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Berichte zum siebten Spieltag beim TC GR Weiden

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TC GR Weiden - TC Römerberg 5:4


WEIDEN. Im Abstiegsderby der Zweiten Bundesliga Süd unterlag der TC Römerberg gestern beim TC GR Weiden nach einer 4:2-Führung noch 4:5. Sämtliche drei Doppel gingen verloren.
Die Einzelpartien gingen alle über drei hart umkämpfte Sätze mit knappem Ausgang. „Ein Novum im Tennissport. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt“ meinte Hubert Bohlender im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Die Akteure der Pfälzer gaben alles. Sie kämpften als ginge es um ihr Leben. Die Bilanz der Dreisatzspiele sprach nicht für Römerberg. Denn von elf gewannen die Cracks nur zwei. In Weiden verbesserte das Team die Bilanz. Vier Partien entschied es im dritten Durchgang für sich.
Auf der Spitzenposition traf Laurent Recouderc auf den starken Tschechen Jan Minar (Weltranglistenplatz 288). Der 21-jährige Profi aus Marseille bewies erneut seine große Klasse: 6:3, 6:7 stand es nach zwei Durchgängen. Doch anschließen war der Franzose nicht mehr zu bremsen. 6:0 fegte er den fünf Jahre älteren Minar vom Platz. .
Neuzugang Dacian Craciun bewies gegen den Kroaten Antonio Veic (261), dass er nicht nur ein brillanter Techniker ist, sondern auch kämpfen kann, wenn es darauf ankommt. Bohlender: „Er legte los wie die Feuerwehr, schwächelte dann etwas, um sich schließlich doch wieder zu fangen“. Nach 6:3, 3:6 verließ der Rumäne als 6:3-Sieger den Platz.
Mit großem Kämpferherzen wollte Juan-Antonio Marin nach 1:6 verlorenem ersten Abschnitt das Match noch umbiegen. Er siegte anschließend mit dem gleichen Ergebnis. 1:5 lag er im Dritten bereits hinten, doch bravourös kämpfte sich der Spanier heran, wehrte beim Spielstand von 4:5 acht Matchbälle ab und schaffte das nicht mehr für möglich gehaltene 5:5. Dem Kräfteverschleiß zollte er Tribut: 5:7.
Als 17-Jähriger gewann Olivier Mutis den Juniorenwettbewerb in Wimbledon. Bei allen vier Grandslam-Turnieren schlug er auf und erreichte als beste Platzierung das Achtelfinale bei den French Open. Heute verstärkt er mit 30 Lenzen das Römerberger Team. Der Neuzugang begeisterte in dieser Saison mit Weltklasseschlägen. Der Teamchef sieht in ihm aber auch den „Bruder Leichtfuß“, wenn er glaubt, alles im Griff zu haben. Gegen Alexander Satschko (360) wechselten bei ihm auch gestern Licht und Schatten einander ab. „Den ersten Satz hat er mit 4:6 regelrecht verschlafen“ meinte Bohlender. Doch dann riss er sich zusammen, spielte seine Fähigkeiten aus siegte 6:2, 6:4.
Der dritte Franzose im Team, Julien Mathieu, verlor gegen den argentinischen Sandplatzwühler Gustavo Marcaccio zunächst 6:7. Doch dann überrollte er seinen Kontrahenten regelrecht: 6:1. Das Match stand nun auf Messers Schneide. Beide wollten den Sieg und gaben sich bei ihren Aufschlagspielen keine Blöße. Das Ergebnis: 6:6. Im Entscheidungsspiel vergab Mathieu einen Matchball, den zweiten verwandelte er zur scheinbar sicheren 4:2-Führung seiner Mannschaft. Ein Doppel sollte den Mannen um Spielführer Markus Hornung nun reichen, den zweiten Saisonsieg in trockene Tücher zu bringen.
Doch daraus wurde nichts, weil zunächst Recouderc/Mutis 4:6, 6:7 und Mathieu/Julian Gast 2:6 und 4:6 abgaben. Die Spannung war kaum zu überbieten, als Craciun/Becker nach 6:7 (7) der Satzausgleich glückte. Der Champions-Tiebreak musste nun über Sieg oder Niederlage entscheiden. Bei 7:3-Führung schien Römerberg auf der Siegerstraße, doch am Ende fehlte das Quäntchen Glück: 8:10. Nun kommt es am Sonntag zum echten Abstiegs-Endspiel bei Waldau Stuttgart. (dsch)

