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Rückblick 2005 und Vorschau auf 2006
TENNIS: Hubert Bohlender „platt“ aber nicht entmutigt
RÖMERBERG. „Noch nie war die Oberliga so ausgeglichen und so stark besetzt wie in diesem Jahr. Glückwunsch nach Saarbrücken, mit dem TC Rotenbühl holte sich das professionellste Team und ein Spitzen-Tennisclub verdient den Meistertitel“ kommentierte Römerbergs erster Vorsitzender Gerd Werry die abgelaufene Saison der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saarland.
Die eigene Mannschaft konnte die hochgesteckten Ziele nicht ganz erreichen und belegte in der Abschlusstabelle mit 6:6 Punkten Rang vier unter sieben Clubs, nachdem sich der achte Vertreter, BASF TC BW Ludwigshafen, nach dem ersten Spieltag kurzfristig zurückzog und damit für Verärgerung bei den übrigen Oberliga-Vereinen sorgte.
Mit der Zuschauer-Resonanz, trotz schlechter Witterung bei den Heimspielen, zeigte sich der Vereins-Boss zufrieden. Besonders freue es ihn, dass nicht nur eigene, sondern auch viele Mitglieder benachbarter Tennisclubs die Spiele verfolgten und die Mannschaft unterstützten, obwohl sich der Erfolg nicht wie gewünscht einstellte.
Hubert Bohlender, Mannschaftsbetreuer und Manager der Römerberg Open, mit seinem Engagement wesentlich am sportlichen Erfolg des TCR beteiligt, fühlt sich nach dem Turnier und der Oberligarunde einfach nur „platt“ und freut sich auf einige Wochen ohne sportliche Termine. Unabhängig davon richtete sich sein Blick bereits am vergangenen Sonntag auf die nächste Oberliga-Saison, als der letzte Ball geschlagen und der Klassenerhalt nach dem 8:1-Kantersieg über den TC Boehringer Ingelheim endgültig gesichert war.
„Unser erklärtes Ziel ist und bleibt der Aufstieg in die zweite Bundesliga. Ich habe einige Zweitbundesliga-Begegnungen gesehen und festgestellt, dass in der Oberliga ein vergleichbares Tennis gespielt wird. Julian Gast lieferte auf Mannschaftsposition eins hervorragende Spiele, gewann drei Begegnungen und verlor ebenso viele mit etwas Pech in Dreisatz-Matches. Der letzte Tick fehlte noch, deshalb wollen wir uns auf der Spitzenposition verstärken. Dies eröffnet den anderen Spielern höhere Gewinnchancen, da sie alle eine Position nach unten rutschen. Wir brauchen vorne einfach eine ´Granate’, die aber auch finanzierbar sein muss und für die gesamte Saison zur Verfügung steht“ sieht Bohlender Handlungsbedarf.
Erste Gespräche seien zwar bereits geführt worden, endgültige Zusagen liegen nach Aussagen des Coachs aber noch nicht vor. Es darf also spekuliert werden: Im Gespräch sind Spitzenleute wie der Österreicher Markus Polessnig, der im Vorjahr noch für den BASF TC das Racket schwang und in diesem Jahr den Absteiger TC RW Pirmasens verstärkte. Auch Luxemburgs Davis-Cup-Spieler Gilles Kremer, in der abgelaufenen Saison beim TC Merzig unter Vertrag, wird an der Gerüchte-Börse gehandelt. Oder kommt am Ende gar Adrian Voinea, ehemals Grandslam-Spieler, Boris Becker-Bezwinger und Bruder des Römerberger Spielertrainers Marian, fragten sich die Fans, nachdem sich der Crack am Sonntag auf der TCR-Anlage aufhielt und das Spielgeschehen aufmerksam verfolgte?
Im Grundsatz möchte Bohlender an dem bisherigen Kader festhalten und darüber hinaus auf Talente der Region bauen, „damit die Mannschaft ein Gesicht behält, mit dem sich unser Club und die Region identifizieren können“.
Über den vierten Tabellenplatz ist der Betreuer nicht besonders glücklich und trotzdem: Der bittere Kelch des Abstiegs ging an dem Team vorüber. „So war das wirklich nicht geplant, aber so geht es eben im Sport. Planungen sind zwar notwendig und sinnvoll, das Ergebnis lässt sich aber, wie wir erneut sahen, nicht im Voraus bestimmen“ resümierte der Coach. Es sei allerdings auch sehr viel Pech im Spiel gewesen. Die Negativ-Bilanz von 5:10 bei den Dreisatz-Begegnungen vor dem letzten Spieltag sei dafür ein Indiz.
Marian Voinea, vor der Runde in prächtiger Form, verletzte sich und konnte das Team nicht verstärken. Auch der Ausfall von Timo Nigri, Doppel-Spezialist mit positivem Einfluss auf die Atmosphäre im Team, sei eine Schwächung gewesen. Im nächsten Jahr plane der Speyerer übrigens sein Comeback. „Mit Grasselli hätten wir wohl auch gegen die beiden Mainzer Clubs gewonnen“ meinte Bohlender, der nicht damit rechnete, dass die Kontrahenten im Gegensatz zu früheren Jahren so viele gemeldete ausländische Spieler einsetzen würden. Das Oberliga-Niveau sei dadurch mit der zweiten Bundesliga „absolut vergleichbar“ gewesen.
Vorsitzender Werry dachte auch die vielen aktiven Helfer und die Sponsoren: „Ihnen gilt mein besonderer Dank. Ich hoffe, dass sie uns auch im kommenden Jahr zur Verfügung stehen und wir weiterhin zu einer der ersten Adressen im Tennis-Leistungssport des Landes zählen“. (dsch)
Bilanz der Spieler:
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Einzel:
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Doppel:
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Gesamt:
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Julian Gast
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3:3
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3:3
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6:6
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Benedict Halbroth
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4:2
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3:3
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7:5
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Markus Hornung
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3:1
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4:0
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7:1
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Tobias Raab
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1:4
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1:3
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2:7
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Rares Georgescu
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5:1
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2:4
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7:5
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Andreas Kuharszky
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2:1
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3:2
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5:3
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Marian Voinea
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0:2
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2:0
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2:2
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Sascha Sroka
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2:1
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3:2
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5:3
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Andrea Grasselli
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1:0
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1:0
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2:0
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