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1. Spieltag: Samstag, 23.07.05 beim TC Pirmasens

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Pirmasens


TC Römerberg




Szczepanik Piotr (2)


Gast Julian (1)

6:7

4:6


Polessnig Markus (4)


Halbroth Benedict (2)

7:5

6:4


Schaul Pascal (5)


Hornung Markus (3)

3:6

1:6


Weislogel Tom (6)


Georgescu Rares (5)

1:6

3:6


Kur Marius (12)


Kuharszky Andreas (6)

0:6

6:2

6:7

Schimmel Sven (13)


Voinea Marian (9)

7:6

6:3


Zwischenstand


Punkte

2:4



Szczepanik Piotr (2)
Kur Marius (12)


Gast Julian (1)
Hornung Markus (3)

6:7

3:6


Polessnig Markus (4)
Weislogel Tom (6)


Halbroth Benedict (2)
Raab Tobias (4)

7:5

6:2


Schaul Pascal (5)
Kömmerling Jens (14)


Georgescu Rares (5)
Sroka Sascha (7)

7:5

3:6

6:4

Endergebnis


Punkte

4:5



.

Zoom

Julian Gast Nummer 1 der Setzliste




Bild: Klaus-Venus.de


Zoom

Spieler und Trainer
Marian Voinea
Bild: Klaus-Venus.de

Kuharszky hält den Traum am Leben
TENNIS: TC Römerberg will BASF Ludwigshafen in die Pflicht nehmen


RÖMERBERG. Es fehlte nicht viel, und die hochgesteckten Ziele des Römerberger Förderkreis-Vorsitzenden Hubert Bohlender wären am ersten Oberliga-Spieltag bei RW Pirmasens geplatzt. Neuzugang Andreas Kuharszky sicherte mit einem hart erkämpften Dreisatzsieg nach 0:3-Rückstand den vorentscheidenden vierten Mannschaftspunkt im Tie-Break.
Die Einheimischen waren der erwartet schwere Gegner und brachten den Favoriten in arge Verlegenheit. Auf der Spitzenposition beherrschte Julian Gast zwar Polens Ex-Vizemeister Piotr Szczepanik, bestimmte die Begegnung und punktete mit glänzenden Vor- sowie Rückhandschlägen. Der Eppelheimer in Reihen des TCR brachte sich aber durch vermeidbare Fehler selbst in Gefahr und sorgte für die Zähler seines Gegners. „Ich war sehr gut drauf und hatte in keiner Phase das Gefühl, als Verlierer den Court zu verlassen. Durch meine Spielfreude überpowerte ich etwas und produzierte in meinem Übermut einige leichte Fehler. Der Tie-Break im ersten Satz war dann mit 7:3 aber doch deutlich." In Durchgang zwei fand Gast zu Konzentration und sicherem Spiel: 6:4.
Benedict Halbroth bot gegen den österreichischen Davis-Cup-Spieler Markus Polessnig eine temperamentvolle, spannende Partie. Er gab sich nach hartem Kampf 5:7, 4:6 geschlagen. „Ihm fehlte das notwendige Glück, die Big-Points für sich zu entscheiden. Seine Formkurve zeigt konstant nach oben, und wir können von ihm noch einiges erwarten", meinte Coach Bohlender.
Gegen den mit vielen Vorschusslorbeeren ausgestatteten Pascal Schaul ließ der monatelang von Verletzungen geplagte Markus Hornung überhaupt nichts anbrennen. Die Römerberger Nummer drei beherrschte den Luxemburger, spielte nahezu fehlerfrei und hatte beim 6:1, 6:3 keine große Mühe. Mit seinem Spiel war der Medizinstudent „absolut zufrieden". Was den früheren Pfalzmeister aber neben seinem Auftaktsieg am meisten freute: „Meine Verletzungen sind auskuriert, und auch konditionell bin ich in guter Verfassung."
Mit einem deutlichen Zweisatz-Sieg gegen Tom Weislogel bewies auch Rares Georgescu seine gute Form. 6:1, 6:3 lautete das standesgemäße Endergebnis für den amtierenden Hallen-Rheinland-Pfalz-Meister. Marian Voinea erwischte nicht seinen besten Tag und gab sein Match mit 6:7, 3:6 ab.
Nach einer 4:2-Einzel-Führung genügte ein Doppel zum knappen Erfolg. Gast/Hornung verspielten im ersten Durchgang zwar ein 4:1. Den Tie-Break dominierten sie beim 7:2 klar. Ein Break im zweiten Satz genügte zum 6:3. Halbroth/Tobias Raab und Georgescu/Sascha Sroka überließen Sieg und Punkte den Westpfälzern.
Nachdem der TC BW BASF Ludwigshafen seine Mannschaft kurzfristig zurückzog, spielten die Römerberger Tennis-Cracks gestern mit zwei Vierermannschaften gegeneinander, um den Zuschauern Oberliga-Tennis zu bieten. Der Verein überlegt nun, Ludwigshafen für den entstandenen wirtschaftlichen Schaden - TCR-Vorsitzender Gerd Werry nannte eine Gesamtsumme „weit im vierstelligen Bereich" - in Regress zu nehmen. (dsch)
ERBACHM / ERBACHM
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Speyerer Rundschau
Datum: Nr.170
Datum: Montag, den 25. Juli 2005
Seite: Nr.18
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Dramatik zum Auftakt der Tennis-Oberliga: Römerberg siegt mit 5:4 in Pirmasens
Der Favorit wackelt, aber fällt nicht


