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Berichte zum neunten Spieltag beim TEC Waldau-Stuttgart

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TC Römerberg steigt aus der 2. Tennis-Bundesliga ab


Es hat nicht gelangt : eine der bittersten Stunden der vergangenen Jahre erlebten die Römerberger gestern im Abstiegsendspiel beim TEC Waldau Stuttgart. Kurz vor 16 Uhr stand nach zwei Jahren Zweitligazugehörigkeit der Absturz in die Oberliga bereits nach den Einzeln fest.

Dabei war es TCR-Teamchef Hubert Bohlender im Vorfeld der Partie noch kurzfristig gelungen, seine besten Spieler für das Schicksalsspiel bei Abstiegskonkurrent TEC Waldau Stuttgart zusammenzutrommeln. Alle Hebel wurden für die „Mission Klassenerhalt“ in Bewegung gesetzt, denn schließlich musste bei den Schwaben unbedingt gewonnen werden, um dem drohenden Sturz in die Drittklassigkeit am letzten Spieltag der laufenden Saison zu entgehen.
Mit der selben Zielsetzung gingen natürlich auch die Stuttgarter in die Begegnung, die ebenfalls ihren stärkste Kader aufbieten konnten. So war der deutsche Spitzenspieler Michael Berrer, aktuell an Position 92 der Welt geführt, entgegen erster Vermutungen doch mit von der Partie, wodurch die ohnehin gut besetzte Stuttgarter Mannschaft eine zusätzliche qualitative Aufwertung erfuhr.

Julien Mathieus Einzelsieg brachte die Gäste mit 1:0 in Führung

Wie auch in allen anderen Tennisklassen Usus begannen die Einzelspiele pünktlich um 11 Uhr zunächst mit den Partien der Spieler an Position 2,4 und 6. Da die TCR-Akteure im Saisonverlauf in den Doppeln bislang eine magere Punktausbeute erzielt hatten, wollte man bereits in den Einzeln, wo man viel bessere Ergebnisse vorweisen konnte, den Grundstein zum erhofften Sieg legen.
Für einen ausgezeichneten Gästeauftakt sorgte dann auch der gestern an Position 6 auflaufende Julien Mathieu. Der Franzose in Römerberger Diensten, seit Jahren zuverlässiger Punktesammler der Pfälzer, gewann seine Begegnung gegen Philipp Marx souverän in zwei Durchgängen mit 6:2 6:3 und lieferte dabei eine klasse Vorstellung ab.

Stuttgart gewann alle übrigen fünf Einzel – Petrazzuolo konnte Matchball nicht zum Sieg verwandeln

