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1. Spieltag: Sonntag, 19.07.2009 beim 1. FC Nürnberg
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Spielername von:
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Spielername von:
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1.Satz
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2.Satz
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3.Satz
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1. FC Nürnberg
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TC Römerberg
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Ouahab, Lamine
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Becker, Jerome
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6:4
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6:4
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Kindlmann, Dieter
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Mijic, Ivo
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6:1
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6:1
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Flock, Alexander
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Gast, Julian
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6:2
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7:6 (7:5)
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Mertl, Jan
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Halbroth, Benedict
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6:0
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6:2
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Vik, Robin
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Beutel, Joscha
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6:0
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6:0
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Tattermusch, Andreas
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Georgescu, Rares
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6:4
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6:3
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Zwischenstand
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Punkte
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6:0
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Kindlmann, Dieter/Tattermusch, Andreas
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Becker, Jeorme/Gast, Julian
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6:2
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6:1
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Mertl, Jan/Vick, Robin
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Miji, Ivo/Georgescu, Rares
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6:1
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6:3
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Flock, Alexander/Dolbea, Daniel
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Halbroth Bendedict/Beutel Joscha
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6:3
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6:0
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Endergebnis
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Punkte
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9:0
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Gegen starken 1. FCN gut gespielt - aber ohne ChanceDie Römerberger reisten zum Auftakt der 2. Bundesliga zu Ihrem ersten Einsatz zum 1. FC Nürnberg. Der Franken ausgemachtes Ziel ist die eingleisige 2. Bundesliga und müssen sich dafür am Rundenende in der Tabelle unter den ersten 4 Mannschaften befinden. Um dieses Ziel zu erreichen, erwartete die Pfälzer am Sonntag eine überaus starke Heimmannschaft, die um mindestens eine Klasse besser als die Gäste aufgestellt war.
Trotz der hohen Überlegenheit der Platzherren waren die Römerberger nicht ganz chancenlos, was die Ergebnisse allerdings nicht wiederspiegeln. Invo Mijic zollte seinem Gegenüber Dieter Kindelmann zu viel Respekt und begann gegen den in der Weltrangliste an Nr. 188 stehenden Bayer sehr nervös, was er im Laufe der Partie auch nicht ablegen konnte. Für einen schnellen Tennisspieler hat der junge Kölner, seine Eltern sind kroatischer Herkunft, er ist in Köln geboren, noch einige Pfunde zuviel und seine Spritzigkeit ließ ebenfalls noch Wünsche offen. Das zeigte sich gerade bei schnellen Bällen des Nürnbergers, womit er reihenweise punktete. Trotzdem zeigte sich der Neue im