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Die Mannschaft

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von links, stehend: Markus Hornung, Marian Voinea, Sascha Sroka, Andrea Grasselli. Timo Nigri.
von links kniend: Rares Georgescu, Jochen Gieger, Hans-Birger Nordström.

Vorname

Name

Jahrgang

Rangliste

Markus

Hornung

1980

72

Andrea

Grasselli

1975

140 B/A

Sascha

Sroka

1984

240

Rares

Georgescu

1983

304 A

Timo

Nigri

1978

370

Hans-Birger

Nordström

1976

420 B/A

Marian

Voinea

1969

443 B/A

Jochen

Gieger

1979


Dannemaier

Sandro

1979


Hernandez

Viuda

1978


Markus Hornung - Eine echte Verstärkung für den TC Römerberg TENNIS: Voinea-Team peilt zum Auftakt zwei Siege an – Bohlender optimistisch RÖMERBERG. Die erste Herrenmannschaft des TC Römerberg startet am morgigen Samstag um 11.00 Uhr auf eigener Anlage gegen TC RW Pirmasens in die Oberliga-Medenrunde Rheinland-Pfalz-Saarland. Bereits am Sonntag reist die Mannschaft um Spielführer und Spielertrainer Marian Voinea ins Saarland zum TC BW St. Wendel. Hubert Bohlender, „Macher“ der Römerberg-Open und Coach der Oberligamannschaft ist optimistisch: „Ich rechne mit zwei Siegen. Für das Selbstvertrauen und die Moral unserer jungen Spieler wäre dies sehr wichtig“. Gegenüber dem Vorjahr wurde lediglich auf Mannschaftsposition eins der Römerberg-Open-Sieger 2002 und 72. der DTB-Rangliste, Markus Hornung, 23-jähriger Student aus Ludwigshafen, verpflichtet. Er hat zwar durch sein Studium noch etwas Trainingsrückstand, trotzdem hofft Hubert Bohlender auf vier Siege bei acht Spielen „Wenn Markus noch mehr erreichen sollte, wäre dies ganz hervorragend“. Für den Römerberger Coach ist das Team von Sportpark Windhagen hoher Meisterschaftsfavorit, sofern die gemeldeten Spieler regelmäßig aufgeboten werden können. Auf den Positionen eins bis neun finden sich 7 Portugiesen, 1 Argentinier und 1 Schwede, von denen einige in der Weltrangliste geführt sind. Sechs von ihnen rangieren unter den ersten 100 der deutschen Rangliste. Gegen diese „Übermacht“ dürften die übrigen Oberligisten TC RW Pirmasens, TC BW St. Wendel, TC BW Gersweiler II, BASF TC Ludwigshafen, TC Rotenbühl Saarbrücken, TC GW Frankenthal und TSV Schott Mainz kaum eine reelle Siegchance besitzen. Von der eigenen Mannschaft erwartet Bohlender eine Plazierung zwischen den Plätzen zwei und vier. „Wir haben eine sehr kompakte und ausgeglichene Mannschaft. Mit etwas Glück können wir Vizemeister werden. Auf Punkt zwei kann Andrea Graselli, ein hochbegabter Spieler, zum sicheren Punktelieferanten avancieren. Er fühlt sich sehr gut und wird heute erstmals bei uns trainieren.“ Mit 19 Lenzen ist Sascha Sroka der Jüngste im Team. Seinen DTB-Ranglistenplatz 240 verdankt er den guten Turnierergebnissen. Bei guter Fitneß wird auch er auf Punkt drei eine sehr erfolgreiche Medenrunde spielen. Von Rares Georgescu, dem zweifachen Pfalzmeister 2003 in Halle und Feld, erwartet Bohlender nach mehreren Erfolgen über DTB-100-Spieler und verschiedenen Turniersiegen hochklassige Spiele: „Er hat das Potential, alle Medenspiele zu gewinnen“ ist er vom Leistungsvermögen dieses sehr trainingsfleißigen Spielers überzeugt. Der Speyerer Kämpfertyp, Timo Nigri, hat viele Turniere gespielt und Spielpraxis gesammelt. Auf Position fünf dürfte er kaum zu schlagen sein. Hans Birger Nordström, „Schwedenimport“ und seit Jahren in Diensten des TC Römerberg, ist ebenso wie Andrea Graselli erst gestern angereist. Über seine derzeitige Form wird erst das heutige Training Aufschluß geben. Spielführer Marian Voinea hat im Laufe dieses Jahres zwei Turniere gewonnen und auch bei den Römerberg-Open durch glänzende Leistungen überzeugt. Wenn er die Form der letzten Wochen in die Oberligaspiele mitnehmen kann, wird er in der DTB-Rangliste 2004 einen gewaltigen Sprung nach vorne machen. Durch das Medizinstudium fehlt Jochen Gieger etwas die Spielpraxis. Das Team baut allerdings auf seine Doppelfähigkeiten, denn zusammen mit Partner Voinea hat er in den letzten drei Jahren alle Spiele gewonnen. Coach Bohlender geht davon aus, dass er in etwa zwei Wochen sein volles Leistungsvermögen erreicht haben wird. Die Mannschaft vervollständigen Sandro Dannemaier und der Spanier Viuda Hernandez, der bereits vor Jahren auf dem Weltranglistenplatz 250 stand. Beide stehen auf Abruf bereit. Den ersten Gegner TC RW Pirmasens erwartet der Coach mit gemischten Gefühlen. „Wenn die mit allen Ausländern antreten, wird es sehr schwer für uns. Erfahrungsgemäß ist dies jedoch nicht zu erwarten, deshalb rechne ich mit einem Sieg meiner Mannschaft“ gibt er sich optimistisch. Beim Auswärtsspiel am Sonntag (11.00 Uhr) in St. Wendel sieht Bohlender sein Team in der klaren Favoritenrolle, zumal die Gastgeber keinen Spieler in ihren Reihen haben, der in der deutschen Rangliste vertreten ist (dsch). Speyer, 17.7.2003 Manfred Scherer für die Rheinpfalz

