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2. Spieltag: Sonntag, 18.07.04, beim TSC Mainz

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TSC Mainz


TC Römerberg




Schüttler, Patrick


Hornung, Markus

1:6

4:6


Krenzer, Björn


Gast, Julian

7:6 (7:4)

4:6

7:6 (7:3)

Christmann, Martin


Nigri, Timo

6:7 (5:7)

4:6


Ries, Johannes


Grasselli, Andrea

1:6

4:6


Stamm, Marian


Voinea, Marian

1:6

2:6


Lunz, Andre


Sroka, Sascha

1:6

6:2

7:5

Zwischenstand


Punkte

2:4



Christmann, Martin
Ries, Johannes


Hornung, Markus
Nigri, Timo

1:6

7:6

6:3

Krenzer, Björn
Lunz, Andre


Gast, Julian
Grasselli, Andrea

3:6

3:6


Stamm, Marian
Nagel, Alexander


Sroka, Sascha
Georgescu, Rares

2:6

2:6


Endergebnis


Punkte

3:6




Zoom

Timo Nigri in Aktion
Bild:Klaus-Venus.de

TENNIS: Traumhafter Auftakt für Römerberger Cracks


RÖMERBERG. Einen Auftakt nach Maß feierten Römerbergs Tennisspieler am Wochenende. Nach dem 6:3 Heimerfolg am Samstag gegen den TC Rotenbühl Saarbrücken, kehrten die Oberligisten mit einem überraschenden 6:3 Erfolg aus Mainz zurück. Der Zweitbundesliga-Absteiger war ohne seine „Ausländer“ angetreten und gab sich der stark auftrumpfenden „Bohlender-Truppe“ erst nach spannenden Matches geschlagen.
Mit Björn Krenzer, der bereits unter den ersten 60 der deutschen Rangliste platziert war, hatte die Römerberger Neuerwerbung Julian Gast eine sehr harte Nuss zu knacken. Im zweiten Durchgang stellte der Heidelberger mit 6:4 den Satzausgleich her, nachdem er den Ersten mit 6:7 abgab. In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Begegnung endete der dritte Satz, erneut im Tiebreak, zu Gunsten des Landeshauptstädters.
Auf Mannschaftsposition vier bestätigte Andrea Grasselli seine glänzende Form und ließ nach seiner überzeugenden Leistung vom Vortag auch gestern überhaupt nichts anbrennen. Gegen den Mainzer Johannes Ries, der dem Italiener nichts Gleichwertiges entgegen setzen konnte, sprang mit 6:1, 6:4 erneut ein souveräner Zweisatz-Sieg heraus.
Anstelle von Hans-Birger Nordström, der gegen Saarbrücken noch nicht überzeugen konnte, setzte Mannschaftsboss Hubert Bohlender den großen Kämpfer Sascha Sroka ein. Der 20-Jährige legte los wie die Feuerwehr und überrollte seinen Kontrahenten Andre Lunz in Satz eins mit 6:1. Mit etwas Sand im Getriebe gab er den zweiten Durchgang 2:6 ab und bestätigte auch anschließend seine Kämpferqualitäten. Am Ende aber ohne den erhofften Erfolg, denn Satz drei ging mit 7:5 an den Mainzer.
TCR-Spitzenspieler Markus Hornung ließ seine monatelange Verletzungspause vergessen und bot gegen den amtierenden Pfalzmeister Patrick Schüttler eine glänzende Vorstellung, die zeigt, dass seine Leistungskurve wieder nach oben orientiert ist. Von Beginn an machte der 24-Jährige deutlich, dass er die Schlappe vom Vortag unbedingt auswetzen wollte. Nach knappem 6:4 holte er sich mit 6:1 Satz zwei und einen für den Gesamterfolg wichtigen Sieg.
Gute Nerven bewies der Speyerer Timo Nigri als er sich nach 1:4 und 2:5 Rückstand noch mit 7:6 (Tie-Break 7:5) im Auftaktsatz gegen Martin Christmann durchsetzte. Den zweiten Erfolg binnen zwei Tagen machte der dynamische Crack mit 6:4 im zweiten Spielabschnitt perfekt.
Spielertrainer Marian Voinea, der wegen erneut aufgetretener Beschwerden noch am Vorabend seinen „Tennisarm“ mit Kältetherapie behandeln musste, zeigte sich erneut von seiner besten Seite. Er biss auf die Zähne und bewies seinem Gegner Marian Stamm, dass er mit seinen 34 Lenzen noch längst nicht zum „alten Eisen“ zählt. Mit 6:1 und 6:2 punktete er für die Gäste.
Nach 4:2 Einzelzwischenstand blieb es erneut dem dritten Doppel Rares Georgescu/Sroka vorbehalten, den Siegpunkt einzufahren. Mit 6:2, 6:2 gaben sie Stamm/Nagel das Nachsehen. Sichtlich gut verstehen sich auch Gast und Grasselli, die ihr Doppel gegen Krenzer/Lunz souverän mit 6:3, 6:3 gewannen. Hornung/Nigri unterlagen mit 6:1, 6:7, 3:6 zum Endstand.
Die Mannschaft steht nach zwei Spieltagen da, wo sie Betreuer Bohlender am liebsten sieht:
Ungeschlagen, in der Spitzengruppe der Oberliga. Sein Kommentar zum gestrigen Spiel: „Mit der Mannschaft und der Steigerung gegenüber dem ersten Spieltag bin ich absolut zufrieden. Von dem Potenzial dieses Teams können wir noch einiges erwarten“. (dsch)