Römerberger Team mit seiner Vorstellung zufrieden. Diese war schon besser als in seinem Match vor Wochenfrist bei den Römerberg Open. Benedict Halbroth merkte man seine fehlende Spielpraxis an, welche er bislang wegen seines Studiums noch nicht in vollem Umfang erreicht hat. Er schlug schöne Bälle, aber seine Fehlerquote gegen den Tschechen Jan Mertl war doch zu hoch. Zudem konnte er im ersten Satz ca. 20 Spiel- + und Breakbälle nicht nutzen und gab diesen Durchgang mit 6:0 an den Nürnberger ab. Im zweiten Satz hatte er wiederum Breakmöglichkeit zum 3:1, kassierte aber den Ausgleich und musste sich am Ende mit 6:2 gegen den auf Position 304 rangierenden Tschechen geschlagen geben. Noch interessanter verlief das Match von Rares Georgescu gegen Andreas Tattermusch. Bis zum 4:4 hatte er ein Break geschafft, jedoch auch ein Rebreak hinnehmen müssen. Beim Stand von 4:5 konnte er seinen Aufschlag wiederum nicht durchbringen und gab den Satz mit 6:4 ab. Schnell lag der Rumäne in pfälzer Diensten im zweiten Satz mit 0:2 im Hintertreffen. Nach einer Aufholjagd führte Georgescu sogar mit 3:2, spielte aber immer noch zu verklemmt und benötigte zu viele Chancen für einen Punktgewinn. Spielte er zu defensiv machte sein Gegner sofort gewaltig Druck und übernahm die Führung des Spiels und holte sich so die weiteren Zähler. In der Folge musste sich Georgescu nun doch mit 6:3 beugen. Die Partie hätte für den Römerberger positiv ausgehen können, hätte er sich mehr zugetraut und nicht gar so ängstlich agiert. Ende der letzten Saison hätte er solch ein Spiel gewonnen. In der zweiten Runde war mehr drin für die Römerberger. Jerome Becker kämpfte mit großem Einsatz gegen den an Nr. 133 eingestuften Lamine Ouahab und gab beide Sätze knapp mit 6:4 an den Algerer. Julian Gast dagegen lag gegen Alexander Flock schnell mit 0:3 im Hintertreffen und musste sich nach der Regenpause mit einem 2:6 begnügen. In Satz 2 wehrte der Eppelheimer 5 Satzbälle ab und rettete sich somit in den Tie-Break. Von 3 Stürzen auf dem regenglatten Boden gehandicapt, konnte er sich nicht mehr richtig konzentrieren. Blieb nicht ein Stoppball direkt an der Netzkante hängen, es wäre wahrscheinlich der Sieg im 2. Satz für Gast gewesen. So ging der Tie-Break mit 5:7 an den Nürnberger. Für Joscha Beutel war Robin Vik zu stark, gewann dieser doch in der letzten Woche das Challenger-Turnier in Oberstaufen, und der Gästespieler gab sein Spiel mit 0:6, 0:6 ab. Die Doppel waren nur noch für die Galerie und gingen ebenfalls an die Platzherren: Becker/Gast 2:6, 2:6, Mijic/Georgescu 1:6, 3:6, Halbroth/Beutel 3:6, 0:6. (dfa)
Sieg fast unmöglich
TENNIS: Zweitligist TC Römerberg spielt beim 1. FC Nürnberg
Zum Auftakt der Zweitbundesliga-Saison reist der TC Römerberg am Sonntag ins Frankenland. Spielbeginn ist um 11 Uhr.
„Nürnberg ist Favorit", meinte Coach Hubert Bohlender: „Ein Sieg für uns mit einer rein deutschen Mannschaft ist gegen diesen starken Gegner wohl kaum möglich." Wenn sich der Tross übermorgen um 6.30 Uhr auf die Reise begibt, trägt er auch die Hypothek einer 3:6-Heimniederlage aus dem Vorjahr im Gepäck. Damals standen Akteure wie Laurent Recouderc, Dacian Craciun, Olivier Mutis, Julien Mathieu und Juan-Antonio Marin im Team.
Im Laufe der Woche trainierte die Auswahl unter der Leitung des neuen Trainers William Wille. Die Übungseinheiten galten in erster Linie den Doppelformationen. Schließlich, meint Manager Bohlender, falle die Entscheidung über Sieg und Niederlage in aller Regel in den Doppeln. Deshalb sei es besonders wichtig, die richtigen Paarungen zu finden und taktische Konzepte auszuprobieren.
Die Mannschaft geht laut Bohlender bestens vorbereitet in die Partie. Auf Position eins läuft Jerome Becker, Nummer 67 der deutschen Rangliste, auf. Er habe in Frankreich Meisterschaftsrunde gespielt und Akteure um 200 bis 300 der Welt geschlagen. Ivo Mijic, das von den früheren Davis-Cup-Spielern Andreas Maurer und Marc-Kevin Goellner betreute 19-jährige Nachwuchstalent, werde nach seiner Erkrankung von Tag zu Tag besser.
Auch Julian Gast bestritt im Mai und Juni Punktespiele. In der Schweiz schlug er in der Ersten Liga auf. Bohlender: „Dass auch er gut drauf ist, bewies er mit dem Einzug ins Achtelfinale bei den Römerberg Open." Benedict Halbroth, Joscha Beutel und Rares Georgescu stehen seit Wochen im gemeinsamen Training. Der Coach bescheinigt ihnen gute Form. Reservist und Doppelspieler Sascha Sroka trat für das zweite Team in der Pfalzliga an.
