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Aufstiegsrunde 2006
TC Römerberg verpasst erneut Zweitliga-Aufstieg
TENNIS: 1:5 gegen favorisierten Gastgeber TC Wiesloch - Julien Mathieu fehlt im entscheidenden Spiel - Es bleibt Hoffnung
WIESLOCH. Auch im dritten Anlauf nach 2001 und 2004 klappte es mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga nicht. Mit Bravour marschierte der TC Römerberg durch die Oberliga und holte sich die Meisterschaft. Doch ohne seine etatmäßige Nummer Eins, den Franzosen Julien Mathieu, verlor das Team gestern das entscheidende Match der Aufstiegsrunde gegen den favorisierten Gastgeber TC RW Wiesloch mit 1:5.
„Wir haben eine glänzende Saison gespielt. Doch der krönende Abschluss blieb uns leider verwehrt. Meine Spieler waren heute einfach zu verkrampft", sagte Teamchef Hubert Bohlender, nachdem Rares Georgescu seine Partie verlor und die Niederlage feststand. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Römerberg mit Wiesloch hoch geht, zieht sich eine Mannschaft aus der ersten oder zweiten Bundesliga zurück. Gemunkelt wird, dass sich Bundesliga-Absteiger Piding mit derartigen Überlegungen beschäftigt.
Trotz des Scheiterns sprach Vereinsboss Gerd Werry von einer glänzenden Runde: „Der Club ist stolz auf die Mannschaft, auch wenn wir das ganz große Ziel letztlich doch nicht erreichten. Dies war die beste Oberligarunde, die das Team je abgeliefert hat. Ich gratuliere den Spielern und der gesamten Managementgruppe um Hubert Bohlender."
Kurz vor Spielbeginn teilte Mathieu mit, dass er für die Sonntagsbegegnung nicht zur Verfügung steht. Der Verband des Departements Lothringen, für den der Franzose als Trainer tätig ist, bestand auf seinem Einsatz bei den nationalen Meisterschaften in Paris. Dies war ein nicht auszugleichender Nachteil gegen die mental überlegenen Badener.
Am Samstag suchten die vielen Schlachtenbummler ihre Cracks vergeblich auf den Plätzen in Wiesloch.
Denn beim Sign-In hatte der TCR mit einer Summe von 936 Ranglistenpositionen des Deutschen Tennis-Bunds gegenüber deren 946 bei WR knapp die Nase vorn und zog damit ins Finale ein. Spielführer Markus Hornung und seine Jungs schauten sich ihren Gegner, den TC oder den Württemberg-Vertreter STG Geroksruhe, die sich im Halbfinale gegenüberstanden, in aller Ruhe an. Doch auch dieser Vorteil nutzte ebenso wenig wie die Anfeuerungen durch die etwa 100 mitgereisten Pfälzer.
Der Speyerer Gerhard Nett, einst Trainingspartner von Steffi Graf, um sie als Linkshänder vor allem auf die Begegnungen mit Martina Navratilova vorzubereiten, heute Sportwart des Aufsteigers, äußerte sich nach der Sektdusche im Gespräch mit der RHEINPFALZ: „Wir sind erstmals in der zweiten Bundesliga und haben unser ganz großes Ziel damit erreicht. Natürlich tut es mir um meine Freunde in der Pfalz etwas leid. Aber vielleicht schaffen sie es ja doch noch."
Schon kurz nach Spielende lobte Coach Bohlender seinen Kapitän Markus Hornung, der das Training organisierte und für einen „hervorragenden Teamgedanken" sorgte: „Mit Markus, der in alle sportlichen Entscheidungen eingebunden war, klappte die Abstimmung hervorragend. Die gesamte Truppe bereitete mir riesigen Spaß. Denn alle hielten sich an ihre Zusagen, und was noch besonders wichtig war, alle blieben verletzungsfrei. Dass es nun nicht geklappt hat, werden wir verkraften."