Stuttgarts Italiener Leandro Migani gelang es wenig später, die Gästeführung zu egalisieren. Er bezwang den erfahrenen Olivier Mutis mit 6:4 7:5, wobei dem in Argentinien geborenen Waldau-Akteur im ersten Durchgang ein Break über den einstigen französischen Weltranglisten-71. zum Satzgewinn verhalf. Im zweiten führte Mutis dann bereits mit 3:0 und 5:3, doch dem stark auftrumpfenden Migani gelang noch die Wende. Die folgenden vier Spiele gingen alle an den Stuttgarter, der den zweiten Satz noch mit 7:5 zu seinen Gunsten drehte.
Giancarlo Petrazzuolo, der bei seiner Saisonpremiere Rang 2 bei den Gästen einnahm, konnte sich im ersten Abschnitt gegen den irischen Davis-Cup-Spieler Louk Sorensen (ATP 292) nach einem wahren Breakfestival auf beiden Seiten mit 6:4 behaupten. Im zweiten Satz drehte Sorensen dann voll auf, er düpierte den Italiener, derzeit Nummer 306 der Welt und somit nur wenige Plätze hinter Sorensen eingestuft, mit 6:1. Zwei frühe Breaks des Iren sorgten dafür, dass Neuzugang Petrazzuolo laut Hubert Bohlender in der Folge „den zweiten Satz laufen ließ“, um den Fokus ganz auf den dritten Abschnitt zu legen. Nach Break und Re-Break hielten beide Kontrahenten ihren Aufschlag. Beim Stande von 5:4 und Aufschlag Sorensen hatte der Römerberger dann bereits einen Matchball, diesen konnte Petrazzuolo jedoch nicht verwandeln, Sorensen glich zum 5:5 aus. Die Entscheidung fiel schließlich erst im Tie-Break, hier sollte in einem ausgeglichenen Duell der Heimspieler mit 7:3 die Oberhand behalten. Wie schon sooft im Jahr 2008 sollte in einem engen Match das Glück also nicht aufseiten der Römerberger sein.
Für die Gäste, nunmehr mit 1:2 im Rückstand, sollte es anschließend noch schlimmer kommen, denn auch dem Chilenen Giullermo Hormazabal – wie Petrazzuolo erstmals in der laufenden Zweitligarunde für den TCR im Einsatz - blieb ein Erfolg verwehrt. Der 404. der Welt Hormazabal, dessen Einsatz erst durch das Ausscheiden bei einem Future-Turnier in Italien möglich geworden war, zeigte dabei gegen den 22 Jahre jungen Deutschen Sebastian Rieschick (ATP 415) eine indiskutable Leistung, sang-und klanglos ging er mit 2:6 1:6 unter.
3:1 lagen die zufriedenen Hausherren bereits in Front, bei den Römerberger Verantwortlichen und mitgereisten Fans hingegen wurden die Sorgenfalten auf der Stirn zunehmend tiefer.
Der ganze Druck lastete nun auf TCR-Topspieler Laurent Recouderc sowie auf Routinier Juan-Antonio Marin, die in ihren Einzeln gegen Michael Berrer (Recouderc) beziehungsweise Adrian Garcia beinahe schon zum Siegen verdammt waren. Zumindest eine der beiden Partien musste zwingend gewonnen werden, denn bei zwei Pleiten und einem damit einhergehenden 1:5 Rückstand wäre nach zwei Jahren Zweitligazugehörigkeit der Abstieg bereits vor den Doppeln zur traurigen Gewissheit geworden. Das Abstiegsgespenst kreiste nun mehr denn je um den TCR-Tross.
Einem solch immensen Druck muss man selbst als gestandener Spieler erst einmal standhalten, und so dürfte die Anspannung auch beim einstigen Weltranglisten-55. Marin, dem mit 33 Jahren ältesten Gästespieler, deutlich gestiegen sein. Auf Römerberger Seite hoffte man auf einen Triumph des stets gut gelaunten, gebürtigen Costa Ricaners mit spanischem Pass, der in einer erfolgreichen Karriere seine Qualitäten schon bei zahlreichen Grand-Slams unter Beweis stellen konnte.
Im ersten Satz sollte dann aber auch Marin beim 6:7 gegen den Chilenen Adrian Garcia den Kürzeren ziehen, er verlor im „Nervenkrimi“ Tie-Break recht deutlich mit 2:7. Nicht viel später sollte er das ganze Match verloren haben, nach dem 6:7 2:6 stand die Mannschaft mit dem Rücken zur Wand, 1:4 lag man zurück.

Kein Happy-End für den TCR - Recoudercs Niederlage gegen den starken Berrer besiegelte den Abstieg