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Bohlender will ins „sehr gute Mittelfeld“

Text aus Speyerer Morgenpost von Andreas Böhm

TC Römerberg startet in anderthalb Wochen in die Saison –
Georgescu etwas überspielt – Burg wird getestet

RÖMERBERG. Vor zwei Jahren schloss der TC Römerberg die Saison der Tennis-Oberliga als Meister ab, in der Vorsaison wurden Marian Voinea und Kollegen vierter. Und 2003? „Wir streben einen sehr guten Platz im Mittelfeld an“, sagt Hubert Bohlender vor der am 19. Juli mit der Heimpartie gegen den TC Pirmasens beginnenden Medenrunde.

Bohlender, einst in der Oberliga aktiver Faustballer und in Sachen Tennis heute nur noch ein „Macher“, will den Seinen keine höheren Ziele setzen, weil die zweite Bundesliga, „da muss man realistisch sein“, für ein Dorf wie Römerberg „eine Nummer zu groß“ sei. Zuvorderst finanziell. Sollte der TCR wider Erwarten doch den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse schaffen, quasi per Zufall, würde Bohlender denn auch auf kostenintensive Neuverpflichtungen verzichten, vielmehr der Mannschaft das Vertrauen schenken, die ab kommendem Wochenende in vier Heim- und vier Auswärtsspielen um Punkte kämpfen. Diese Mannschaft rekrutiert sich wie folgt:

1. Markus Hornung (im Winter Nummer 72 der deutschen Rangliste. Stärken: großer Kampfgeist, vielseitiges Spiel. „Er ist sehr gut drauf, kann an einem guten Tag jeden in der Oberliga schlagen“, sagt Hubert Bohlender. Schwächen: Zurzeit fehlt ihm etwas Konstanz in der Länge seiner Grundschläge.
2. Andreas Grasselli (Nummer 140. Stärken: technische Versiertheit. Bohlender: „Auch er ist ein sicherer Punktelieferant.“ Schwächen: Eigentlich keine, wobei über die momentane Verfassung keinerlei Kenntnis existiert. Bohlender: „ Dem Vernehmen nach ist er sehr gut drauf, aber ich sehe ihn erst nächste Woche.“
3. Sascha Sroka (240. Stärken: großes Kämpferherz. Schwächen: Ab und an zu unbeherrscht, hat noch zwei Kilo zu viel. „Spielt er so wie bei unserem Turnier“, glaubt Bohlender, „wird er noch weiter nach vorne kommen und uns in der Liga eine Stütze sein. Und in der verbleibenden Zeit bis zum Saisonstart wird er auch für eine optimale Physis sorgen.“
4. Rares Georgescu (im Winter 304, zurzeit 227. Stärken: großes Talent. Bohlender: „ Er hat die Möglichkeit, in Deutschland unter die ersten 100 zu kommen.“ Schwächen: Wie Sroka manchmal zu emotional, traktiert schon mal sein Racket. Überdies ist er dieser Tage etwas überspielt. Bohlender ist dennoch zuversichtlich: „Er bekommt eine kleine schöpferische Pause, trainiert in dieser Woche nur leicht – dann ist er wieder der Alte.“
5. Timo Nigri (im Winter 370, momentan 440. Stärken: Großer Kampfgeist, versteht es, das Publikum mitzureißen. Schwächen: Wenn man so will seine Physis. Er plagte sich zuletzt lange mit einer Verletzung herum, die Training unmöglich machte. Dennoch: „Im hinteren Paarkreuz ist Timo eine absolute Bank“, verspricht Bohlender.
6. Hans-Birger Nordström (420. Stärken: ein absoluter Allrounder. Schwächen: vielleicht das zunehmende Alter. Über die momentane Form hat Bohlender keine Kenntnis.
7. Marian Voinea: (442. Stärken: Beherrscht jeden Schlag, ist physisch trotz seiner 34 Jahre topfit. Schwächen: Im Moment eigentlich keine. Bohlender: „Marian ist in der Tat in seinem zweiten Frühling,, und er hat den Kopf absolut frei.“
8. Jochen Gieger: ( in der deutschen Rangliste zur Zeit nicht gelistet. Stärken: exzellenter Doppelspieler. Schwächen: Es fehlt – aus Studiengründen – die Wettkampfpraxis.