Für die Saison 2007 möchte er erneut versuchen, sehr gute deutsche Spieler aus der Region an Land zu ziehen. „Natürlich baue ich auch auf den jetzigen Kader, eventuell verstärkt durch einen weiteren Ausländer. Gespräche wurden bisher zwar noch nicht geführt. Aber in Kürze werde ich damit beginnen." (dsch)
FMSPE01 / FMSPE01
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Speyerer Rundschau
Datum: Nr.199
Datum: Montag, den 28. August 2006
Seite: Nr.23
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
Kein Glück im Finale
TENNIS: Römerberger Aufstieg erneut vertagt
WIESLOCH (cka). Auch im dritten Anlauf hat es nicht geklappt: Der TC Römerberg hat gestern den Aufstieg in die 2. Tennis-Bundesliga verpasst. Der Oberliga-Meister von Rheinland-Pfalz/Saarland unterlag im Finale der Aufstiegsrunde mit 1:5 gegen den gastgebenden TC Wiesloch.
Ausgerechnet im wichtigsten Spiel des Jahres fehlte den Römerbergern ihr Topspieler. Julien Mathieu musste in seiner französischen Heimat bei den „Großen Medenspielen" antreten. So ging der Eppelheimer Julian Gast als Spitzenkraft ins Spiel. Sein Gegner, Pavel Snobel aus Prag, hatte nur drei seiner acht Einzel in der Runde gewonnen. Aber gestern hatte der Tscheche leichtes Spiel, weil Gast einen rabenschwarzen Tag erwischte und 0:6, 0:6 verlor. Die Ehre der Römerberger rettete Benedict Halbroth, der allerdings zittern musste: Im dritten Satz hatte er gegen Philipp Piyamongkol schon 5:1 vorne gelegen, um dann mit Ach und Krach 7:5 zu siegen. Pech für Rares Georgescu: Im ersten Satz vergab er mehrere Matchbälle im Tiebreak.
Mehr als eine Vorentscheidung war die Niederlage Markus Hornungs an Punkt sechs gegen Johannes Schmidt. Der Römerberger hatte mehr mit sich selbst zu kämpfen, hielt sich im Spiel, schaffte im entscheidenden dritten Satz auch bei 4:5 das Rebreak, hatte beim Stand von 6:5 zwei Matchbälle, die er aber nicht nutzte. „Des isses", brüllte sein Gegner nach dem verwandelten Matchball. Den Punkt hatte Römerberg fest eingeplant ...
2001 war Römerberg schon einmal in der Aufstiegsrunde. Vor zwei Jahren sogar mit Heimrecht, weil Rheinland-Pfalz ausrichtender Verband war. Da verlor man denkbar knapp mit 4:5 gegen SW Neckarau. Die Mannheimer sind gerade wieder abgestiegen aus der 2. Liga. Die Wieslocher waren im zweiten Versuch erfolgreich, vor drei Jahren hatten sie es in Windhagen schon einmal probiert. Römerbergs Mannschaftsbetreuer Hubert Bohlender nahm die Niederlage sportlich: „Die Saison ist vorbei, es geht weiter." Ganz abgehakt hat er den Aufstieg noch nicht, schließlich könnte einer der Zweitligisten abmelden, dann würde Römerberg nachrücken.
So spielten sie:
Einzel: Pavel Snobel - Julian Gast 6:0, 6:0, Andres Dellatorre - Cyril Baudin 6:0, 0:6, 6:2, Dustin Brown - Thorsten Wolff 6:2, 6:3, Philipp Piyamongkol - Benedict Halbroth 5:7, 6:2, 5:7, Nicolas Vogel - Rares Georgescu 6:7, 1:6, Johannes Schmidt - Markus Hornung 3:6, 6:4, 7:6
KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Speyerer Rundschau
Datum: Nr.199
Datum: Montag, den 28. August 2006
Seite: Nr.16
Präsentiert durch MSH-Web:digiPaper
Samstag: 26.08.2006, 11.00 Uhr
Spielername von:
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Spielername von:
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1.Satz
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2.Satz
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3.Satz
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TC RW Wiesloch
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STG Geroksruhe
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Snobel Pavel
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Woisetschläger Martin
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6:1
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6:4
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Dellatore Andreas
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Schmid Kai
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6:3
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6:0
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Brown Dustin
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Schmidt Victor
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7:5
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6:1
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Piyamongol Philiph
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Schoeck Martin
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4:6
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6:2
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5:7
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Vogel Nicolas
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Bayh Adrian
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7:6
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7:5
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Schmidt Johannes
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Rauscher Max
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6:3