Laurent Recouderc hätte den TCR nur noch mit einem Erfolg über den derzeit blendend aufgelegten Michael Berrer im Rennen halten können, doch nach seiner 2:6 6:7 (3:7) Niederlage war der bittere Abstieg der Gäste in die Oberliga kurz vor 16 Uhr amtlich. Die Stuttgarter hingegen feierten den vorzeitigen Tagessieg und den den damit erreichten Klassenverbleib frenetisch und schlagen auch 2009 wieder in der 2. Tennis-Bundesliga Süd auf.
Welch ein bitteres Ende für die Pfälzer, die in einem „Seuchenjahr“ in vielen vorangegangenen Begegnungen dem Sieg oft ganz nah waren, doch in den entscheidenden Phasen meist den Kürzeren zogen. Doch ohne das notwendige Glück und mit lediglich einem Saisonsieg – am 5. Spieltag zuhause gegen Pforzheim - auf der Habenseite konnte der Absturz, der zuvorderst der geringen Punktausbeute in den Doppeln zugeschrieben werden muss, letztlich nicht vermieden werden.
Freud und Leid liegen oft nah beieinander, und so durften denn auch die beiden anderen Abstiegskandidaten vom TC Wolfsberg Pforzheim und dem TC GR Weiden über die TCR-Niederlage jubeln. Beide hatten nämlich vorm letzten Spieltag jeweils zwei Sieg auf dem Konto, der Ausgang im direkten Vergleich wurde nach der TCR-Schlappe zur Randerscheinung. 7:2 gewannen die Pforzheimer im Auswärtsspiel beim oberpfälzischen Club aus Weiden.

Im Doppel Moral bewiesen

Zur Nebensache gerieten dann auch die noch ausstehenden Doppel, in denen die Hausherren einige Einzelakteure nicht mehr auf den Platz schickten. In diesen zeigten die Gäste erfreulicherweise nochmal Moral und siegten dreifach. 4:5 lautete das Endergebnis, zu dem Recouderc/Marin (Sieg im Champions-Tie-Break des dritten Satzes), Mutis/Mathieu sowie Jerome Becker/Julian Gast beitrugen.

Sportsmann Bohlender zeigt sich als guter Verlierer

Im Gespräch mit unserer Zeitung bewies Bohlender im Moment der Niederlage wahre Größe: „Ich gratuliere dem TEC Waldau Stuttgart zu einem sehr guten Spiel und zum Klassenerhalt.“ Sein Team habe auch heute über weite Strecken gut gespielt, „aber so ist das eben im Sport. Wo es einen Sieger gibt, steht am anderen Ende nun mal ein Verlierer.“ Viele enge Partien habe man gesehen, in denen den Zuschauern großartiges Tennis geboten wurde. „Am Ende“, betonte Bohlender noch einmal, „ hat uns wirklich häufig das Glück gefehlt, so wie es heute wieder einmal in den Partien von Recouderc, Petrazzuolo und Marin, die ja alle erst im Tie-Break verloren haben, zu beobachten war.“
Und dann wagte er noch einen kurzen Ausblick: „ So bitter es im Moment ist, das selbst gesteckte Saisonziel nicht erreicht zu haben – im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt, und dann greifen wir wieder von Neuem an.“
Wer den umtriebigen Manager kennt weiß, dass er gewiss auch in der kommenden Spielzeit den TCR-Fans wieder eine hochkarätig besetzte Truppe präsentieren wird, um mit ihnen die „Mission Wiederaufstieg“ in Angriff zu nehmen.
In die erste Liga aufgestiegen ist am letzten Spieltag der sechsfache deutsche Meister vom TC Amberg am Schanzl. Nach dem klaren 9:0 Heimerfolg gegen den FC Nürnberg ist man zwar punktgleich mit Vorjahresmeister TC Großhesselohe – beide Teams weisen fünf Siege bei zwei Niederlagen auf – doch aufgrund der unwesentlich besseren Match- und Satzbilanz schließen die Amberger die Saison 2008 als Zweitliga-Meister ab.
Ob die Amberger im nächsten Jahr dann tatsächlich in der höchsten deutschen Spielklasse aufschlagen, ist noch nicht hundertprozentig gewiss. Richard Vogel, Trainer des bayrischen Teams, teilte uns auf Nachfrage jedenfalls mit, dass man ernsthaft über einen Start in der 1. Liga nachdenkt. „ In den kommenden Tagen und Wochen werden wir uns mit dem Vorstand zusammensetzen und Verhandlungen mit Sponsoren führen. Wenn die Voraussetzungen, gerade auch die finanziellen, passen, werden wir weiter sehen.“ (ant

