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6. Spieltag: Sonntag, 01.08.04 beim TC Boehringer Ingelheim

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Boehringer Ingelheim


TC Römerberg




Markov, Marc


Hornung, Markus

5:7

4:6


Ivantchev, Viktor


Gast, Julian

6:1

3:6

2:6

Lauderbach, Marco


Georgescu, Rares

6:2

7:5


Wessinghake, Markus


Grasselli, Andrea

0:6

1:6


Scherschlicht, Oliver


Voinea, Marian

1:6

6:7 (6:8)


Dillschneider, Yannick


Sroka, Sascha

6:7 (6:8)

6:3

3:6

Zwischenstand


Punkte

1:5



Markov, Marc
Scherschlicht, Oliver


Hornung, Markus
Nigri, Timo

1:6

2:6


Lauderbach, Marco
Wessinghake, Markus


Gast, Julian
Grasselli, Andrea

4:6

4:6


Dillschneider, Yannick
Reichelt, Christoph


Voinea, Marian
Sroka, Sascha

1:6

1:6


Endergebnis


Punkte

1:8




Zoom

Julian Gast der Neue




Bild:Klaus-Venus.de

TENNIS: TC Boehringer Ingelheim-TC Römerberg 1:8


RÖMERBERG. Nach dem 8:1 Erfolg am Samstag gegen Schlusslicht TC Viktoria Sankt Ingbert ließen die „Bohlender-Cracks“ auch dem bisher punktgleichen TC Boehringer Ingelheim gestern keine Chance. Die Rheinhessen mussten sich den stark auftrumpfenden Vorderpfälzern auf eigener Anlage mit 1:8 geschlagen geben.
Die Mannen um Spielertrainer Marian Voinea errangen damit den angestrebten Pflichtsieg gegen St. Ingbert, knackten in überzeugender Manier auch die harte Nuss Boehringer Ingelheim und trotzdem: Die Meisterschaft der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saarland scheint nach dem 9:0 Kantersieg beim BASF TC BW Ludwigshafen für TSV Schott Mainz gelaufen. Bei Punktgleichheit sind die Landeshauptstädter in den Spielen mit Plus 28 gegenüber Plus 18 der Römerberger eindeutig im Vorteil. Lediglich eine Niederlage im letzten Heimspiel gegen Absteiger St. Ingbert könnte die Mainzer noch den Titel kosten. Damit rechnet selbst Römerbergs stets optimistischer Förderkreis-Boss Hubert Bohlender nicht mehr: „Das Rennen ist gelaufen, Schott Mainz ist der neue Meister. Hierzu herzlichen Glückwunsch. Der Erfolg ist verdient, denn sie haben uns mit 6:3 geschlagen“ sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Die Begegnung seines Teams in Ingelheim war frühzeitig entschieden, denn nach den Einzeln stand es bereits 5:1. Spitzenspieler Markus Hornung, der sich in neuem Outfit im „Nigri-Haar-Look“ präsentierte, steigerte sich gegen den alten Haudegen Marc Markov erneut und breakte seinen Gegner jeweils in der entscheidenden Spielphase. Mit 7:5, 6:4 spielte er das Match souverän nach Hause.
Julian Gast fand in Satz eins beim 1:6 kein Mittel gegen das präzise und druckvolle Spiel des Tschechen Viktor Ivantchev. Mit verbesserten Aufschlägen, guter Beinarbeit und sicheren Volleys holte sich der 24-Jährige die folgenden Sätze (6:3, 6:2).
Andrea Grasselli, der heute nach sechs Oberliga-Einsätzen mit einer makellosen 12:0-Bilanz in seine italienische Heimat Perugia zurück fliegt, bewies einmal mehr seine diesjährige Extraklasse und ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance (6:0, 6:1). Der sympathische Italiener, früher Juniorenmeister seines Landes sieht als größten Erfolg seiner bisherigen Tenniskarriere den Sieg über den damals an Nummer 11 der Weltrangliste geführten Franzosen Arno Boetsch. „Gerne werde ich im nächsten Jahr wieder kommen, denn die Leute hier sind alle sehr nett und freundlich, wie in einer großen Familie“ schwärmt der Tennisprofi über das Römerberger Umfeld.
Marian Voinea dominierte den ersten Satz eindeutig und fertigte den Ingelheimer nach nur 15 Minuten mit 6:1 ab. In Durchgang zwei schlichen sich Fehler in sein Spiel ein und beim 6:6 musste der Tie-Break entscheiden. Mit Glück und Geschick und seiner Routine holte sich der Spielertrainer einen knappen 7:6 Sieg. In einer dreieinhalbstündigen Hitzeschlacht sicherte sich Sascha Sroka, der bis zum Umfallen kämpfte, einen verdienten 7:6, 3:6, 6:3 Arbeitssieg.
Lediglich Rares Georgescu gab sich seinem Kontrahenten Marco Lauderbach 2:6, 5:7 geschlagen. Mit der Spielweise von Marco Lauderbach, insbesondere dessen „Mondbällen“, kam der Rumäne, der das schnelle Spiel liebt, überhaupt nicht zurecht.
Die Doppel hatten nur noch statistischen Wert. Hornung/Nigri (6:1, 6:2), Gast/Grasselli (6:4, 6:4) und Voinea/Sroka (6:1, 6:1) stellten den Endstand her. (dsch)

BASF-TC-Schlappe bremst Römerberg


TENNIS: Nach 9:0 in Ludwigshafen ist Mainz wohl kaum noch einzuholen

LUDWIGSHAFEN/RÖMERBERG (bsi/dsch). Beim BASF TC Ludwigshafen ist gestern Nachmittag der TSV Schott Mainz mit einem 9:0-Erfolg der Oberliga-Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen. Für den TC Römerberg ist somit trotz zweier 8:1-Erfolge am Wochenende Platz eins in der Spielklasse in nahezu unerreichbare Ferne gerückt.