TC GR Weiden - TC Römerberg 5:4


WEIDEN (dsch). Nach einem wahren Tennis-Krimi verlor Zeitbundesligist TC Römerberg gestern das Abstiegsduell bei TC GR Weiden nach 4:2-Führung noch 4:5. Weiden schickte sein bestes Aufgebot ins Feld - die frühere Nummer 154 der Weltrangliste, Mariano Delfino (Argentinien) lief auf Position sechs auf. Kampf war Trumpf - sämtliche Einzel gingen über drei Sätze. Die beiden Team-Chefs Christian Weiss (Weiden) und Hubert Bohlender (Römerberg) konnten sich nicht daran erinnern, eine solch dramatische Situation erlebt zu haben.
Vier Akteure der Gäste hatten im Einzel die Nase vorn. Nur Juan-Antonio Marin gegen Jan Vacek, der zu besten Zeiten seiner Karriere ATP-Rang 61 belegte, und Jerome Becker gegen Delfino, gaben sich nach Kampfspielen auf hohem Niveau 5:7 und 6:7 geschlagen. Der Franzosen-Import mit Laurent Recouderc an der Spitze, Olivier Mutis und Julien Mathieu holte drei Matchpunkte. Dacian Craciun steuerte den vierten Zähler bei.
Als Recouderc/Mutis und Mathieu/Gast ihr Doppel zum 4:4 abgegeben hatten, stand die Partie auf Messers Schneide. Craciun/Becker lagen nach 6:7 und 7:6 im Champions-Tiebreak bereits 7:3 vorne, um am Ende beim 8:10 mit leeren Händen dazustehen. „Mehr Pech können wir wohl nicht mehr haben. Doch mit einem Sieg bei Waldau Stuttgart ist der Klassenerhalt immer noch möglich“ sagte der enttäuschte Bohlender.
Einzel: Jan Minar - Laurent Recouderc 3:6, 7:6 (7:4), 0:6 Antonio Veic - Dacian Craciun 3:6, 6:3, 3:6, Jan Vacek - Juan-Antonio Marin 6:1, 1:6, 7:5 Alexander Satschko - Olivier Mutis 6:4, 2.6, 4:6, Gustavo Marcaccio - Julien Mathieu 7:6 (7:5), 1:6, 6:7 (6:8) Mariano Delfino – Jerome Becker 7:5, 5.7, 7:6 (7:4)
Doppel: Minar/Vacek - Recouderc/Mutis 6:4, 7:5 Veic/Philipp Piyamongkol - Craciun/Becker 7:6 (9:7), 6.7 (7:9), 10:8 Marcaccio/Delfino - Mathieu/Julian Gast 6:2, 6:4.

TC Römerberg unterliegt beim TC GR Weiden in einem dramatischen Duell


Trotz einer herausragenden kämpferischen Leistung verloren die 1. Herren des TCR auswärts in Weiden. Nach der neuerlichen Pleite, der zweiten innerhalb einer Woche, kommt es für die Pfälzer nächsten Sonntag in Stuttgart zu einem nervenaufreibenden Abstiegsendspiel.

Am gestrigen Sonntag gastierte die 1. Herrenmannschaft des TC Römerberg beim Tabellennachbarn TC GR Weiden.
Sowohl für die Gäste als auch für die Hausherren ging es am siebten und vorletzten Spieltag der Zweiten Tennis-Bundesliga schon beinahe „um Leben oder Tod“, denn beide hatten in den vorherigen Saisonpartien bislang nur einen Sieg für sich verbuchen können. Entsprechend motiviert gingen die Kontrahenten in das wohl wichtigste Match der laufenden Runde, schließlich sollte der Sieger der Begegnung dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen.
Alle Anzeichen im Vorfeld sprachen dafür, dass es ein ganz enges Duell mit knappem Ausgang geben würde, denn die diesjährige Zweite Liga ist so ausgeglichen wie nie zuvor. Wie knapp es dann letztlich tatsächlich zuging, konnte wirklich kaum einer ahnen.