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6:1
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Zwischenstand
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Punkte
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5:1
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Endergebnis
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Punkte
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5:1
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Sonntag: 27.08.2006, 11.00 Uhr
Spielername von:
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Spielername von:
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1.Satz
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2.Satz
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3.Satz
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TC RW Wiesloch
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TC Römerberg
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Snobel Pavel
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Gast Julian
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6:0
|
6:0
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Dellatore Andreas
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Baudin Cyril
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6:0
|
0:6
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6:2
|
Brown Dustin
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Wolff Thorsten
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6:2
|
6:3
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|
Piyamongol Philiph
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|
Halbroth Benedict
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5:7
|
6:2
|
5:7
|
Vogel Nicolas
|
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Georgescu Rares
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7:6
|
6:1
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Schmidt Johannes
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Hornung Markus
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3:6
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6:4
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7:6
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Zwischenstand
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Punkte
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5:1
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Endergebnis
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Punkte
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5:1
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Dorfclub strebt empor
TENNIS: TC Römerberg kämpft um Liga zwei
RÖMERBERG. Zwei Ziele formulierte der ehrgeizige Teamchef des Römerberger Oberligisten, Hubert Bohlender, vor Saisonbeginn: Der Titel eines Rheinland-Pfalz-Saarland-Meisters sollte es sein und als Zugabe der Aufstieg in die zweite Bundesliga. Den ersten Auftrag haben die Mannen um Spielführer Markus Hornung ohne Niederlage in der Oberligarunde bravourös erledigt. Am Wochenende soll der zweite Schritt folgen, wenn es bei den Relegationsspielen im badischen Wiesloch um den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Liga geht.
Nach dem Verzicht des Hessenmeisters TEVC Kronberg und des württembergischen Meisters TC Bad Friedrichshall (wir berichteten) bestreiten am Samstag ab 11.00 Uhr der TC Römerberg, der TC RW Wiesloch und der württembergische Vizemeister STG Geroksruhe die Relegationsspiele um den Aufstieg in die zweite Liga. Nur der Sieger dieses Qualifikationsturniers steigt sicher auf. Nachdem sich aber immer wieder Mannschaften aus der ersten oder der zweiten Bundesliga zurückziehen, könnte auch der Zweite den Aufstieg schaffen.
Die württembergische Wettspielordnung sieht vor, den Gruppenersten mit dem Zwangsabstieg zu bestrafen, wenn er nicht an den Aufstiegsspielen teilnimmt. Geroksruhe profitierte von der Entscheidung des Verbandes, Friedrichshall vom Zwangsabstieg zu verschonen. „Wäre der Verband stur geblieben, hätten wir die Aufstiegsrunde mit einer chancenlosen Nachwuchsmannschaft bestritten“ sagte Friedrichshalls Mannschaftskapitän Dirk Schwarzer, der hochzufrieden ist, die Qualifikation für die ab 2007 neu eingeführte Baden-Württemberg-Liga erreicht zu haben.
Nach den Durchführungsbestimmungen für die Aufstiegsrunde dürfen Spieler, die auf den Meldeplätzen 1-6 gemeldet sind, nur eingesetzt werden, wenn sie an mindestens einem Gruppenspiel teilgenommen haben. Römerberg hat mit dieser Regelung keine Probleme, denn alle gemeldeten Spieler absolvierten mindestens eine Partie. Weder bei Wiesloch noch bei Geroksruhe ist dies der Fall.
Nach dem Sign-In-Verfahren am Samstagmorgen summiert der Oberschiedsrichter die DTB-Ranglistenplätze der sechs anwesenden, auf dem Spielbericht notierten Einzelspieler einer jeden Mannschaft. Dabei erhält das Team mit der niedrigsten Summe Rang eins und steht damit bereits im Finale am Sonntag. Die beiden anderen Aufstiegsanwärter ermitteln am Samstag den Endspielgegner.