TC Römerberg steigt ab


TENNIS: 4:5-Niederlage bei Waldau Stuttgart

STUTTGART (dsch). Der TC Römerberg hat gestern im „Endspiel" beim Traditionsclub TEC Waldau Stuttgart mit 4:5 verloren und steigt nach zwei Jahren Zweit-Bundesliga-Zugehörigkeit in die Oberliga ab.
„Die Partie war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Statt einer möglichen 3:1-Führung lagen wir unglücklich 1:3 zurück", sagte der enttäuschte Team-Manager Römerbergs, Hubert Bohlender, nach dem 1:5-Rückstand.
Die vier abstiegsbedrohten Mannschaften trafen am letzten Spieltag aufeinander. Römerberg, vor der Partie mit 2:10 Punkten Schlusslicht, hatte beim TEC Waldau Stuttgart die wohl schwierigste Aufgabe zu lösen. Da die übrigen drei Abstiegs-Kandidaten zwei Erfolge aufwiesen, zählte für Römerberg nur ein klarer Sieg. Vier Punkte genügten Waldau, um die Liga zu halten. Doch Stuttgart ließ sich auf keine Rechenspielchen ein, fuhr sein stärkstes Geschütz auf und setzte voll auf Sieg. Also mit der Nummer 92 der Weltrangliste, Michael Berrer, auf eins und dem irischen Davis-Cup-Spieler Louk Sorensen auf zwei. Ferner im Aufgebot: die auf den Positionen drei bis sechs gemeldeten Akteure. „Schlimmer hätte es nicht kommen können", kommentierte Bohlender. Die etatmäßige Nummer zwei, Dacian Craciun, fehlte ihm zwar, doch mit dem Italiener Giancarlo Petrazzuolo und dem Chilenen Guillermo Hormazabal fand er Ersatz.
Nach dem 7:2-Erfolg Waldaus beim Meisterschaftsanwärter TC Ravensburg sprach Römerbergs Coach von einem unglücklichen Spielplan: „Gegen uns spielten alle mit dem besten Aufgebot und gegen unsere Abstiegskonkurrenten fehlten die Besten."

Petrazzuolo und Sorensen lieferten sich einen hochklassigen Kampf auf Biegen und Brechen. Nach einem wahren Breakfestival gewann der Römerberger den ersten Durchgang mit 6:4. Dem kräftezehrenden Auftritt musste er beim 1:6 im zweiten Satz Tribut zollen. 6:5 führte er schließlich im dritten Abschnitt und stand kurz vor dem Matchgewinn. Doch er vergab zwei Matchbälle. Nach einem Doppelfehler Petrazzuolos riss der irische Davis-Cup-Spieler das bereits verloren geglaubte Spiel noch aus dem Feuer. Im Tiebreak beendete der Italiener mit einem weiteren Doppelfehler zum 3:7 die Partie. Der Widerstand schien danach gebrochen, der Abstieg nach der Niederlage Recoudercs im letzten Einzel gegen Berrer endgültig besiegelt. Beide stehen nun im Hauptfeld der heute beginnenden US Open.

SO SPIELTEN SIE:
Einzel: Michael Berrer - Laurent Recouderc 6:2, 7:6, Louk Sorensen - Giancarlo Petrazzuolo 4:6, 6:1, 7:6, Adrian Garcia - Juan-Antonio Marin 7:6, 6:2, Leandro Migani - Olivier Mutis 6:4, 7:5, Sebastian Rieschick - Guillermo Hormazabal 6:1, 6:1, Philipp Marx - Julien Mathieu 2:6, 3:6. Doppel: Rieschick/Marx - Recouderc/Marin 4:6, 6:0, 8:10, Migani/Daniel Stöhr - Mutis/Mathieu 2:6, 1:6, Jakub Herm-Zahlava/Kevin Sorensen - Jerome Becker/Julian Gast 4:6, 4:6.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.192
Datum: Montag, den 18. August 2008
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '3923622'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Zweitliga-Abenteuer ist zu Ende