Dramatik in allen sechs Einzeln

Bereits die ersten drei Einzel des Tages, die um 11 Uhr begannen, gingen gleich über die volle Distanz, wobei die Gäste zweimal das bessere Ende für sich haben sollten.
Für den ersten wichtigen Gästesieg zeichnete Dacian Craciun verantwortlich, er zwang seinen kroatischen Kontrahenten Antonio Veic mit 6:3 3:6 6:3 in die Knie. Es war der dritte Einzelsieg im sechsten Spiel für den rumänischen Neuzugang, der gegen den 20 Jahre jungen Veic, aktuell auf Position 261 der Welt platziert, vor allem im ersten und dritten Durchgang sein ganzes Können demonstrierte.
Olivier Mutis, einstiger TOP 100-Spieler und ebenfalls vor der Saison zum TCR gestoßen, baute mit seinem Sieg die Gästeführung gar auf 2:0 aus. Nach Verlust des ersten Satzes, den Weidens Alexander Satschko mit 6:4 für sich entschied, drehte Mutis die Partie und sicherte sich die Sätze zwei und drei mit 6:2 6:4. Mit einem unerreichbaren Stoppball sicherte er sich den Sieg, bis dahin war die TCR-Welt noch voll in Ordnung.

Becker konnte die Gästeführung nicht ausbauen

Jerome Becker, an Position 6 bei den Gästen spielend, hätte gegen den Argentinier Mariano Delfino beinahe die 3:0 Führung geschafft, doch diesen „kleinen Matchball“ zum komfortablen Zwischenstand konnte Becker gegen den 30 Jahre alten Routinier nicht verwandeln.
Bis zum 5:5 im ersten Satz gaben sich beide Spieler bei eigenem Aufschlag keine Blöße, doch dann gelang Delfino das erste Break zum 6:5. Bei eigenem Aufschlag sicherte er sich den Auftaktsatz mit 7:5. Im zweiten Durchgang spiegelte sich der Verlauf des ersten Satzes wieder, doch beim Stande von 5:5 gelang nun Becker das entscheidende Break zum 6:5, dem er bei eigenem Service schließlich den 7:5 Satzgewinn folgen ließ.
Im dritten Satz musste der Tie-Break das Kopf-an-Kopf-Rennen entscheiden, diesen gewann Delfino schließlich mit 7:4, der 1:2 Anschluss aus Sicht des TC GR Weiden war damit geschafft. Nach zwei Siegen zuletzt verlor Becker mal wieder ein Einzel. Dennoch zeigte sich Teamchef Bohlender zufrieden mit der Leistung des eigenen Schützlings. „Jerome Becker hat gegen den starken Mariano Delfino heute ausgezeichnet gespielt, zum Schluss fehlte ihm einfach das nötige Glück.“

Recouderc mit Drei-Satz-Triumph – Im dritten Satz Höchststrafe für den Tschechen Minar

Der Franzose Laurent Recouderc, der am letzten Freitag im Heimspiel gegen den TC Großhesselohe erstmals überhaupt in einem Einzel für Römerberg verloren hatte (in drei Durchgängen gegen Daniel Brands), wollte seinem Team unbedingt einen weiteren Sieg bescheren.
Im Spitzeneinzel gegen den Tschechen Jan Minar (ATP 288) erwischte der 192. der Welt den besseren Start, mit 6:3 ging Satz 1 an den souverän auftrumpfenden Römerberger. Im zweiten Durchgang dann sollte Vacek, einst Nummer 71 der Welt, das nötige Fortune auf seiner Seite haben, er fand nun besser ins Spiel, siegte im Tie-Break mit 7:6 (7:4) und erzwang damit einen dritten Durchgang.
Im finalen Abschnitt gelang dem 24-jährigen aus Toulouse dann ein Auftakt nach Maß, dank zweier Breaks lag er schnell mit 4:0 in Front. Zu diesem Zeitpunkt war die Vorentscheidung bereits gefallen, denn den Vorsprung ließ sich der Spitzenspieler nicht mehr nehmen, am Ende sollte ein weiteres Break folgen. Recouderc hatte den entnervten und entkräfteten Minar mit 6:0 demontiert und für die 3:1 Führung der Pfälzer gesorgt.

