlich den ersten Erfolg, viel Pech habe man bei den bisherigen Begegnungen gehabt. „Ich hoffe, dass das Glück endlich auch einmal auf unserer Seite ist“, so der Manager im Gespräch mit unserer Zeitung. In jedem Falle müsse man sich im Vergleich zu den Vorwochen vor allem in den Doppeln steigern, denn hier wurden letztlich die Spiele verloren. „Am Ende wird die Entscheidung über Abstieg oder Klassenverbleib in dieser Saison in den Doppeln gefällt,“ misst Bohlender gerade den Doppeln große Bedeutung bei.
Leicht wird es keineswegs, wenn man sich die oben bereits erwähnte Doppelstärke des Gegners vor Augen führt. Doch wer weiß, eventuell können die Gastgeber ja bereits in den Einzeln vorlegen und sich dadurch selbst in eine gute Ausgangsposition vor den abschließenden Doppeln bringen.
Aber selbst, wenn es wieder nichts werden sollte mit den erhofften 2 Punkten gegen Pforzheim, sei der Zug noch immer nicht abgefahren. Denn die Hauptkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg sieht Bohlender vor allem in Stuttgart und Weiden, die beide am gestrigen Freitag verloren und ebenfalls noch ohne Sieg da stehen. Gegen beide Teams müssen die Römerberger übrigens noch antreten. (ant)