Nürnbergs Betreuer Franz-Josef Wich: „Es wird von der Aufstellung des Gegners abhängen." Seine eigene gab er nicht preis. „Wir versuchen, mit einer Top-Mannschaft zu spielen." Auf der Spitzenposition steht der beste Algerier Lamine Ouahab, Weltranglistenrang 142, gefolgt von Andreas Vinciguerra (Schweden), Sebastian Decoud (Frankreich), dem Sonthofener Dieter Kindlmann, Alexander Flock, Jan Mertl, Robin Vik (beide Tschechien) und Stefan Wauters (Belgien).
Mit diesen Leuten möchte Nürnberg die Qualifikation zur eingleisigen Bundesliga. Coach Wich ist mit der Aufgabe der regionalen Zweigleisigkeit keineswegs einverstanden: „Der DTB hat über die Köpfe der betroffenen Vereine hinweg diese Entscheidung getroffen." (dsch)
ERBACHM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.163
Datum: Freitag, den 17. Juli 2009
Seite: Nr.18
"Deep-Link"-Referenznummer: '5257906'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
Zum ersten Spiel der Zweitbundesliga-Saison reist der TC Römerberg am Sonntag nach Nürnberg.
Da Nürnberg der Favorit ist, werden wir wohl nicht mit einem Sieg die Heimreise antreten können. Wir spielen mit einer rein deutschen Mannschaft und um Kosten zu sparen, werden wir erst am Sonntag um 06:30 Uhr mit der Mannschaft von der Anlage des TC Römerberg aus starten.
Geplant ist es zu den Heimspielen unsere Gegner mit einer schlagkräftigen Truppe zu besiegen und unseren Zuschauern Tennis vom Feinsten zu bieten.
2008 verloren wir auf eigener Anlage unser Heimspiel mit 3:6 gegen den 1. FC Nürnberg. Damals standen so starke Spieler wie Laurent Recouderc, Dacian Craciun, Olivier Mutis, Julien Mathieu und Juan-Antonio Marin im Team und nach einem Zwischenstand von 3:3 haben wir unglücklich alle drei Doppel verloren.
Damit unsere Bilanz im dieses Jahr positiver ausfällt trainierte die Truppe unter der Leitung des neuen Cheftrainers William Wille die ganze Woche über. Die Übungseinheiten galten in erster Linie den Doppelformationen, denn wir wollen nicht mehr so viele Spiel in den entscheidenden Doppeln verlieren. Daher ist es besonders wichtig, die richtigen Paarungen zu finden und taktische Konzepte auszuprobieren.
Ivo Mijic spielt zur Zeit in Aschaffenburg bei einem Future Turnier und hat dort das Halbfinale im Doppel erreicht. Er konnte die an zwei gesetzten Nacic-Aalfirevic / Sancic, beide aus Kroatien, mit seinem Partner Raspudic (BIH) besiegen.
Die Mannschaft ist bestens vorbereitet. Auf Position eins kämpft Jerome Becker Position 67 der deutschen Rangliste. Er hat in Frankreich Meisterschaftsrunde gespielt und Spieler um 200 bis 300 der Welt geschlagen. Ivo Mijic, das von dem früheren Daviscup-Spieler Andreas Maurer betreute, 19-jährige Kölner Nachwuchstalent, wird nach seiner Erkrankung von Tag zu Tag besser. Auch Julian Gast bestritt in den Monaten Mai und Juni Punktespiele. In der Schweiz schlug er in der Ersten Liga auf. Dass auch er gut drauf ist, bewies er mit dem Einzug ins Achtelfinale bei den Römerberg Open. Dort hat er sich einen weitern ATP Punkt erkämpft. Benedict Halbroth, Joscha Beutel und Rares Georgescu stehen seit Wochen im gemeinsamen Training. Doppelspieler Sascha Sroka bestritt für das zweite Team in der Pfalzliga die Medenrunde und steht als Reservespieler bereit.
Nürnbergs Teammanager Franz-Josef Wich geht von einem Sieg seine Mannen aus. Auf der Spitzenposition steht der beste Algerier Lamine Ouahab, ATP 142, gefolgt von Andreas Vinciguerra (Schweden), Sebastian Decoud (Frankreich), dem Sonthofener Dieter Kindlmann, Alexander Flock, Jan Mertl, Robin Vik (beide Tschechien) und Stefan Wauters (Belgien). Mit dieser schlagkräftigen Einheit möchte Nürnberg die Qualifikation zur eingleisigen Bundesliga schaffen. Wie die Mannschaft tatsächlich antritt, werden wir am Sonntag erfahren. Ich würde mich freuen, wenn wir viele unserer treuen Schlachtenbummler, in Nürnberg begrüßen könnten.