Laurent Recouderc eventuell auch in der nächsten Woche dabei

Es war wohl nicht der letzte Einsatz des Franzosen in der laufenden Saison, denn am letzten Spieltag, wo es beim Tabellenschlusslicht aus Stuttgart – die Stuttgarter gewannen übrigens gestern mit 6:3 in Pforzheim und feierten ihren ersten Saisonsieg - zum Herzschlagfinale um den Klassenerhalt kommen wird, weilt Recouderc nicht – wie ursprünglich geplant – in New York. Dort wollte er sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld der US Open spielen, doch in diesem Jahr möchte der Franzose lieber noch einige Challenger-Turniere bestreiten, um sich kontinuierlich in der Weltrangliste nach oben zu spielen. Die Stuttgarter indes werden definitiv nicht auf ihren Spitzenspieler Michael Berrer zurückgreifen können, denn er ist beim letzten Grand-Slam des Jahres dabei.

Marins Aufholjagd ohne Happy-End

Der Spanier Juan-Antonio Marin, der gestern an Position 3 bei den Gästen auflief und es mit Jan Vacek, zweitem Tschechen im Team der Oberpfälzer, zu tun bekam, hatte im ersten Durchgang beim 1:6 keine Chance. Im zweiten Durchgang dann ein komplett anderes Bild, diesmal sicherte sich der ehemalige Weltranglisten-55. aus Spanien den Satz mit 6:1. Im Duell der beiden erfahrenen, über 30 Jahre alten Spieler gestaltete sich der dritte Durchgang deutlich ausgeglichener. Nach einem frühen Break lag Marin zunächst mit 0:2 zurück, kurz darauf lag er sogar mit 1:5 hinten. Die Würfel schienen bereits gefallen, doch Marin kämpfte sich Spiel um Spiel heran und verkürzte auf 4:5. Im anschließenden Aufschlagspiel Marins hatte Jan Vacek dann acht (!) Matchbälle, doch der Sandplatzspezialist wehrte alle ab und schaffte den 5:5 Ausgleich. Die Sensation war zum Greifen nahe, doch nach der bravourösen Aufholjagd gab Marin dann beim Stande von 5:6 – Vacek hatte zuvor das eigene Aufschlagspiel ohne Probleme durchgebracht – doch das eigene Service zum 5:7 ab, wodurch die Gastgeber auf 2:3 verkürzen konnten.


Mathieus wichtiger Sieg im Tenniskrimi brachte die Gäste mit 4:2 in Führung

Auf Position 5 traf Julien Mathieu (Frankreich) auf den erfahrenen Italiener Gustavo Marcaccio. Wie in den übrigen Partien ging es auch hier knapp zu, TCR-Akteur Mathieu verlor den ersten Satz mit 6:7 (5:7). Im zweiten Satz ließ der Römerberger seine ganze spielerische Klasse aufblitzen, schnell lag er mit 3:0 vorn, am Ende ging der Durchgang mit 6:1 an den Franzosen. Somit war klar, dass alle sechs Einzel des Tages über drei Sätze gingen. „So etwas gab es noch nie: alle sechs Einzel über die volle Distanz – Wahnsinn!“, kommentierte Bohlender den Spielverlauf kurz und plakativ.
„Das Spiel zehrte unglaublich an den Nerven“, gab der sonst so gelassene TCR Teamchef Hubert Bohlender Einsicht in sein Innenleben.
Auch hier verlief der finale Abschnitt höchst ausgeglichen. Zu Beginn kassierte Mathieu ein frühes Break, doch kurz darauf gelang ihm das Re-Break. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, der Ausgang war völlig offen. Am Ende konnte sich Mathieu im Tie-Break-Krimi mit 8:6 durchsetzen, er verwandelte seinen vierten Matchball zum enorm wichtigen Sieg, der die Gäste in eine hervorragende Ausgangslage vor den Doppeln brachte.
Dieses letzte Einzel des Tages endete erst gegen 17.15 Uhr, über sechs Stunden dauerten somit alleine die Einzelbegegnungen!
„Wir haben in den Doppeln bislang nicht zu 100 Prozent überzeugen können, schon alleine deswegen war Julien Mathieus Sieg so bedeutend für uns“, zeigte sich Bohlender erleichtert über die 4:2 Führung nach den Einzeln.

