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5. Spieltag: Sonntag, 03.08.03 in Römerberg

Spielername von:


Spielername von:

1.Satz

2.Satz

3.Satz

TC Römerberg


TC BW BASF Ludwigshafen




Hornung, Markus


Nielsen, Marc

4:6

4:6


Grasselli, Andrea


Polessnig, Markus

7:6

5:7

2:6

Georgescu, Rares


Pansy, Martin

6:4

6:1


Nigri, Timo


Dr. Kummermehr, Gunter

1:6

6:4

4:3 Aufgabe

Nordström, Hans-Birger


Huthmann-Manola, Marcelo

4:6

0:6


Voinea, Marian


Eisele, Robert

3:6

4:6


Zwischenstand


Punkte

2:4



Hornung, Markus
Nigri, Timo


Nielsen, Marc
Polessnig, Markus

6:4

4:6

6:3

Grasselli, Andrea
Georgescu, Rares


Pansy, Martin
Mahr, Sascha

6:2

6:1


Nordström, Hans-Birger
Voinea, Marian


Huthmann-Manola, Marcelo
Eisele, Robert

3:6

3:6


Endergebnis


Punkte

4:5



Zoom

Den Kommentar von Gunter Kummermehr werde ich nicht interpretieren, das überlasse ich unseren Zuschauern.

Hubert Bohlender


Zoom

Hans-Birger Nördström
genannt HB




Bild: Klaus Venus

Kummermehrs großer Kummer
TENNIS: BASF TC gewinnt Topspiel in Römerberg - Routinier verletzt

RÖMERBERG/PIRMASENS (gai/peb). Der TC Römerberg hat sich aus dem Titelrennen in der Tennis-Oberliga verabschiedet. Mit der gestrigen 4:5-Niederlage im Pfalzderby gegen Tabellenführer BASF TC Ludwigshafen kassierte das Voinea-Team nach großem Kampf die zweite Niederlage innerhalb von 48 Stunden.

¸¸Wir haben zwar unglücklich verloren, aber es war ein interessantes Oberliga-Match", kommentierte Römerbergs Coach Hubert Bohlender die Niederlage. ¸¸Wir haben jetzt sechs Spiele gewonnen, sind in der Spitzengruppe und haben gegen keinen Pfälzer Konkurrenten verloren", war BASF-Sportwart Otto Hertel hochzufrieden. Die 4:2 Führung der Gäste war schon eine Vorentscheidung.

Besonders wichtig war für die Ludwigshafener, dass der Österreicher Markus Polessnig in der sengenden Hitze wohl die bessere Kondition hatte als sein Gegner Andrea Grasselli. Mit 6:7, 7:5 und 6:2 behielt der 22-Jährige in einer vierstündigen Hitzeschlacht die Oberhand. Da hatte des Robert Eisele schon etwas eiliger und fertigte Römerbergs Spielertrainer Marian Voinea mit 6:3 und 6:4 ab. Den ersten Punkt für die Gastgeber holte Timo Nigri. Dabei profitierte er allerdings von einer Oberschenkelzerrung, die sich Gunter Kummermehr im dritten Satz bei 3:4 Rückstand einhandelte. Den ersten Satz hatte der Ludwigshafener mit 6:1 gewonnen, den zweite Nigri mit 6:4. Für Kummermehr, der beim TC Römerberg mit dem Tennis begann, war es eine bittere Niederlage. ¸¸Die Runde ist für mich beendet", glaubt der 31-Jährige, der zuvor alle Begegnungen gewonnen hatte.

Das galt bis gestern auch für Römerbergs Punkt eins, Markus Hornung. Nach einer bislang makellosen Saison verlor er gegen den Mark Nielsen (4:6, 4:6) sein erstes Match. Während Kummermehr über die Zwischenstation beim TK Grün Weiß Mannheim zu seinem jetzigen Club kam kam, stieß der 23-Jährige nach zwölf Jahren beim BASF TC und dem einjährigen Gastspiel beim TC Vallendar zum TC Römerberg. Bei seinem neuen Club fühlt sich der Ludwigshafener pudelwohl. ¸¸Es herrscht hier eine schöne familiäre Atmosphäre und wir haben ein Publikum, das uns toll unterstützt", betonte der Student.


Für Hornung ist es eine besondere Herausforderung, als einziger deutscher Oberliga-Spieler an Punkt eins zu stehen. ¸¸Es ist ein sehr großer sportlicher Anreiz, gegen ausländische Cracks anzutreten", sagte der ehemalige deutsche Jugendmeister. Der größte Coup gelang ihm am Samstag bei seinem 7:6, 7:6 Erfolg über den für Sportpark Windhagen spielenden Portugiesen Bernardo Mota, der unter den 300 beste Tennisspielern der Welt notiert ist. Gestern punktete in den Einzeln außer Nigri nur noch Rares Georgescu für die Gastgeber. Den entscheidenden Punkt machten im Doppel Huthmann-Manolo/Eisele beim 6:3, 6:3 gegen Nordström/Voinea.