¸¸Mit dieser Niederlage mussten wir rechnen", sagte BASF-TC-Sportwart Otto Hertel, als nach dem 5:7, 2:6 von Leos Jelinek gegen den Mainzer Raoul Schwark beim 0:5-Zwischenstand die Niederlage besiegelt war. ¸¸Bei jetzt 8:4 Punkten dürften wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben." Aber: ¸¸Im ungünstigsten Fall müssen sogar fünf von acht Teams absteigen."

Ohne Mark Nielsen, Gunter Kummermehr, Martin Pansy und Marcelo Huthmann-Manola hatten die Blau-Weißen keine reelle Siegchance. Wolfgang Kanther leistete beim 1:6, 6:7 zumindest im zweiten Satz erheblichen Widerstand. Elmar Stein, der am Samstag beim 5:4-Erfolg bei TSC Mainz überzeugt hatte, erschien übermotiviert, spielte ungestüm und verlor 2:6, 3:6 gegen den Südafrikaner Stuart Duncan. Florian Simmler musste bereits im ersten Spiel aufgeben. Keine Chance hatte Sascha Mahr gegen Johannes Michalsky (0:6, 3:6). Enttäuscht zeigte sich Hertel vom Tschechen Jelinek, der im zweiten Satz einbrach. ¸¸Das ist nicht seine Art", betonte er. Das Match des Tages lieferten sich Markus Polessnig und Gustavo Carbonari. Ab Mitte des zweiten Satzes zog der Argentinier Polessnig mit Stopps den Zahn und siegte 2:6, 6:4, 7:5.

Enttäuschung in Römerberg trotz starker Leistungen: Dem 8:1 gegen Schlusslicht TC Viktoria Sankt Ingbert vom Samstag ließ das Team gestern ein 8:1 beim zuvor punktgleichen Meisterschaftsmitfavoriten TC Boehringer Ingelheim folgen. Und trotzdem: Bereits vor dem letzten Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saarland ist das Rennen um die Meisterschaft wohl an Schott Mainz verloren: Bei Punktgleichheit (8:2) sind die Mainzer bei den Spielen mit plus 28 gegenüber den Römerbergern (plus 18) eindeutig im Vorteil. Lediglich eine Niederlage im letzten Heimspiel gegen Absteiger Sankt Ingbert könnte den TSV Schott Mainz noch den Titel kosten.

Damit rechnet selbst Römerbergs stets optimistischer Förderkreis-Boss Hubert Bohlender nicht mehr: ¸¸Das Rennen ist gelaufen, Schott Mainz ist der neue Meister. Herzlichen Glückwunsch nach Mainz zu diesem letztlich verdienten Erfolg, denn wir haben gegen dieses Team mit 3:6 verloren." Die Begegnung seiner Truppe in Ingelheim war nach den Einzeln entschieden. 5:1 führte sie durch Siege von Markus Hornung gegen Marc Markov (7:5, 6:4), Julian Gast (1:6, 6:3, 6:2), Andrea Grasselli (6:0, 6:1), Marian Voinea (6:1, 7:6) sowie Sascha Sroka (7:6, 3:6, 6:3). Nur Rares Georgescu gab sich seinem Kontrahenten Marco Lauderbach geschlagen. Zahlenspiegel

WEHNERO / WEHNERO
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.177
Datum: Montag, den 02. August 2004
Seite: Nr.20
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RÖMERBERG. (dsch) Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht TC Viktoria Sankt Ingbert


am Samstag souverän erledigt, gestern die harte Nuss beim bisher punktgleichen Meisterschaftsmitfavoriten TC Boehringer Ingelheim überzeugend geknackt und trotzdem: Die Meisterschaft der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saarland ist für den TC Römerberg in nahezu unerreichbare Ferne gerückt. Zwei klare 8:1 Siege reichten den „Bohlender-Cracks“ nicht aus, ihre Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag zu verbessern.
Nach dem 9:0 Kantersieg beim BASF TC BW Ludwigshafen heißt der neue Oberligameister wohl TSV Schott Mainz. Bei Punktgleichheit (8:2) sind die Landeshauptstädter bei den Spielen mit Plus 28 gegenüber den Römerbergern (Plus 18) eindeutig im Vorteil. Lediglich eine Niederlage im letzten Heimspiel gegen Absteiger St. Ingbert könnte die Mainzer noch den Titel kosten. Damit rechnet selbst Römerbergs stets optimistischer Förderkreis-Boss Hubert Bohlender nicht mehr: „Das Rennen ist gelaufen, Schott Mainz ist der neue Meister. Herzlichen Glückwunsch nach Mainz zu diesem letztlich verdienten Erfolg, denn wir haben gegen dieses Team mit 3:6 verloren“ sagte er im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Die Begegnung seiner Mannschaft in Ingelheim war bereits nach den Einzeln entschieden. 5:1 führte es durch Siege von Spitzenspieler Markus Hornung gegen Marc Markov (7:5, 6:4), Julian Gast (1:6, 6:3, 6:2), Andrea Grasselli (6:0, 6:1), Marian Voinea (6:1, 7:6) sowie Sascha Sroka (7:6, 3:6, 6:3). Lediglich Rares Georgescu gab sich seinem Kontrahenten Marco Lauderbach geschlagen Die Doppel hatten nur noch statistischen Wert. Hornung/Nigri, Gast/Grasselli und Voinea/Sroka stellten den Endstand her.