Aus jenen acht Spielern wird Hubert Bohlender Woche für Woche eine Mannschaft zusammenstellen. Nicht nach Position, sondern nach Form. „Wer gut drauf ist, wird aufgeboten“, sagt er. Als stärkste Konkurrenten macht der Förderkreischef den TC Sportpark Windhagen, den TC Frankenthal und BASF Ludwigshafen aus.
Gegen letztgenanntes Team kommt es übrigens zu einem Novum, denn noch nie spielte der Tc im Ligabetrieb gegen die erste Formation aus der Chemiestadt. Ein großer Anreiz für die Römerberger Tennisfreunde, zumal sich in den Reihen der BASF-Truppe der bei den Open immer gern gesehene Speyerer Gunther Kummermehr verdingt.
Unterdessen haben die Verantwortlichen des TC Römerberg nicht nur die erste Garde, sondern auch den Unterbau im Blick. Die zweite Mannschaft ist in die B-Klasse aufgestiegen, besitzt laut Bohlender ausreichend Potenzial auch für die A-Klasse. „Je näher die zweite Mannschaft der ersten kommt“, sagt Bohlender, „desto besser für uns, desto eher können wir jüngere Spieler an die Oberliga heran führen.“ Apropos junge Spieler: Ein solcher spielt in dieser Woche in Römerberg vor. Es ist der Germersheimer Eskil Burg ( 17 Jahre, Nummer 600 der Deutschen Rangliste. „Vielleicht“, sagt Bohlender, „bauen wir ihn schon im nächsten Jahr ein.“ Vielleicht, so es der Zufall will, in der Liga zwei – wahrscheinlich aber in der Oberliga.

Die erste Mannschaft des TC Römerberg geht leicht verstärkt in die neue Saison

Markus Hornung ist der einzige Neuzugang unserer ersten Herrenmannschaft. Seit seiner Jugendzeit hat er für den TC Blau-Weiß BASF Ludwigshafen das Racket geschwungen und ist nach seinem Amerikastudium und der letztjährigen Saison in Vallendar zu uns als neuer Punkt 1 gestoßen. Er belegt in der deutschen Rangliste den 72. Platz. Markus Hornung ist der Gewinner der 11. Römerberg Open 2002 und ich freue mich, dass ein weiterer Spieler aus der Region zu uns gefunden hat.
An Position 2 spielt Andrea Grasselli, der, hoffentlich genauso fit wie im letzten Jahr, wieder viele Siege einfahren kann. Wie im Vorjahr ist Sascha Sroka an 3 gemeldet und da er seine Schule mit dem Abitur beendet hat, hoffe ich, dass er genügend Zeit zum Tennis spielen findet. Neu an Position 4 ist Rares Georgescu, der durch gute Turniererfolge in 2002 Platz 304 in der deutschen Rangliste belegt. Unsere bekannten Spieler Hans-Birger Nordström, Timo Nigri, Marian Voinea, Jochen Gieger, Viuda Hernandez und Sandro Dannenmeier vervollständigen die Mannschaft.

Ziel ist es, die Oberliga zu halten. Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt dieses Jahr in einer 9er Gruppe, das bedeutet für unsere Mannschaft, dass sie an 4 Wochenenden jeweils Samstag und Sonntag an Doppelspieltagen antreten muss.

Wir hoffen, dass uns nicht nur zu Heimspielen wieder viele Zuschauer unterstützen werden, da wir mit BASF Ludwigshafen, Frankenthal, Gersweiler II und Sportpark Windhagen sehr starke Gegner haben und mindestens 3 Mannschaften in die Verbandsliga absteigen werden.


Hubert Bohlender
1. Vorsitzender
Förderkreis TCR