Ein Doppel fehlte noch zum Sieg

So aber musste der TC Römerberg „nur“ noch ein Doppel gewinnen, um den Tagessieg und den damit schon fast sicheren Klassenerhalt fix zu machen. Im Spitzendoppel trafen die Franzosen Recouderc/Mathieu auf das tschechische Duo Vacek/Minar, im zweiten Doppel sollten Craciun/Becker Antonio Veic und Philipp Piyamongkol herausfordern. Julien Mathieu/Julian Gast spielten im dritten Doppel gegen Marcaccio/Delfino.
Auch hier sollte die Spannung kaum zu überbieten sein. Recouderc/Mutis zogen beim 4:6 5:7 ebenso den Kürzeren wie kurz darauf Mathieu/Gast. Letztgenannte verloren mit 6:2, 6:4 gegen Marcaccio/Delfino.

Craciun/Becker verloren das entscheidende Doppel im Champions-Tie-Break

Die Gastgeber hatten den 4:4 Ausgleich geschafft, der Vorsprung war dahin, und die Entscheidung musste somit im zweiten Doppel fallen. Auch hier sollten die Römerberger Craciun/Becker den ersten Satz abgeben. Beim 7:6 (9:7) hatten Veic/Piyamongkol das bessere Ende für sich.
Nach den Niederlagen der ersten beiden Doppel richteten sich nun alle Blicke auf dieses alles entscheidende Duell, Herz und Puls der mitgereisten TCR-Fans sowie von Teamchef Bohlender schlugen immer schneller. Im zweiten Durchgang schenkten sich die Kontrahenten abermals nichts, in diesem sollten Craciun/Becker mit 7:6 (9:7) im Tie-Break gewinnen und sich in den dritten Satz retten, der erst gegen 20 Uhr am späten Abend den finalen Akt einläutete. Hier fiel die Entscheidung dann im Champions-Tie-Break, wobei hier wie beim Elfmeterschießen im Fußball neben der notwendigen Nervenstärke auch eine Menge Glück dazu gehört, um den Sieg einzufahren. Doch Glück hatten die Römerberger in dieser Spielzeit selten, und so kam es denn auch, dass sie den Satz mit 8:10 abgeben mussten.

Am nächsten Sonntag Abstiegsendspiel beim TEC Waldau Stuttgart

Trotz einer sehr guten Leistung standen die Römerberger einmal mehr am Ende mit leeren Händen da, es war nicht die erste unglückliche Niederlage der laufenden Spielzeit. Am letzten Spieltag beim TEC Waldau Stuttgart muss nun unbedingt ein Sieg her, sonst steigt das Team aus der 2. Bundesliga Süd in die Oberliga ab. Bis dahin sollte man im Training unbedingt an der Doppelschwäche arbeiten, denn vor allem in dieser Konkurrenz wurden letztlich die Spiele verloren. Am besten für den TCR wäre es sicherlich, wenn die Entscheidung bereits nach den Einzeln feststünde.
Die Dramatik setzt sich also am nächsten Sonntag ab 11 Uhr fort, im Abstiegsendspiel gegen die Schwaben werden Hubert Bohlenders Nerven dann ein weiteres Mal arg strapaziert. In den nächsten Tagen bis zum Spiel wird Bohlender vermutlich noch die ein oder andere schlaflose Nacht hinter sich bringen.

Tobias Anton



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