Die zweite 0:9-Niederlage an diesem Wochenende kassierte RW Pirmasens gestern gegen Schott Mainz. Der Aufsteiger spielte ¸¸ohne Vier": Szczepanik (Handbruch), Schaul (beruflich verhindert), Kömmerling (Vorbereitung auf Uni-Prüfung) und auch Kur fehlten. Kur, der am Samstag in Frankenthal noch fast gegen Ex-Pfalzmeister Gyenis gewonnen hätte, liegt nach einer Nierenoperation am Sonntag im Krankenhaus. Frankenthal tankte dagegen beim 8:1 in St. Wendel weiter Selbstvertrauen. Zahlenspiegel

KONZOKH / KONZOKH
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.178
Datum: Montag, den 04. August 2003
Seite: Nr.11
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TENNIS – Nachgefragt bei Hubert Bohlender

RÖMERBERG. Im Hauptberuf leitet Hubert Bohlender seine Firma Buddeberg - Labortechnik in Mannheim mit 33 Mitarbeitern. So ganz nebenbei managt der 50-Jährige seit 1991 den Römerberger Förderkreis. Er versteht sich nicht als „Spielereinkäufer“, sondern versucht, gute Spieler aus der Region an Land zu ziehen. Er betreut als Spielleiter und Coach „sein“ Oberligateam und sieht sich die Gegner an, um mit Spielertrainer Marian Voinea die Mannschaftsaufstellung abzustimmen.
Zur „Halbzeit“ der diesjährigen Oberligasaison zog der Macher im RHEINPFALZ-Gespräch mit Manfred Scherer eine Zwischenbilanz.

Herr Bohlender, Ihr ehrenamtliches Engagement ist kaum zu überbieten. Warum tun Sie das alles?
Obwohl mich meine Firma sehr in Anspruch nimmt, ist diese Art, sich um Tennis zu kümmern, sowohl Anreiz als auch Ausgleich für mich. Es macht mir viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten, auch wenn das Ganze manchmal doch in einen gewissen Stress ausartet. Ich freue mich mit den Migliedern des TCR über unsere Erfolge bei den Römerberg-Open und den Mannschaften.
Ohne den Förderkreis wäre das Projekt Oberliga nicht zu realisieren. Wieviele Mitglieder haben Sie? Gibt es einen Einheitsmitgliedsbeitrag?
Zur Zeit haben wir 14 aktive Mitglieder, die sich auf freiwilliger Basis mit Geld- und Sachspenden engagieren. Ansonsten haben wir die verschiedenen Bereiche, wie Gastronomie, Oberschiedsrichterfunktion, Turnierleiter, usw. während unseres Turniers aufgeteilt. Im Förderkreis kümmern wir uns vor allem um die Vermarktung der Römerberg-Open und der ersten Herrenmannschaft.
Vor dem Spiel in Windhagen haben sie eine 4:2 Einzel-Führung ihres Teams vorausgesagt. Sie lagen damit goldrichtig. Kennen Sie die Szene so gut oder war das nur Zweckoptimismus?
Alle bisherigen Spielergebnisse wurden von mir analysiert. Mir war klar, dass wir auf Mannschaftspositionen 4 bis 6 absolute Gewinnchancen hatten. Außerdem hoffte ich auf einen Überraschungssieg eines unserer Spitzenspieler.
Dann wurden alle drei Doppel verloren. Wie groß war die Enttäuschung?
Alle Doppel haben wir nur sehr knapp und unglücklich verloren. Meine Spieler waren deprimierter als ich. Als Tennisspieler weiß ich, dass so etwas passieren kann. Deshalb hält sich meine Enttäuschung in Grenzen.
Fünf der neun Spiele sind nun absolviert. Sind Sie mit dem bisher Erreichten zufrieden?
Wir haben jetzt schon mehr erreicht, als zu Saisonbeginn erwartet. Unser Ziel war, die Oberliga zu halten, dies ist uns jetzt schon gelungen.
Von Markus Hornung haben Sie vier Siege erwartet. Was sagen Sie zu seiner Leistung?
Markus hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert. Er hat das Niveau des letzten Jahres wieder erreicht und ist in der Lage, jeden Oberligaspieler an Punkt 1 zu schlagen.
Andrea Grasselli hat bisher drei Spiele verloren. Sie haben ihn vor der Saison als sicheren Punktelieferanten angesehen. Sind Sie von seiner Leistung enttäuscht??
Nein, keineswegs. Andrea hat sowohl spielerisch als auch kämpferisch überzeugt. Seine Gegner sind, wie die gesamte Oberliga, gegenüber dem Vorjahr erheblich stärker geworden. Ich plane auch im nächsten Jahr mit ihm.
Welche Spieler haben Sie besonders überrascht?
Außer Markus Hornung, der bisher eine überragende Saison spielt, haben mich die Leistungen von Timo Nigri, der zehn Monate verletzungsbedingt pausieren musste, ganz besonders überrascht. Die ganze Mannschaft hat auf hohem Niveau gespielt, wie die Ergebnisse zeigen.
Worin sehen Sie die Gründe für die Niederlagen in Windhagen und gegen BASF TC?
Die Spiele waren sehr ausgeglichen. Es waren nur wenige Bälle, die letztendlich über die Niederlagen entschieden. Einen Leistungsunterschied konnte ich in keinem der beiden Matches erkennen. Wir hatten einfach nur weniger Glück.
Die zweite Bundesliga schien aus sportlicher Sicht nicht unerreichbar. Könnte ein relativ kleiner Club, wie der TCR, dieses Ziel tatsächlich ernsthaft ins Auge fassen?
Für die Spieler wäre es gewiss ein Anreiz in der zweiten Bundesliga zu spielen. Vom Sportlichen her könnte ich mir diese Klasse durchaus vorstellen. Aus finanzieller Sicht sollte man dieses Abenteuer aber nicht anstreben.

Zoom

Ein Teil der Schlachtenbummler

in Windhagen