Geroksruhe muss aufgrund der schlechteren Ranglistenplätze auf jeden Fall ins Halbfinale. Ob Wiesloch oder Römerberg zunächst pausieren, entscheidet sich erst am Samstag, wenn Wiesloch seinen Mannschaftsmeldebogen vorlegt. Wie Bohlender mitteilt, kommt es darauf an, ob bei Wiesloch der in der DTB-Rangliste auf Position 62 geführte Spanier Mariano Albert-Ferrando zum Einsatz kommt. „Noch ist er verletzt. Spielt er nicht, sind wir in der besseren Position, sofern meine Spieler alle fit sind, und spielen am Sonntag das entscheidende Match. Spielt er, müssen wir ins Halbfinale“ sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Römerberg tritt in stärkster Besetzung an, also mit den beiden Franzosen Julien Mathieu und Cyril Baudin. Darüber hinaus sollen Julian Gast, Thorsten Wolff, Benedict Halbroth und Markus Hornung im Einzel für die notwendigen Punkte sorgen. Rares Georgescu, Björn Behles und Sascha Sroka stehen ebenfalls zum Einsatz bereit. Fünf Siege reichen zum Gesamterfolg aus, weil die nur in Rheinland-Pfalz geltende umstrittene neue Zählweise, zwei Punkte für ein gewonnenes Einzel und drei für ein Doppel, keine Anwendung findet Hat eine Mannschaft den fünften Punkt erreicht, ist das Match beendet.
Für Bohlender und sein Team hätte die zweite Bundesliga einen ganz besonderen Reiz. „Sich mit Mannschaften wie den Bundesliga-Absteigern 1. FC Nürnberg, TC Max-Aicher Piding sowie solch renommierten Vereinen wie TC Großhesselohe, GR Weiden, Wolfsberg-Pforzheim oder Amberg am Schantzl, die fast alle schon in der ersten Bundesliga spielten, zu messen, wäre für uns als kleiner ‚Dorfclub’ eine phantastische Sache“ meinte der Coach, der die Chancen seiner Truppe bei „fünfzig zu fünfzig“ sieht.
In der Favoritenrolle ist aber doch Wiesloch, sofern die Mannschaft komplett antreten kann. Der „Alt-Speyerer“ Gerhard Nett, einst als Bundesliga-Crack bei GW Mannheim am gelben Filzball, zog als Sportwart des TC Wiesloch zunächst ein vorsichtiges aber positives Resümee: „Wir wollten unbedingt badischer Meister werden und dieses Ziel haben wir erreicht“. Die große Chance, vor heimischem Publikum das Unternehmen Aufstiegsrunde als Sieger und Aufsteiger zu beenden, dürfte in diesen Tagen aber auch seine Gedankenwelt beherrschen. (dsch)
TENNIS: TC Bad Friedrichshall verzichtet
RÖMERBERG. Mit dem Sieg über den TC Grötzingen qualifizierte sich der TC Wiesloch als letzter Vertreter für die Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga, die am kommenden Wochenende in Wiesloch stattfindet. Nachdem der Hessenmeister TEVC Kronberg seine Teilnahme absagte, erklärte nun auch der Meister der Württemberg-Liga, TC Bad Friedrichshall, seinen Verzicht. Wie dessen Sportwart Ernst Kast mitteilte, habe es aus sportlichen Gründen keinen Sinn, mit einer Rumpfmannschaft anzutreten, da vier Stammspieler wegen ihres Studiums in den USA nicht zur Verfügung stehen. Dafür springt nun der STG Geroksruhe als Gruppenzweiter ein. Die Verbände Rheinland-Pfalz und Saarland vertritt der Oberligameister TC Römerberg. (dsch)
Durchführungsbestimmungen
für die Aufstiegsrunde der Herren zur 2. Bundesliga Gruppe Süd 2006
Nach Feststellung der Landesmeisterschaft muss der Vorstand der jeweiligen Vereinsmannschaft dem
Landesverband formlos per Fax Mitteilung geben, ob die Mannschaft an der Aufstiegsrunde teilnimmt oder nicht bzw. das Heimrecht zur Austragung der Aufstiegsrunde wahrnimmt. Eine verspätete Mitteilung wird als Nichtteilnahme bzw. Nichtwahrnehmung des Heimrechts verstanden. Der Landesverband meldet die teilnehmende Mannschaft an der Aufstiegsrunde und schickt die namentliche Mannschaftsmeldung mit eingetragenen DTB-Ranglistenplätzen, genauer Staatsangehörigkeitsangabe und unter Beachtung der Bedingungen A + B (siehe unten) dem Spielleiter der Regionalliga Süd-West.
