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Berichte zum neunten Spieltag gegen TC SW Neckarau


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Mit diesem Team haben wir gewonnen!





Bild: Jan Winkler

von links oben:
Ivo Mijic, Teamchef Hubert Bohlender, Benne Halbroth, Julien Mathieu, Marco Flory, Trainer William Wille,
zweite Reihe: Landestrainer Robert Pfeffer, Joscha Beutel, Jerome Becker, Rares Georgescu,
liegeng: Julian Gast

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ohne Worte......

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Die Nummer eins hinter GW Mannheim


TENNIS: Der TC Römerberg verabschiedet sich mit einem 5:4-Heimsieg gegen SW Neckarau aus der Zweiten Liga.Damit erreicht die Mannschaft wenigstens ihr Minimalziel im Rhein-Neckar-Dreieck. Nach den Einzeln sieht es aber noch ganz anders aus. Doch dann zeigt die Auswahl endlich wieder einmal Doppelstärke.

VON MARCO BRÜCKL

RÖMERBERG. Mit einem glücklichen Ende stieg die Tennis-Mannschaft des TC Römerberg gestern aus der Zweiten Bundesliga ab. Im achten und abschließenden Vergleich der Saison gewannen die Cracks von Coach Hubert Bohlender gegen den TC Schwarz-Weiß Neckarau zuhause mit 5:4 (2:4) und reichten die rote Laterne an die Badener weiter.
Für Teammanager Bohlender war der Sieg zum Schluss ein versöhnlicher Abschied, für die willige, meist überforderte Mannschaft, die aber auch einiges Pech im Rundenverlauf entwickelte, eine Genugtuung. Versöhnlich stellte sich auch der Zuschauerzuspruch für Bohlender dar.
Das Derby zog nicht zuletzt Gäste über den Rhein. Aber auch gestern zeigte sich wieder, dass die Tennisspieler auf der TCR-Anlage eigentlich mehr Interesse verdient hätten.
Beim Stand von 1:2 in den Einzeln sah es erstmals so aus, als bögen die Hausherren auf die Gewinnerstraße ein. Jedenfalls schien ein 4:2-Zwischenergebnis vor den Doppeln möglich. Punkt eins Jerome Becker bekam Mathias Wellermann beim 5:3 in den Griff, nachdem er zuvor ein Break hinten lag.
Ivo Mijic gab den ersten Satz zwar mit 6:7 (5:7) gegen Daniel Steinbrenner ab, lag parallel aber im zweiten Durchgang mit 3:1 in Front. Benedict Halbroth zeigte seinem Gegenüber Florian Halb, was er draufhat und führte mit 4:2.
Das Siegesfeuer loderte aber nur kurz und schwach. Für Römerbergs Trainer William Wille jedenfalls ist die künftige Klasse, die Regionalliga, kein Beinbruch. Im Gegenteil: „Das ist besser für den TCR", sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Die sehr starke Konkurrenz in der Zweiten Liga habe viel Geld für ausländische Topspieler ausgegeben, mehr als es zu erwarten gewesen sei. Die künftige eingleisige Zweite Liga sprenge den finanziellen Rahmen schon wegen der noch weiteren Reisen.
Coach Wille stuft die Wahrscheinlichkeit, dass die Mannschaft zusammenbleibt, sehr hoch ein. Zum Beispiel: „Ich möchte unbedingt, dass Ivo Mijic bleibt." Der TCR müsse auch ein paar Junge heranführen.
Mijic ist 18 Jahre alt. In Köln trainiert er in der Tennisakademie des ehemaligen Davis-Cup-Spielers Marc-Kevin Goellner und dessen Trainer Andreas Maurer.
Wille: „Ivo fühlt sich wohl hier. Ich glaube, er bleibt." Manager Bohlender: „Die Spieler haben bei uns eine gute Rundumbetreuung. Das ist schon professionell, was mir machen."
Der 56-Jährige selbst plant, sich so langsam zurückziehen und seine Aufgaben an Jüngere zu übergeben. „Ich mache das noch maximal zwei Jahre. Dann möchte ich alles intakt übergeben", teilte Bohlender mit, der die Römerberg Open seit 17 Jahren auf die Beine stellt und sich um die erste Mannschaft „nicht gar so lange" kümmert. Es sei heute aber nicht mehr so einfach, junge Leute zu begeistern.
Insofern hat der Macher Glück, dass mit Tochter Myriam eine Tennisverrückte längst kräftig mitmischt, die wiederum Gleichgesinnte gefunden hat. Die Idee, die Saison in einer Beach-Party-Atmosphäre ausklingen zu lassen, stammte von der 23-jährigen Studentin der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Sportmanagement.
ERBACHM
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.189
Datum: Montag, den 17. August 2009
Seite: Nr.23
"Deep-Link"-Referenznummer: '5357099'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

TC Römerberg gibt Schlussleuchte ab


RöMERBERG (aboe). Den Erhalt der Klasse konnte Tennis-Zweitligist TC Römerberg eh nicht mehr realisieren, dafür aber hat er das Minimalziel erreicht: Mit einem 5:4 (2:4) im „Finale" gegen den TC SW Neckarau übergab der TCR die Schlussleuchte an seinen gestrigen Kontrahenten.
Hubert Bohlender freute sich ungemein über diesen ersten Saisonerfolg, doch er hatte schon am Morgen im Angesicht einer bis dahin noch gänzlich unschön verlaufenen Runde einen entspannten Eindruck hinterlassen. „Wäre es unser Ziel gewesen, die eingleisige Zweite Liga zu erreichen, hätten wir das wohl auch geschafft. Dann hätten wir mehr Geld in ausländische Spieler investiert", sagte der Teammanager. Die Qualifikation für die neue Zweite Liga hätte für den TCR jedoch nur Nachteile gebracht: Weite Fahrten, etwa nach Bremerhaven - und wenige Zuschauer aus des Gegners Lager. „Ich denke, dass die Zweite Liga in der Wahrnehmung nicht den Stellenwert hat, den sie verdient. Und ich denke, dass sich das auch nicht ändert", sagte Bohlender und fügte mit Vorfreude auf die Regionalliga hinzu: „Da kommen die Gegner aus einem Umkreis von 100 Kilometern und bringen dann auch Zuschauer mit." Bohlender wird versuchen, seine Equipe beisammen zu halten. Ein, zwei Spieler will er ferner noch rekrutieren. Jung sollen die Neuankömmlinge sein - und aus dem Umkreis stammen.
Gestern durfte sich Bohlender nicht nur über einen Sieg, sondern erstmals in dieser Saison auch über eine ansprechende Kulisse freuen. 220 Gäste sahen, wie der TCR einen 2:4-Rückstand nach den Einzeln noch drehte. Ein packendes Finale.
Einzel: Jerome Becker - Mathias Wellermann 6:3, 6:3; Julien Mathieu - Philipp Gründler 6:3, 1:6, 6:2; Ivo Mijic - Daniel Steinbrenner 6:7 (5), 3:6; Julian Gast - Jonas Berg 5:7, 4:6; Benedict Halbroth - Lennart Maack 4:6, 1:6; Rares Georgescu - Florian Halb 6:1, 4:6, 4:6
Doppel: Mathieu/Gast - Gründler/Berg 6:4, 2:6, 10:8; Becker/Halbroth - Halb/Wellermann 6:2, 7:6 (2); Mijic/Georgescu - Steinbrenner/Maack 6:4, 7:5.
KONZOKH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.189
Datum: Montag, den 17. August 2009
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '5362151'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper




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