Hubert Bohlender
Teammanager 2. Bundesliga
TC Römerberg
TENNIS: Zweite Bundesliga wird 2010 eingleisig - Saisonstart für Römerberg
RÖMERBERG (cka). Die Zeichen stehen auf Abschied: Weil es ab der kommenden Saison eine eingleisige und damit noch teurere 2. Tennis-Bundesliga geben wird, kann es gut sein, dass die Pfalz zukünftig kein Bundesliga-Männer-Tennis mehr bietet. Zukunftsmusik. Zunächst will das Team des TC Römerberg in der morgen mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg beginnenden Runde alles geben.
Mit Glück hatten die Römerberger in der vergangenen Saison den Klassenverbleib gesichert. Sportlich am letzten Spieltag nach einer 4:5-Niederlage beim TEC Waldau Stuttgart abgestiegen, profitierten sie vom späteren Rückzug der Schwaben ... Doch es war ein Kuckucksei, das sie da ins Nest bekamen. Schließlich wird in der kommenden Saison alles neu sortiert. Die Guten kommen in die 2. Liga, die „Schlechten" in die neue Regionalliga, die vor Jahren von den Sportwarten des Südwestens nach Gutdünken abgeschafft worden war. Ähnlich scheint es sich nun mit der neuen 2. Liga zu verhalten. Bei den Vereinen gibt es kaum Befürworter.
Die gibt es allerdings in der Bundesliga. Gerald Marzenell, Mannheims Teamchef, findet die Neuerung nicht schlecht. Generell sieht er den Tennissport wieder im Aufwind. „Der Boden ist erreicht, es geht wieder Schritt für Schritt nach oben." In den Bundesligen „finden sich dann die Mannschaften wieder, die da auch hingehören."
Auf den Weg gebracht worden ist die Strukturreform laut Heinz Wagner, Sportwart des Deutschen Tennisbund (DTB), vom Bayerischen Tennisverband, der seine Vorstellungen nicht durchsetzen konnte, aber Auslöser für die Gründung einer Kommission war. Die Vertreter der 2. Ligen, bei denen es in diesem Jahr nun ordentlich zu rumoren scheint, waren darin durch ihre Sprecher vertreten. Der Hauptgedanke war, auf den Ebenen auf denen der DTB Zugriff hat, für ein einheitliches Erscheinungsbild zu sorgen. Was gelungen ist - mit der Ausnahme der Vierer-Mannschaften in der Männer-Bundesliga ( ansonsten sind sechs Spieler in einem Team üblich). In der Kommission hat es bei der Entscheidung für die eingleisige 2. Bundesliga laut Wagner eine klare Mehrheit gegeben, weil das Unterhaus bisher „eine leidvolle Geschichte" war. Die Liga sei einmal von „guten Gedanken begleitet gewesen, die Realität hat uns aber eines Besseren belehrt. Wenn dort so gespielt wird wie bisher, dann ist sie ein Übel", spricht Wagner auf das Taktieren vieler Vereine an, die nur noch mit B-Teams antreten, wenn der Klassenverbleib gesichert ist und das Theater jedes Jahr nach Saisonende, wenn ein Verein nach dem anderen abspringt und händeringend nach Clubs gesucht werden muss, die dabei sein wollen.
Der TC Römerberg falle im Zweifel jedenfalls weich, glaubt Wagner, weil die Regionalliga eine attraktive Liga ist. Neben der neuen eingleisigen 2. Bundesliga hat der DTB aber auch die Regionalligen neu sortiert. Aus fünf sind vier gemacht worden, was die Pfalz nicht betrifft, weil der Südwesten mit den Verbänden Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden, Württemberg und Hessen gleich geblieben ist. Sachsen und Thüringen gehören ab nächster Saison zum Süden, die anderen östlichen Bundesländer zum Norden.
KAMMC
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.164
Datum: Samstag, den 18. Juli 2009
Seite: Nr.11
"Deep-Link"-Referenznummer: '5258579'
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