Spieler, die in zwei Altersklassen gemeldet werden, weil die Wettspielordnung des Landesverbandes dies
zulässt, können bei den Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga Süd nicht teilnehmen, wenn sie bereits in einer
anderen Altersklasse in der Regionalliga bzw. der Bundesliga gespielt haben.
Bedingung A:
Auf den Meldeplätzen 1-7 dürfen nicht mehr als zwei Spieler gemeldet sein, die nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der EU besitzen.
Bedingung B:
Spieler, die auf den Meldeplätzen 1-6 gemeldet sind, dürfen nur eingesetzt werden, wenn sie an mindestens einem Gruppenspiel teilgenommen haben.
Bitte beachten Sie die Bestimmungen im Regionalliga-Statut (§ 10,7) bezüglich des Einsatzes von
sogenannten „Tennisdeutschen“.
Die vier Mannschaften der Verbände Baden, Hessen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Württemberg ermitteln in einer Aufstiegsrunde mit Sign-In-Verfahren (s. unten) einen Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd.
Heimrecht bei der Aufstiegsrunde der Herren am 26./27.08.2006 hat die Mannschaft aus Baden.
Sign-In-Verfahren:
Alle Summen der Ranglistenplätze der sechs anwesenden, auf dem Spielbericht notierten Einzelspielerinnen einer jeden Mannschaft werden in einer Reihenfolge festgehalten. Dabei erhält die Mannschaft mit der niedrigsten Summe den Rang 1, die mit der zweitniedrigsten Summe den Rang 2, usw. Die Mannschaften mit Rang 1 und Rang 2 werden gesetzt; die beiden verbleibenden Mannschaften werden von oben nach unten in das Turniertableau gelost.
Die Sieger der Halbfinalspiele vom Samstag ermitteln im Finale am Sonntag den Aufsteiger in die 2. Bundesliga Süd.
Die Verlierer der Halbfinalbegegnungen spielen am Sonntag um Platz 3 (wichtig für Nachrücker!). Nehmen nur drei Mannschaften teil, so ist die Mannschaft mit der niedrigsten Rangsumme spielfrei und erreicht das Finale am Sonntag.
Oberschiedsrichter und Schiedsrichter werden vom ausrichtenden Landesverband im Benehmen mit dem
Regionalliga-Spielleiter benannt. Die Kosten trägt der ausrichtende Verein.
Die Durchführungsbestimmungen sollten sehr frühzeitig den betreffenden Vereinen zugestellt werden. Nur so können Pannen im Vorfeld vermieden werden.
Die Prüfung der Spielberechtigung erfolgt durch die Landesverbände, die über die notwendigen Unterlagen verfügen.
Der Ausschuss der Regionalliga Süd-West
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Die Mannschaft 2006:
von links, stehend: Team Chef Hubert Bohlender, Mannschaftsführer Markus Hornung, Benedict Halbroth, Cyril Baudin, Julien Mathieu, Coach Robert Pfeffer,
von links kniend: Björn Behles, Julian Gast, Thorsten Wolff, Rares Georgescu
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Vorname
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Name
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Jahrgang
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DTB Rangliste
|
ATP Rangliste
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ID Nummer
|
Julien
|
Mathieu
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1982
|
81 A
|
800
|
18201947
|
Julian
|
Gast
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1980
|
82
|
1048
|
18008083
|
Cyril
|
Baudin
|
1983
|
145 B/A
|
900
|
18301963
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Thorsten
|
Wolff
|
1977
|
149 B
|
-
|
17700604
|
Nicolas
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Quinault
|
1978
|
175 B
|
1300
|
17801281
|
Benedict
|
Halbroth
|
1987
|
181
|
-
|
18701016
|
Björn
|
Behles
|
1980
|
220 B
|
-
|
18008799
|
Rares
|
Georgescu
|
1983
|
294
|
-
|
18300293
|
Markus
|
Hornung
|
1980
|
298
|
-
|
18005887
|
Sascha
|
Sroka
|
1984
|
-
|
-
|
18401572
|
Tobias
|
Raab
|
1982
|
-
|
-
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Stand: 26.03.2006 Bo
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