Pirmasens (add). Der Favorit wackelte kurze Zeit, aber er fiel nicht. 4:5 unterlag gestern zum Auftakt in der Tennis-Oberliga Aufsteiger RW Pirmasens dem Meisterschaftsaspiranten TC Römerberg.
Mit ein wenig mehr Glück wäre für die Westpfälzer sogar mehr drin gewesen. Über 100 Augenpaare richteten sich ab kurz nach 15 Uhr auf Platz acht der Anlage von Rotweiß. 2:4 oder 3:3 nach den Einzeln, das war die Frage, die im Match zwischen Marius Kur und dem Ungar in Römerberger Diensten, Andreas Kuharszky, entschieden wurde. Für alle die vorentscheidende Frage, denn dass Römerberg bei einer 4:2-Führung das Spiel mit einem Doppel nach Hause bringen würde, daran zweifelte niemand.
6:0 hatte Kuharszky Kur im ersten Satz abgefahren. Der Pirmasenser wurde seinem Ruf als Spätstarter mal wieder gerecht, kam immer besser ins Spiel, gewann Durchgang zwei mit 6:2 und lag im dritten Satz 3:0 vorne, als Piotr Szczepanik sein Match gegen Julien Gast in zwei Sätzen verloren hatte. Es roch nach 3:3, aber Kuharszky hatte ausgemacht, dass Kur Probleme am Netz hatte, stellte sein Spiel um. Er holte den Kontrahenten immer öfter nach vorne und passierte ihn dann ein ums andere Mal.
3:3 stand es, 4:3 für den Römerberger, 4:4. Es war nun eine ausgeglichene, höchst spannende Partie - beide Spieler lagen noch einmal ein Break vorne, hatten die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. In beiden Fällen folgte der Ausgleich. 6:6, Tie-Break. In dem war Kuharszky der Mann, der etwas mutiger spielte, sein Service zum 1:0 gewann, Kur gleich dessen erstes Service abnahm. Zwar konnte auch Kur den Römerberger einmal breaken, aber das beantwortete der prompt mit dem Re-Break und schließlich hatte der Ungar die Nase mit 7:5 vorne und damit das 4:2 für den Favoriten erzielt.
„Schade, es war sicher drin, das Spiel zu gewinnen. Und wenn wir hier mit 3:3 rausgehen, zittern die vielleicht", mutmaßte der Pirmasenser Doppel-Spezialist Jens Kömmerling, der wie seine Kollegen Kur tröstete. Zufrieden waren die Pirmasenser Zuschauer dennoch. „Klasse Tennis", lobten sie.
Das hatten vor allem der Pirmasenser Neuzugang Markus Polessnig und der Römerberger Neuzugang Benedikt Halbroth demonstriert. Das zweifellos beste Match des Tages entschied der Österreicher für sich; in zwei klasse Sätzen, in denen er bewies, dass er nicht nur einen starken Aufschlag und sichere Schläge im Repertoire hat, sondern, dass er auch ein Spiel analysieren kann und folgerichtig immer wieder Halbroths Rückhand erfolgreich ins Visier nahm. Damit hatte er einen Grundstein für die Hoffnung auf eine kleine Sensation gelegt, den zweiten legte Sven Schimmel, der in einem guten Match Römerbergs Routinier Adrian Voinea schlug.
Den entscheidenden Punkt holte das Römerberger Duo Gast/Hornung im Doppel.

So spielten sie:
Einzel: Piotr Szczepanik - Julien Gast 6:7, 4:6; Markus Polessnig - Bendikt Halbroth 7:5, 6:4; Pascal Schaul - Markus Hornung 3:6, 1:6; Tom Weislogel - Rares Georgescu 1:6, 3:6; Marius Kur - Andreas Kuharszky 0:6, 6:2, 6:7; Sven Schimmel - Marian Voinea 7:6, 6:3.
Doppel: Szczepanik/Kur - Gast/Hornung 6:7, 3:6; Weislogel/Polessnig - Halbroth/Tobias Raab 7:5, 6:2; Schaul/Jens Kömmerling - Georgescu/Sascha Sroka 7:5, 3:6, 6:4.
KAMMC / KAMMC
Quelle:
Publikation: Sonntag Aktuell
Regionalausgabe: Vorderpfalz
Datum: Nr.30
Datum: Sonntag, den 24. Juli 2005
Seite: Nr.13
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