TENNIS: Oberliga-Team startet gegen TC Rotenbühl Saarbrücken


RÖMERBERG. Der Tennisclub Römerberg startet mit einem Doppelspieltag in die Medenrunde 2004 der Oberliga Rheinland-Pfalz-Saarland. Morgen steht auf eigenem Gelände die erste Begegnung gegen den saarländischen Vertreter TC Rotenbühl Saarbrücken an (Spielbeginn 11.00 Uhr). Am Sonntag reisen die Römerberger Tenniscracks zum TSC Mainz.
Hubert Bohlender, Mannschaftsbetreuer und Coach des Teams, kann mit Ausnahme von Rares Georgescu auf sein stärkstes Aufgebot zurückgreifen. Der 21-Jährige begann nach seiner Schienbeinverletzung erst vor knapp vier Wochen mit dem Training. Sein Einsatz wäre im Augenblick noch verfrüht. „Aufgrund seiner langen Verletzungspause und der relativ kurzen Vorbereitungszeit kann ich Rares an diesem Wochenende leider noch nicht einsetzen“ bedauert Bohlender den Verzicht auf seine etatmäßige Nummer Vier.
Markus Hornung, der angehende Medizinstudent, hat seine Fußverletzung auskuriert und wird sowohl gegen Saarbrücken als auch in Mainz auf der Spitzenposition antreten. Wenn alles glatt läuft, sollte der zuverlässige Punktesammler den ersten Spieltag ungeschlagen überstehen.
Auf seinen Neuzugang, den Heidelberg-Kirchheimer Julian Gast, hält der Coach große Stücke: „Wir haben mit Markus und Julian auf den Mannschaftspositionen eins und zwei gleichwertige Spieler, die immer für einen Sieg gut sind“.
Bereits in der vierten Saison spielt der frühere Pfalzmeister Timo Nigri für den TC Römerberg. Sein Ziel: Das Vorjahresergebnis mit lediglich einer Niederlage möglichst wiederholen. Im Startaufgebot dürften auch der Italiener Andrea Grasselli und Marian Voinea stehen, der seine „Tennisarm“-Probleme im Griff hat. Ob Sascha Sroka oder der Schwede Hans-Birger Nordström den noch offenen Platz einnehmen wird, will Bohlender erst kurz vor Spielbeginn „nach dem Trainingseindruck“ entscheiden.
Die Aussichten auf einen Heimsieg gegen die Saarländer sind günstig. Der Coach erwartet gegen „mittelmäßige“ Saarbrücker einen deutlichen Erfolg: „Natürlich sind wir aufgrund unserer deutschen Ranglistenpositionen hoch favorisiert. Wenn wir unserem Anspruch als Spitzenteam gerecht werden wollen, muss auf jeden Fall ein klarer Sieg her, alles andere wäre für mich absolut enttäuschend. Zum Einspielen ist dies der richtige Gegner, trotzdem darf keiner unserer Spieler seinen Kontrahenten unterschätzen“.
Der Römerberger Förderkreis-Vorsitzende erwartet eine gute Zuschauerresonanz, da auch in diesem Jahr „Spitzentennis zum Nulltarif geboten wird“.
Die Auswärtspartie beim TSC Mainz, Absteiger aus der zweiten Bundesliga, wird deutlich schwerer. Bohlender sieht „Welten“ zwischen zweiter Bundesliga und Oberliga. Nach seiner Auffassung fehlt die Regionalliga dazwischen, die „für uns genau richtig wäre“. Ob am Sonntag bereits eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fällt, darf bezweifelt werden. Schließlich will auch der BASF TC bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden.
Der Spielausgang wird wesentlich davon abhängen, ob die Landeshauptstädter die auf den Mannschaftspositionen eins bis acht gemeldeten Ausländer einsetzen können. „Nach unseren Erfahrungen ist damit eigentlich nicht zu rechnen. Am Sonntagabend wissen wir mehr. Ich hoffe, wir stehen dann ganz oben“ sagte Bohlender zuversichtlich. (dsch)