TENNIS: TC Römerberg steigt nach 4:5 bei TEC Waldau Stuttgart ab

STUTTGART. In einem Herzschlagfinale verlor Zweitligist TC Römerberg gestern zum Saisonende beim früheren Bundesligisten TEC Waldau Stuttgart 4:5. Der Abstieg in die Oberliga ist damit besiegelt.
Die Freitagergebnisse bereiteten TC-Team-Manager Hubert Bohlender im Vorfeld keine Freude. Waldau siegte in Ravensburg 7:2, Pforzheim gegen den voraussichtlichen Meister Großhesselohe 5:4. Die Ausgangssituation für sein Team verschlechterte sich dadurch erheblich. Im ungünstigsten Fall genügte kein 5:4-Sieg mehr. Mindestens ein 6:3 brauchte die Auswahl, um ganz sicher zu sein.
Manager Bohlender hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Formation aufzurüsten. In seinem Mannheimer Büro glühten die Telefondrähte. Giancarlo Petrazzuolo (Italien, Weltranglisten-306.) und Guillermo Hormazabal (Chile/404.) schieden bei Turnieren in Istanbul und Bozen aus und liefen gestern auf.
Kurz nach 7.30 Uhr ging"s am Morgen los. Auch beim Frühstück auf dem Autobahn-Rastplatz Sindelfinger Wald war die Stimmung noch bestens. Doch bald stand die Frage im Raum: Spielen Waldaus Spitzencracks Michael Berrer und Louk Sorensen, oder sind sie schon in Richtung US Open unterwegs? Beide sollten antreten.
Nach und nach trafen die Schlachtenbummler aus der Pfalz in Stuttgart ein. Ex-Präsident Gerd Werry hatte dazu aufgefordert, die Mannschaft zu begleiten. Gut 50 Anhänger folgten. Julien Mathieu fegte auf Position sechs Philipp Marx 6:2, 6:3 vom Platz: 1:0. „Mein taktisches Konzept, ihn an der Grundlinie festzunageln, ist voll aufgegangen", sagte Mathieu.
In einer ausgezeichneten Partie holte sich Petrazzuolo Satz eins mit 6:4. Nach 1:6-Verlust ging er im dritten 6:5 in Front, erarbeitete sich zwei Matchbälle, um im Tiebreak zu verlieren. Olivier Mutis wähnte sich nach 4:6 verlorenem ersten Durchgang auf der Siegerstraße. Bis zum 4:1 beherrschte er den Italo-Argentinier Leandro Migani.
Nach 5:3-Vorsprung schlug Mutis zum Satzgewinn auf und patzte. Er verlor seinen Aufschlag noch zweimal und gab einen scheinbar sicher geglaubten Erfolg noch aus der Hand: 5:7. Statt der erhofften 3:1-Führung schlug nun ein 1:3-Rückstand zu Buche. Die Moral schien gebrochen.
Der 23-jährige Hormazabal reiste mit der Empfehlung von zwei Turniersiegen in Palazzuolo/Italien und Koszalin/Polen sowie zwei Finalteilnahmen an. Er enttäuschte auf der ganzen Linie. Gegen den 22-jährigen Nachwuchsmann Sebastian Rieschick ging der Chilene sang- und klanglos mit 1:6, 1:6 unter.
Nun lag es an Spitzenspieler Laurent Recouderc, Römerberg im Match zu halten. Im ersten Abschnitt ließ der hünenhafte deutsche DavisCup-Spieler Michael Berrer dem zierlichen Franzosen beim 6:2 keine Chance. Anschließend trumpfte der Gäste-Akteur hervorragend auf, erarbeitete sich beim Stand von 6:5 gar einen Satzball, den Berrer aber mit einem wunderbaren Stop vereitelte. Im Tiebreak behielt der Stuttgarter das bessere Ende für sich. Nach dem 5:1 für Waldau war der Abstieg besiegelt. Die Doppel Recouderc/Juan-Antonio Marin, Mutis/Mathieu und Jerome Becker/Julian Gast sorgten mit drei Erfolgen für Ergebniskosmetik. (dsch) Sport
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.192
Datum: Montag, den 18. August 2008
Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '3923551'
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Abschlusstabelle der 2. Bundesliga 2007